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Heer
Willkommen

Ihre Basisausbildung in Merzig

Sie warten auf Ihren Dienstantritt bei der 10. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.

Blick auf den Zaun vor einem Wachhaus, rechts steht das Kasernenschild

Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

Grußworte der Vorgesetzten

Mein Name ist Hauptmann Jens Moßmann. Als Kompaniechef der 10. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Merzig heiße ich Sie herzlich willkommen!

In den 24 Wochen Ihrer Basisausbildung erwarten Sie interessante, erlebnisreiche und fordernde Aufgaben. Viele Soldaten und Soldatinnen haben diese Zeit bereits erfolgreich hinter sich gebracht und werden Sie nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen. Ihnen können Sie sich anvertrauen.

Freuen Sie sich auf eine Zeit, die einen prägenden Eindruck in Ihrem Leben hinterlassen wird und in der Sie die einmalige Gelegenheit haben, etwas Neues kennenzulernen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ein Soldat mit weinrotem Barett schaut in die Kamera.

Hauptmann Jens Moßmann ist der Kompaniechef der 10. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Merzig

Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26
Ein Soldat mit weinrotem Barett schaut freundlich in die Kamera.

Oberstabsfeldwebel Michel Ammi begann seinen Dienst im Jahr 1996 bei der Luftlandepionierkompanie 260 in Saarlouis

Bundeswehr/Mario Leinen

Mein Name ist Oberstabsfeldwebel Michel Ammi. Als Ihr Kompaniefeldwebel der 10. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 im saarländischen Merzig heiße ich Sie ebenfalls herzlich willkommen!

Mich erkennt man an einer goldgelben Schnur, die an der rechten Schulter getragen wird. Ich bin einer der engsten Mitarbeiter des Kompaniechefs und leite in seinem Auftrag den Innendienst in der Kompanie.

Wir erwarten Sie freudig!

Kasernenplan

Grafische Darstellung des Kasernengeländes mit roten und grauen Flächen

Bundeswehr/PIZ Heer

  • Grüne Rasenfläche umgeben von einer roten Tartanbahn.
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Sportplatz

    Hier ist viel Platz für Leichtathletik und Fitnessübungen verschiedener Art zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit

  • Drei Soldaten trainieren an einem Container, an dessen Außenseite Metallgestelle angebracht sind.
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Fitnesscontainer

    Der Fitnesscontainer des Herstellers Beaverfit bietet unterschiedliche Trainingsgeräte, an denen innen und außen bis zu 100 Personen gleichzeitig trainieren können

  • Ein Soldat in blauer Sporbekleidung startet einen Sprint von einer blauen Matte aus.
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Sporthalle

    Die Sportausbildung der Rekrutinnen und Rekruten beginnt mit dem Basis-Fitness-Test zur Feststellung der individuellen Leistungsfähigkeit

  • Blick auf die Metallbehälter einer Salatbar mit verschiedenen aufgeschnittenen Gemüsesorten
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Truppenküche

    In der Truppenküche gibt es eine Salatbar

  • Eine breite asphaltierte Straße, dahinter ein Parkplatz mit Autos, Wiese und Bäumen
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Parkplatz

    Vor der Kaserne befindet sich in Sichtweite der Wache ein großer Parkplatz

  • Blick auf den Zaun vor einem Wachhaus, rechts steht das Kasernenschild
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Die Wache

    Am Haupttor der Wache müssen alle Personen, die das Kasernengelände betreten wollen, ihren Ausweis oder ihre Papiere vorzeigen

  • Zwei moderne nebeneinander stehende, unterschiedlich hohe Flachbauten, der eine rot, der andere hell verklinkert
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Mannschaftsheim

    Das Mannschaftsheim ist ein gastronomischer Betrieb, der auf dem Kasernengelände liegt

  • Blich auf den Eingang eines hellblauen Gebäudes
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Unterkunftsgebäude

    In den Stuben der Rekrutinnen und Rekruten stehen Betten, Spinde, Tische und Stühle

  • Ein Soldat liegt mit einer Waffe im Anschlag und zielt auf eine Leinwand.
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Schießsimulator

    Im Schießsimulator absolvieren die Rekruten und Soldaten die computergestützte Waffenausbildung

  • Auf einer Wiese stehen hintereinander mit Abstand verschiedene Holzkonstruktionen.
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Hindernisbahn

    Die Hindernisbahn, kurz Hiba, ist 250 Meter lang und verfügt über zwölf Hindernisse. Sie schult Körperkraft, Ausdauer sowie Schnelligkeit und stärkt den Teamgeist.

  • Turm aus Holz: Auf einem Holzgerüst ist ein rechteckiger, hausgrößer Kasten aus Holz angebracht.
    Bundeswehr/Fallschirmjägerregiment 26

    Sprungturm

    Von dem zwölf Meter hohen Sprungturm springen die angehenden Fallschirmspringer zum Training. An dieser Stelle werden Bewegungsabläufe zusammengeführt, die vorher in der Halle geübt wurden.

Ablauf der Basisausbildung

Das wird Ihnen während der Basisausbildung vermittelt – ein Beispiel. Es kann auch kleine Veränderungen beim zeitlichen Ablauf und der Reihenfolge der Themen geben.

Monat 1

  • Allgemeine Truppenkunde, 
  • Grundlagen der Inneren Führung,
  • Grundlagen Politische Bildung, 
  • Grundlagen Wehrrecht, 
  • Ausbildung im Fernmeldebetrieb, 
  • Schießlehre, Schießordnung und Sicherheitsbestimmungen für Handwaffen, 
  • Ausbildung am Gewehr G36
  • Formaldienst
  
Monat 2
  • Orientierung im Gelände mit Karte und Kompass
  • Einsatzersthelfer A Ausbildung, 
  • ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Ausbildung, 
  • Schießausbildung Grundlagen,
  • Nachtschießen,
  • Gefechtsdienst, 
  • Überleben im Felde,
  • Hören und Sehen bei eingeschränkter Sicht, 
  • Vorbereitung Wachausbildung
  
Monat 3
  • Wachschießen, 
  • Formaldienst,
  • Eid und Feierliches Gelöbnis, 
  • Rekrutenbesichtigung, 
  
Monat 4
  • Waffen- und Geräteausbildung Pistole P8/Handgranate/Granatpistole
  • Schießen mit der Pistole P8
  • Orientierungsmärsche (Tag/Nacht)
  • Gruppengefechtsschießen
  • Gruppe in der Sicherung
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  
Monat 5
  • ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutzmaßnahmen der kleinen Kampfgemeinschaft
  • Waffen- und Geräteausbildung Panzerfaust 3
  • Panzererkennung
  • Ausbildung des:
    • Panzervernichtungstrupps
    • Fliegerabwehrtrupps
    • Spähtrupps zu Fuß
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
     
  
Monat 6
  • Ergänzungsausbildung Steigerung der Kriegstauglichkeit
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit 
  

Die Basisausbildung in Bildern

FAQFrequently Asked Questions

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wo kann ich essen?

In der Truppenküche nehmen Sie Frühstück, Mittag- und Abendessen ein. Am Wochenende ist diese Küche ebenfalls geöffnet. Nach Dienst können Sie auch im Mannschaftsheim etwas zum Essen zu kaufen.

Was ist das Mannschaftsheim?

Das Mannschaftsheim ist ein gastronomischer Betrieb, der innerhalb der Kaserne liegt. Dort hat man die Möglichkeit, sich etwas zum Essen sowie die alltäglichen Hygieneartikel zu kaufen. Die Öffnungszeiten stehen am Eingangsbereich des Mannschaftsheimes.

Wie bezahle ich mein Essen in der Truppenküche?

Bei der Einstellung erhalten Sie eine Verpflegungskarte. Diese müssen Sie im Küchengebäude mit Bargeld aufladen. Dann können Sie beim Durchgang am Kassensystem bargeldlos bezahlen.

Muss ich immer in der Truppenküche essen?

In den ersten zwei bis drei Wochen der Ausbildung sind Sie verpflichtet, das Frühstück, Mittag- und Abendessen in der Truppenküche einzunehmen. Sie werden zu den jeweiligen Essenzeiten durch einen eingeteilten Unteroffizier zur Verpflegungseinnahme geführt. Ab der dritten oder vierten Woche sind für Sie das Frühstück und das Mittagessen verpflichtend. Ob Sie das Abendessen in der Truppenküche, im Mannschaftsheim einnehmen oder sich anderweitig verpflegen, bleibt Ihnen überlassen.

Darf ich nach dem Dienst in die Stadt gehen?

Sobald Dienstschluss ist, haben Sie Freizeit. Dann können Sie sich frei bewegen und auch in die Stadt gehen.

Während der Ausbildung ist Ihr Ausgang allerdings bis zum Zapfenstreich begrenzt.

Was ist der Zapfenstreich?

Der Zapfenstreich ist ein typisches Wort im militärischen Sprachgebrauch. Es bedeutet, dass in der Grundausbildung alle Soldaten sonntags um 23.00 Uhr und unter der Woche von Montag bis Donnerstag ebenfalls um 23.00 Uhr im Bett liegen müssen.  

Gibt es in der Kaserne einen EC-Automaten?

Nein, es befindet sich kein EC-Automat in der Kaserne.

Muss ich am Wochenende in der Kaserne bleiben?

An den meisten Wochenenden in der Basisausbildung haben Sie keinen Dienst und können nach Hause fahren.
In der Regel findet am ersten oder zweiten Wochenende der sogenannte Familientag statt. Nähere Details zum Familientag erhalten Sie mit dem Informationsschreiben der Kompanie spätestens vier Wochen vor Beginn der Ausbildung.

Kann ich am Wochenende in der Kaserne bleiben?

Ja, Sie können am Wochenende in der Kaserne bleiben. 

Wann habe ich Dienstschluss?

Im täglichen Dienst haben Sie im Regelfall um 16.30 Uhr Dienstschluss. Freitags haben Sie um 11.00 Uhr Dienstschluss.

Darf ich während der Basisausbildung Urlaub nehmen?

Grundsätzlich gibt es keinen Urlaub während der Zeit der Basisausbildung. In besonderen Fällen kann Urlaub genehmigt werden, zum Beispiel für ein Bewerbungsgespräch oder in einem familiären Notfall.

Wie komme ich in die Stadt?

Die Kaserne ist nicht an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Sie können die Stadt entweder zu Fuß erreichen (Gehzeit ca. 30 min) oder mit einem KfzKraftfahrzeug.

Am Freitagmittag und am Sonntagabend fährt um eine bestimmte Uhrzeit ein Bundeswehrbus in die Stadt bzw. zurück.

Wo kann ich parken?

Vor der Kaserne in Sichtweite der Wache befindet sich links vom Tor ein ausreichend großer Parkplatz, auf dem Sie ihr KfzKraftfahrzeug abstellen können. Von dort erreichen Sie Ihr Unterkunftsgebäude zu Fuß.

Was soll ich für die erste Woche mitnehmen?

Sie benötigen für die erste Woche ausreichend zivile, der Witterung angepasste Bekleidung. In den Wintermonaten benötigen Sie auch eine warme Jacke. Nehmen Sie ausreichend Unterbekleidung mit, sodass Sie für zwei Wochen versorgt sind.

Wie soll ich mich vorbereiten?

Wir empfehlen Ihnen, selbstständig das bereitgestellte Sportprogramm zu absolvieren. Im besten Fall fangen Sie zwölf Wochen vor der Basisausbildung mit dem Sportprogramm an und führen es vollständig bis zum Beginn der Ausbildung aus. Sollten Sie erst später mit dem Sportprogramm beginnen können, fangen Sie in jedem Fall bei Woche 1 an und führen Sie es solange wie möglich durch.

Wie viel Bargeld soll ich mitnehmen?

Sie sollten ausreichend Bargeld mitnehmen, weil Sie mit einem gewissen Betrag ihre Essenkarte aufladen müssen. Weiterhin benötigen Sie Geld für Ihre Freizeitgestaltung.

Was soll ich mit den zugesandten Formularen machen?

Um die administrative Aufnahme am ersten Tag so kurz wie möglich zu halten, bringen Sie bitte alle Formulare, die wir Ihnen zugesandt haben, bereits ausgefüllt mit. 

Bitte schreiben Sie leserlich oder füllen Sie die Formulare digital aus. Dies vereinfacht die Aufnahme und verkürzt für Sie und Ihre Kameraden die Wartezeit.

Was ist der Orientierungstag?

Der Orientierungstag findet im Regelfall in der zweiten Woche der Basisausbildung statt. An diesem Tag erhalten Sie eine umfassende Laufbahnberatung und können sich über das eine oder andere Tätigkeitsfeld mit Soldatinnen und Soldaten unterhalten.

Wann muss ich morgens aufstehen?

Der Dienst beginnt in der Basisausbildung in den ersten drei Wochen um 08:00 Uhr. Das Wecken durch einen Ausbilder findet um 06:00 Uhr statt, sodass morgens ausreichend Zeit für die Anzugkontrolle, Verpflegungseinnahme und die Vorbereitung für den Dienst vorhanden ist.
Ab der vierten Woche verschiebt sich der Dienstbeginn, und somit auch das Wecken um eine Stunde nach vorne. Das bedeutet, Sie werden dann um 05:00 Uhr geweckt und der Dienst beginnt um 07:00 Uhr.

Angetretene Soldaten
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