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Luftwaffe Logo zum 10-jährigen Bestehen des EATC

10 Jahre European Air Transport Command

Seven Nations, One Command: AKK zum Jubiläum von EATC

Annegret Kramp-Karrenbauer gratuliert zum zehnjährigen Jubiläum des European Air Transport Command (EATC): „Unter dem Motto 'Seven Nations, One Command' ist das EATC zusammengewachsen zu einem der erfolgreichsten und wirksamsten multilateralen …

Die Vision

Wie wäre es, wenn wir unsere Fähigkeiten vereinen würden – für eine große Sache? Wenn jeder schnell und einfach die Stärken des anderen nutzen könnte, um sein individuelles Ziel zu erreichen? Vereint, über nationale Grenzen hinweg, zu jeder Zeit, bedarfsgerecht und effizient.

Die Idee hinter dem European Air Transport Command (EATC) folgt dieser Vision. Und es erweist sich als ein einzigartiges Erfolgskonzept im europäischen, sicherheitspolitischen Raum – seit zehn Jahren.

Von der Vision zur Realität: Warum das EATC eine Erfolgsgeschichte ist.

Wer steckt hinter dem EATC?

Auf dem niederländischen Fliegerhorst in Eindhoven steht das Hauptquartier des EATC: ein lichtdurchfluteter Innenhof, gläserne Bürowände und Geländer, auf 9.000 Quadratmetern – modern und transparent. Über 200 Frauen und Männer vertreten die sieben Mitgliedsnationen: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Spanien. Und Jedes dieser Länder stellt dem EATC eine unterschiedliche Anzahl an Luftfahrzeugen und Luftfahrzeugtypen zur Verfügung.

Aktuell kann das Kommando auf mehr als 170 Luftfahrzeuge und 18 unterschiedliche Modelle zurückgreifen. Das entspricht knapp 75 Prozent der europäischen Lufttransportkapazität – europaweit verteilt auf 13 Militärstützpunkte (Main Operating Bases).

Eine Karte mit den Main Operating#en Bases#en des EATC.

Bundeswehr/Redaktion Bundeswehr

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    Getafe

    In Getafe sind Casa C-295 stationiert.

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    Zaragoza

    In Zaragoza sind C-130H Hercules und A400M stationiert.

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    Évreux

    In Évreux sind C-160 Transall, Casa CN-235 und Airbus A330 stationiert.

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    Orléans

    In Orléans sind C-130H Hercules, C-130J Super Hercules und Airbus A400M stationiert.

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    Paris Charles de Gaulle

    In Paris Charles de Gaulle sind Airbus A310 und A340 stationiert.

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    Melsbroek

    In Melsbroek sind Airbus A321, C-130H Hercules, Embraer 135/145, Falcon 7x und Airbus A400M stationiert.

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    Eindhoven

    In Eindhoven sind KDC-10, C130H Hercules, Gulfstream IV und A330 MRTT stationiert.

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    Istres

    In Istres sind Airbus A330 MRTT stationiert.

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    Eindhoven

    In Eindhoven sind KDC-10, C130H Hercules, Gulfstream IV und A330 MRTT stationiert.

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    Köln-Wahn

    Bei der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung sind Airbus A310 MRTT stationiert. Zusätzlich hat Deutschland ein Kontingent an Flugstunden mit dem A330 MRTT der MMU.

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    Wunstorf

    Beim Lufttransportgeschwader 62 sind A400M stationiert.

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    Hohn

    Beim Lufttransportgeschwader 63 sind C-160 Transall stationiert.

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    Pisa

    In Pisa sind C-130J Super Hercules und C-27J Spartan stationiert.

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    Pratica di Mare

    In Pratica di Mare sind KC-767A stationiert.

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Wie funktioniert das EATC?

Das EATC arbeitet wie eine Art Zentrale: Zeigt ein Mitgliedsland Bedarf an einem militärischen Lufttransportmittel an, organisiert und koordiniert das EATC aus der gemeinsamen Flotte das geeignetste vorrätige Luftfahrzeug und stellt es dem Bedarfsträger zur Verfügung.

Nach dem Prinzip „Pooling and Sharing“ (engl. „Zusammenlegen und Teilen“) können die Mitglieder effizient Lufttransporte von Personal und Material, medizinische Evakuierungsflüge und Luftbetankungsmissionen realisieren – weltweit. Dabei generiert der gemeinsame Bestand den individuellen Nutzen. Denn die Typenvielfalt erlaubt eine wesentlich effizientere Nutzung, als das auf rein nationaler Ebene oftmals möglich ist. So kann es vorkommen, dass französische Versorgungsgüter mit einem A400M der Luftwaffe nach Afrika geflogen werden.

Solidarisch und souverän – Ein europäischer Lösungsansatz

Die ersten Mitglieder des EATC, Belgien, Deutschland, Frankreich und die Niederlande, legten im September 2010 den Grundstein des Kommandos. Doch die Idee dazu war schon vor mehr als 20 Jahren geboren. Bereits 1999 setzte sich der Deutsch-Französische Sicherheitsrat das Ziel, die vorhandenen militärischen Lufttransportmittel schrittweise zusammenzuführen. Die Idee dahinter: Synergieeffekte gewinnbringend schaffen und nutzen, im multinationalen Rahmen, unter einer gemeinsamen Führung.

Im Ergebnis wurde das EATC gegründet – das europäische Zentrum, in dem Fachleute rund um den militärischen Lufttransport unter einem Dach vereint sind. Derzeit gibt es im Kommando 217 Dienstposten, von denen 58 durch Deutschland besetzt sind. Alle zwei Jahre wechselt die Führung des Kommandos zwischen einem deutschen und einem französischen General. Der wiederum untersteht fachlich den Inspekteuren der beteiligten Luftstreitkräfte, die das Multinational Air Transport Committee (MATraC) bilden. Damit ist das EATC weder der NATO- noch der EU-Struktur zugehörig. Ein Vorteil, wenn es darum geht, schnell Entscheidungen treffen zu müssen.

Indienststellung EATC

In 2010 übergab der Verteidigungsminister der Niederlande, Eimert van Middelkoop, das Kommando an den ersten kommandierenden Offizier, Generalmajor Jochen Both, vor etwa 200 Angehörigen des neu aufgestellten EATC

Bundeswehr/Peter Müller

Eine Blaupause für zukünftige Initiativen

Gemeinsam Standards setzen, um effektiver und effizienter auch auf nationaler Ebene zu verfahren. So lautet die Devise beim EATC. Dabei geht es unter anderem darum, Abläufe im multinationalen Umfeld – etwa bei der Ausbildung – miteinander zu harmonisieren und die Zusammenarbeit zu verbessern. In regelmäßigen Schulungen werden Verfahren unter realen Bedingungen geübt, in multinationaler Besetzung, unter Anleitung. Die Mitgliedsnationen gestalten das Fähigkeitsprofil aktiv mit und setzen sich dabei immer wieder neue Ziele: mehr Reichweite, höhere Geschwindigkeiten, größere Zuladungen bei Volumen und Gewicht.

Das EATC ist ein Leuchtturmprojekt europäischer multinationaler militärischer Kooperation. „Mit unserem Konzept hinter dem EATC haben wir eine sehr gute Blaupause für zukünftige Initiativen im Rahmen einer gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik“, ist der Kommandeur EATC, Generalmajor Andreas Schick, überzeugt.

Technik

  • Luft

    Transall C-160D

    Die Transall C-160D ist der „Klassiker“ unter den Transportflugzeugen

    Gerätetyp:
    Ausgemustert
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Flugzeug vom Typ Transall C-160D freigestellt in Seitenansicht und der Schriftzug „Ausgemustert“
    Details ansehen
  • Luft

    Transportflugzeug Airbus A400M

    Der Airbus A400M ist Transporter, Tank- und Rettungsflieger zugleich.

    Gerätetyp:
    Flugzeuge
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Transportflugzeug A400M freigestellt in Seitenansicht
    Details ansehen
  • Luft

    Airbus A310

    Der Airbus A310 betankt, transportiert und rettet Leben.

    Gerätetyp:
    Ausgemustert
    Streitkräfte:
    Luftwaffe
    Ein Flugzeug vom Typ Airbus A310 freigestellt in Seitenansicht und der Schriftzug „Ausgemustert“
    Details ansehen

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