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Marine
Flugkörperschießen

NATO-Übung Mjølner 2026

Vom 4. bis 8. Mai 2026 findet das maritime Manöver Mjølner vor Norwegen statt. Geübt wird der Schutz der Nordflanke der Allianz. Als strategisch wichtiges Gebiet gewinnt sie weiter an Bedeutung. Unter deutscher Führung und realistischen Einsatzbedingungen trainieren 2.500 Soldatinnen und Soldaten aus fünf Nationen.

Missile Firing Exercise 2021

Bundeswehr/Marcel Kröncke

Mjølner 2026 ist eine multinationale Militärübung, die Einsatzbereitschaft, Interoperabilität und glaubwürdige Abschreckung optimieren soll. Zu den teilnehmenden Nationen gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, die Niederlande und Norwegen. Litauen und Schweden nehmen als Beobachter teil. Insgesamt sind etwa 2.500 Soldatinnen und Soldaten beteiligt. Es ist das erste Mal, dass Deutschland die Übung insgesamt führt und auch die Vorbereitungen geleitet hat.

Handlungs- und Verteidigungsfähigkeit stärken

Das Training ist bewusst außerhalb von NATO- und EU-Strukturen konzipiert. Es ergänzt bestehende Kooperationen durch die Stärkung flexibler, auftragsbezogener Zusammenarbeit zwischen militärischen Partnern. Die Deutsche Marine entsendet die Fregatten „Sachsen-Anhalt“ und „Hamburg“, den Einsatzgruppenversorger „Bonn“ sowie die Korvetten „Braunschweig“ und „Erfurt“.

Die maritime Übung Mjølner 2026 konzentriert sich auf hochintensives Training und Schießen unter realistischen Bedingungen. So sollen Abläufe unter Zeitdruck gefestigt, die Zusammenarbeit der Partner weiter gestärkt und die Einsatzfähigkeit auch unter hoher Belastung sichergestellt werden. 

Das Manöver zielt darauf ab, die Interoperabilität, Entscheidungsfindung und Führungsfähigkeit unter komplexen und unsicheren Bedingungen zu verbessern. Es spiegelt das gemeinsame Verständnis wider, dass glaubwürdige Abschreckung auf nachgewiesener Verteidigungsfähigkeit basiert. Training unter realistischen Bedingungen ist entscheidend, um Risiken in Krisensituationen zu reduzieren und verantwortungsvolles Handeln zu ermöglichen, wenn es am meisten darauf ankommt.

Nur gemeinsam stark

Vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen gewinnt die enge Zusammenarbeit der europäischen und NATO-Partner weiter an Bedeutung. Insbesondere die Nordflanke – von der Nordsee bis in den hohen Norden – ist strategisch wichtig, ihr Schutz und ihre Überwachung müssen im engen Zusammenwirken gewährleistet werden.

Mjølner 2026 steht damit für gemeinsame Verantwortung, verlässliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Sicherheit in Europa und transatlantischen Raum aktiv zu gewährleisten.

Mehr zum zu den teilnehmenden Einheiten

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    Einsatzgruppenversorger der Berlin-Klasse

    Die Riesen der Flotte sind Multifunktionsschiffe für die Seeversorgung.

    Gerätetyp:
    Hilfsschiffe und -boote
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    Versorgungsschiff freigestellt in Seitenansicht
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    Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse

    Mehrzweckfregatten vom Typ F125 helfen, Konflikte zu verhindern.

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    Kampfschiffe und -boote
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    Fregatte F222 freigestellt in Seitenansicht
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    Fregatten der Sachsen-Klasse

    Fregatten der Sachsen-Klasse F124 sind Profis der Luftverteidigung.

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    Kampfschiffe und -boote
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    Fregatte F221 freigestellt in Seitenansicht
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    Korvetten der Braunschweig-Klasse

    Korvetten der Klasse K130 sind Spezialisten für küstennahe Seegebiete.

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    Kampfschiffe und -boote
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