Streitkräftebasis

Bedarfsgerechte Amtshilfe gegen Corona

Bedarfsgerechte Amtshilfe gegen Corona

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Datum:
Ort:
Deutschland
Lesedauer:
1 MIN

Die Bundeswehr hat bis heute rund 8.000 Anträge zur Amtshilfe zur Eindämmung der Corona-Pandemie erhalten. Davon konnten über 92 Prozent gebilligt und umgesetzt werden. Die rückläufige Sieben-Tage-Inzidenz – sie liegt aktuell bei 19,3 - führt jetzt zu einem Rückgang der Amtshilfeanträge. Das erforderliche Kontingent wird dementsprechend angepasst.

Zwei Kameraden sitzen in einer Registrierungsbox

Unterstützung wie beispielsweise in den Impfzentren wird es auch weiterhin geben.

Bundeswehr/Tom Twardy

Die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, verkündete am 10. Juni eine Anpassung des Amtshilfekontingentes: „Die positive Entwicklung führt jetzt erfreulicherweise auch zu einem Rückgang der Amtshilfeanträge. Ich habe daher angewiesen, das Kontingent für die Corona-Hilfe ab dem 1. Juli von 25.000 auf 15.000 Soldatinnen und Soldaten anzupassen.“ Unter Führung der Streitkräftebasis unterstützten die Kräfte in den vergangenen Monaten in den Impfzentren, Altenheimen, Krankenhäusern, Gesundheitsämtern und Testzentren. Das Spektrum der rund 8.000 Anträge auf Amtshilfe war vielfältig. Die Bundeswehr konnte damit einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. So lautet auch die Einschätzung der Bedarfsträger.

Amtshilfe geht weiter

Ein Soldat und eine Soldatin sitzen vor Computern.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie wurden bis heute kumulativ über 75.000 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt

Bundeswehr/Anne Weinrich

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle geht deutschlandweit weiter zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bundesweit bei 19.3. Annegret Kramp-Karrenbauer informierte die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder darüber, dass die Bundeswehr ihre Hilfeleistung bedarfsgerecht anpassen wird. Die „Helfenden Hände“ bleiben aber in Bereitschaft, um den Ländern, Landkreisen und kreisfreien Städten zur Seite zu springen. „Wir erwarten, dass trotz der positiven Entwicklung weiterhin Hilfeleistungsersuchen an die Bundeswehr gestellt werden. Insbesondere zur Unterstützung für die Impfung der Bevölkerung“, betonte die Ministerin. Die Bundeswehr wird so lange unterstützen, wie sie gebraucht wird und kann das Kontingent jederzeit wieder aufstocken. Die Anpassung wird genutzt, um wegen der Pandemie aufgeschobene Ausbildungsvorhaben und Einsatzvorbereitung aufzuholen sowie schrittweise wieder in den Regelbetrieb einzusteigen.

von Ralf Wilke  E-Mail schreiben

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