Streitkräftebasis

Oberstabsfeldwebel Kersting zur Corona-Amtshilfe

Oberstabsfeldwebel Kersting zur Corona-Amtshilfe

  • Coronavirus
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Warendorf
Lesedauer:
0 MIN

Oberstabsfeldwebel Astrid Kersting spielt im Luftwaffenmusikkorps Münster Klarinette und wird auch als Musikzugführerin eingesetzt. Sie engagiert sich in der Nachverfolgung von möglichen Kontaktpersonen infizierter Menschen.

Halbporträt einer Soldatin vor dem Schild des Kreishauses Warendorf

Oberstabsfeldwebel Astrid Kersting spielt Klarinette im Luftwaffenmusikkorps Münster. Auch in ihrer Freizeit leitet sie ein Blasorchester und repariert in ihrer Werkstatt gerne Holzblasinstrumente.

Bundeswehr

3 Fragen an Oberstabsfeldwebel Astrid Kersting

Was genau ist Ihr eigentlicher Job und was machen Sie jetzt gerade?

Ich bin in der Erstverwendung Musiksoldatin beim Luftwaffenmusikkorps Münster. Mein eigentlicher Aufgabenbereich umfasst die musikalische Gestaltung von Bundeswehreinsätzen aller Art, wie zum Beispiel Gelöbnisse oder Kommandoübergaben. Zahlreiche Wohltätigkeitskonzerte in Zusammenarbeit mit zivilen Organisationen im In- und Ausland sowie die Mitgestaltung bei Musikshows weltweit, runden das große Spektrum der musikalischen Einsätze ab. In der aktuellen Coronahilfe bin ich in der „Nachverfolgung von Infektionsketten“ am Gesundheitsamt in Warendorf tätig.

Wo ist ihre Ausbildung im Sanitätsdienst jetzt gerade hilfreich?

Die Ausbildung im Sanitätsdienst der Bundeswehr hilft mir in der aktuellen Lage medizinische Zusammenhänge besser zu verstehen. Die besondere Ausbildung die wir direkt vor dem Einsatz in Warendorf erhalten haben, hat uns speziell auf den derzeitigen Einsatz vorbereitet und war sehr hilfreich um die Gefahren und Besonderheiten im Zusammenhang mit Covid-19 gut einschätzen und beurteilen zu können.

Wann hatten Sie Ihren letzten Einsatz als Militärmusikerin?

Der letzte Musikeinsatz mit dem großen sinfonischen Blasorchester des Luftwaffenmusikkorps Münster war das Wohltätigkeitskonzert in Oldenburg am 12. März dieses Jahres. Einige wenige Einsätze mit sogenannten „kleinen Besetzungen“, das sind Ensembles mit etwa drei bis sieben Musikern, finden auch in Coronazeiten in ausgewählten Einrichtungen (zum Beispiel in Altenheimen) unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften statt. An einen normalen Dienstbetrieb mit Konzerten, Musikshows und so weiter ist bis Ende Oktober nicht zu denken. Diese Zeit bedeutet viel Home-Office, fit halten am Instrument. Außerdem sind wir zur medizinischen Unterstützungsleistung in den Bundeswehrkrankenhäusern in Bereitschaft oder leisten Hilfe in den Gesundheitsämtern, wie bei diesem Einsatz hier in Warendorf.

von Andreas Beu  E-Mail schreiben

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