Streitkräftebasis

Heimatschutz liegt Kramp-Karrenbauer am Herzen

Heimatschutz liegt Kramp-Karrenbauer am Herzen

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Datum:
Ort:
Husum
Lesedauer:
2 MIN

Die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat zusammen mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther das Spezialpionierregiment 164 „Nordfriesland“ in Husum besucht. Hier absolvieren aktuell 19 künftige Heimatschützer ihre Grundausbildung. 

Ministerin Kramp-Karrenbauer und Ministerpräsident Daniel Günther im Gespräch mit einem Ausbilder.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer informiert sich über die Ausbildung im Heimatschutz. Ebenfalls interessiert: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther.

Bundeswehr/Thomas Krey

Sie wollte es wirklich wissen: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich gemeinsam mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther die laufende Grundausbildung im Spezialpionierregiment 164 „Nordfriesland“ angeschaut. Das Hauptaugenmerk der Ministerin lag dabei auf dem Bereich Heimatschutz: Das seit April laufende Projekt „Freiwilliger Wehrdienst Heimatschutz – Dein Jahr für Deutschland“ liegt Annegret Kramp-Karrenbauer sichtlich am Herzen. Bei ihrem Besuch auf der Standortschießanlage nutzte sie jede Gelegenheit, um mit den angehenden Heimatschützern ins Gespräch zu kommen. Dabei hakte sie sowohl bei den Rekrutinnen und Rekruten als auch bei ihren Ausbildern immer wieder nach: Wo liegt die Motivation der jungen Menschen, wie erleben sie die Ausbildung, wo kann noch nachgebessert werden?

Ministerin: „Wir brauchen die territoriale Reserve“

Vor dem Austausch mit den angehenden Heimatschützern informierte sich die Ministerin Kramp-Karrenbauer bei Standortkommandeur Oberst Matthias Zwick zunächst über die aktuelle Amtshilfe der Spezialpioniere in der Krisenregion Ahrtal. Hier haben in Spitzenzeiten rund einhundert Soldatinnen und Soldaten mit ihren Spezialkenntnissen bei der Bekämpfung der Flutkatastrophe, unter anderem mit dem Bau von mobilen Tanklagern und Trinkwasseranlagen, unterstützt - ein unverzichtbarer Baustein im Hochwassereinsatz.

Ebenso wie das Vorhalten der Spezialpioniere dient auch die Ausbildung im Freiwilligen Wehrdienst Heimatschutz der Krisenvorsorge. Nach Auskunft von Annegret Kramp-Karrenbauer haben bisher knapp 16.000 Frauen und Männer ihr Interesse an dem neuen Angebot angemeldet. „Ich freue mich,
dass auch hier am Standort Husum auf allen Seiten große Motivation zu sehen ist. Denn wir brauchen die territoriale Reserve, wir brauchen „helfende Hände“ und wir brauchen eine starke Landes- und Bündnisverteidigung.“

Rekruten schätzen Disziplin und Kameradschaft

Zwei Schützen aus Hannover und Lüneburg stehen an der Schießbahn, haben vor wenigen Minuten ihren ersten scharfen Schuss hinter sich gebracht – und das Zielfeld getroffen. Beide erfüllen sich mit der Ausbildung zum Heimatschützer einen Lebenstraum. „Hier können wir Dinge lernen, die uns sonst nirgendwo sonst angeboten werden“, sagen die jungen Männer. Kameradschaft, Disziplin und immer neue Herausforderungen – ein attraktiver Mix für die Soldatinnen und Soldaten.

Und was sagen ihre Ausbilder?

Hauptfeldwebel Dirk Butenhoff schmunzelt. „Hoch motiviert sind sie alle und ich freue mich über jeden und jede, die sich schon vorab auf die sportlichen Anforderungen vorbereitet haben.“ Wer vor Dienstantritt die persönliche Fitness vernachlässigt hat, müsse eben jetzt verstärkt an sich arbeiten. „Aber wir bekommen das schon hin“, ist Butenhoff zuversichtlich.

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Oberst Matthais Zwick und Ministerin Kramp-Karrenbauer auf der Schießbahn.

Oberst Matthias Zwick demonstriert der Ministerin die Ausbildung auf der Schießbahn. Nach ihrer Grundausbildung erwerben die angehenden Heimatschützer Spezialkenntnisse, etwa im Objektschutz.

Bundeswehr/Thomas Krey
Die Ministerin im Gespräch mit Ausbildern.

Von den Ausbildern möchte Annegret Kramp-Karrenbauer wissen, wie sich einzelne Elemente optimieren lassen. Sie fragt nach Ausstattung und Motivation der Rekrutinnen und Rekruten.

Bundeswehr/Thomas Krey
Ein Rekrut beugt sich mit Kompass über eine Karte.

Klassisches Element jeder Grundausbildung: das Erlernen des Umgangs mit Karte und Kompass. Heimatschützer sollen die Fähigkeiten der Bundeswehr im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung stärken.

Bundeswehr/Thomas Krey
Die Ministerin und mehrere Begleiter vor dem Regimentswappen.

Daniel Günther und Annegret Kramp-Karrenbauer genießen das Gespräch am Rande des Truppenbesuchs in Husum. Sie sind sich einig über die Bedeutung der Bundeswehr für die gesamtstaatliche Krisenvorsorge.

Bundeswehr/Thomas Krey

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Daniel Günther dankt der Bundeswehr

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat die Gelegenheit genutzt, sich erstmals intensiv über den Heimatschutz und die Ausbildung in Husum zu informieren. Nach engem Austausch mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Oberst Zwick betonte Günther: „Die Bundeswehr und Schleswig-Holstein gehören eng zusammen. Wir sind stolz darauf,
das Spezialpionierregiment 164 bei uns im Norden zu haben. Egal ob Auslandseinsätze, Unterstützung in der Pandemie in den Gesundheitsämtern oder aktuell die Hilfen in den Überflutungsgebieten: Die Soldatinnen und Soldaten aus Schleswig-Holstein sind immer da,
um zu helfen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

von Andrea Hilscher  E-Mail schreiben

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