Streitkräftebasis

Militärwettkampf rund um Schloss Rheydt

Militärwettkampf rund um Schloss Rheydt

  • Reserve
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Mönchengladbach
Lesedauer:
2 MIN

Zwei spannende Veranstaltungen an einem Wochenende auf Schloss Rheydt: 160 Teilnehmende aus sechs Nationen gaben beim 37. Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampf ihr Bestes. Parallel dazu fand der
„Tag der Begegnung mit der Bundeswehr“ statt. Das Highlight war die Landung des neuen Rettungshubschraubers SARSearch and Rescue.

Ein Soldat erklimmt den Kletterturm

Mit der richtigen Technik und ordentlich Kraft ging es den Kletterturm hoch.

Bundeswehr/Olaf Pieper

Ganze neun Meter ragte der Kletterturm in die Höhe, den die Teilnehmer des Internationalen Mönchengladbacher Militärwettkampfes erklimmen mussten. Respekt, da war Muskelkraft gefragt. Und die richtige Technik. Über eine ganz andere „Technik“ staunten die Besucher des Schloss Rheydt in Mönchengladbach. Denn neben dem Wettkampf fand auf dem Gelände auch der „Tag der Begegnung mit der Bundeswehr“ statt. Für viele wohl das Highlight: Die Landung des neuen Rettungshubschraubers SARSearch and Rescue (Search and Rescue). Dieser war für 10.30 Uhr angekündigt.

Blick nach oben

Der neue Rettungshubschrauber im Landeanflug.

Für viele Besucher das Highlight: Die Landung des neuen Rettungshubschraubers SARSearch and Rescue. Mehrere Stunden beantwortete die Besatzung die Fragen von Interessierten.

Bundeswehr/René Amende

Besucher und sogenannte Helikopter-Spotter suchten neugierig den Himmel ab. Ein Spotter beschäftigt sich mit dem gezielten Dokumentieren von Luftfahrzeugen. Dann endlich war ein leises Dröhnen zu hören. Von Richtung Schloss Rheydt flog der Heli über das Gelände, dreht eine Runde und setzte dann zur Landung an. Für alle, die noch nie live dabei waren: Es wird ordentlich Luft – und ja – auch Dreck aufgewirbelt. Blätter, Staub, Erde – alles fliegt herum. Aber wow, für so ein Spektakel machen sich die meisten gerne ein bisschen schmutzig. Um 16.00 Uhr hieß es dann: Tschüss Hubi, der nächste Stopp war der Heimatstandort Nörvenich.

Ab ins Schlauchboot

Jeweils zwei Kameraden paddeln im Schlauchboot.

Im Schlauchboot war Absprache gefragt, um zügig wieder ins Ziel zu kommen.

Bundeswehr/René Amende

Aber zurück zum Wettkampf: Aktive Soldatinnen und Soldaten, Reservisten und Blaulichtorganisationen (zum Beispiel Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst) bewiesen Sport und Teamgeist. Zu zweit wurde im Schlauchboot gegen die Stoppuhr gepaddelt. Klingt einfach, kann aber problematisch werden, wenn es vorher keine klare Absprache gab. Vertrauen war auch Pflicht bei einer weiteren Station: In einer alten Kasematte (Bedeutung: Ein Festungsgebäude, das vor Artilleriebeschuss geschützt ist) wurden zwei Kameraden der Mannschaft die Augen verbunden. Sie mussten sich im wahrsten Sinne des Wortes blind auf die Kommandos verlassen, um sicher durch das Minenfeld aus gespannten Drähten zu gelangen.

Internationale Power

Soldat kriecht durch einen Reifen.

Ab durch die Mitte: Beim Hindernisparcours kämpften die Kameraden gegen die Zeit.

Bundeswehr/Olaf Pieper

Worum es sonst noch ging? „Wir wollen Brücken über die Landesgrenzen bauen“, so Hauptmann der Reserve Markus Stops. 160 Teilnehmende aus sechs Nationen (Dänemark, England, Italien, Niederlande, USAUnited States of America und natürlich Deutschland) waren am vergangenen Wochenende um Schloss Rheydt unterwegs. Das klingt nach einem erfolgreichen Wochenende für die internationale Verständigung. Worüber sich der Leiter der Veranstaltung Stops noch freute: „Jeder vierte Wettkämpfer war, quer durch alle Dienstgrade, eine Frau.“
Den ersten Platz machte übrigens nicht grün, sondern blau. Bürgermeisterin Josephine Gauselmann und General Dieter Meyerhoff, der neue Kommandeur des Landeskommandos NRWNordrhein-Westfalen, überreichten dem Polizeiteam aus Münster den Pokal und Siegesteller von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Herzlichen Glückwunsch!

von Sabine Körtgen  E-Mail schreiben

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