Streitkräftebasis

Manfred-Wörner-Seminar

Manfred-Wörner-Seminar

Lesedauer:
3 MIN

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Bundeswehr

Das Seminar

Frieden, Freiheit und Sicherheit stehen vielfältigen und unberechenbaren Gefährdungen gegenüber, was uns nicht zuletzt der aktuelle Konflikt im Nahen Osten, aber auch der noch anhaltende Krieg in Osteuropa täglich vor Augen führen. Zur Bewältigung der sicherheitspolitischen Herausforderungen dieser turbulenten Zeit, sind Dialog und eine enge Zusammenarbeit der europäisch-transatlantischen Wertegemeinschaft wichtige Grundlagen.
Unter dem Motto „Nicht übereinander, sondern miteinander reden – dem Dialog verpflichtet“ bietet das Manfred-Wörner-Seminar 30 jungen Führungskräften aus Deutschland, den USA und aus Ländern Europas, die Möglichkeit des Austauschs von Meinungen, Positionen und Perspektiven, um auf diese Weise den europäisch-transatlantischen Dialog zu vertiefen und zu festigen. Neben Besuchen sicherheitspolitischer Institutionen und Expertengesprächen, stehen dabei der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt des Programms.
Das Manfred-Wörner-Seminar wurde bereits 1982 als Seminar für deutsch-amerikanischen Dialog ins Leben gerufen. Ab dem Jahr 2010 wurde parallel dazu unter der Bezeichnung Europaseminar ein entsprechendes Seminar für deutsch-europäische Teilnehmergruppen durchgeführt. Seit dem Jahr 2021 werden beide Formate kombiniert als Manfred-Wörner-Seminar fortgeführt, um Teilnehmern aus dem gesamten Euro-Atlantischen Bündnis- und Werteraum den Austausch und Dialog miteinander zu ermöglichen.

Themen und Ziele

Personen stehen vor AWACS

Seminarteilnehmer vor einem NATO AWACSAirborne Early Warning and Control System-Flugzeug

Bundeswehr

Das Manfred-Wörner-Seminar soll Verständnis und Verständigung zwischen den politischen Kulturen des Euro-Atlantischen Bündnis- und Werteraums schaffen, die sich in vielen Bereichen sehr ähneln, jedoch auch sehr unterschiedliche Sichtweisen auf die gleichen Probleme offenbaren.
Während des zwölftägigen Seminarprogramms werden verschiedene Aspekte transatlantischer Sicherheitspolitik, neue Herausforderungen der NATO sowie aktuelle politische Themen der USA und der Europäischen Union ausgiebig beleuchtet. Wechselnde Seminarorte in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, internationale Referenten sowie vielfältige Themenschwerpunkte bieten hierbei eine Vielzahl abwechslungsreicher Informations- und Diskussionsmöglichkeiten.
Darüber hinaus dient das Seminar dem Aufbau und der Festigung von Beziehungen zwischen den Teilnehmern beiderseits des Atlantiks. Gelegenheiten für informelle Gespräche und Diskussionen untereinander sind dabei von wesentlicher Bedeutung. Die geknüpften Verbindungen sollen die Grundlage für einen beständigen gegenseitigen Dialog über den Atlantik hinweg legen, der das Verständnis für die jeweiligen politischen Verhältnisse und Interessen schärft und damit zur gegenseitigen Vertrauensbildung beiträgt.

Wer kann teilnehmen

Das Angebot des Manfred-Wörner-Seminars richtet sich an junge Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Es bietet bis zu 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, den USA und Europa die Möglichkeit der Weiterbildung und des Informationsaustauschs. Interessenten sollten einen akademischen Abschluss besitzen und bereits erste Erfahrungen in leitenden oder herausfordernden Positionen gesammelt haben. Da das Seminar aufgrund seiner internationalen Besetzung ausschließlich in englischer Sprache stattfindet, sollten alle Interessenten außerdem gute Englischkenntnisse besitzen.

Kosten

Für die Teilnahme am Manfred-Wörner-Seminar wird ein Eigenbeitrag von 500€ pro Person für Unterkunfts-, Reise- und Verpflegungskosten während des Seminars erhoben. Die Nichtnutzung von z.B. Hotelzimmern führt zu keiner anteiligen Kostenerstattung bzw. Reduzierung des Eigenbeitrags. 

Zivilisten und Soldaten beim Essen

'Dinner Talk' mit Botschafter a.D. Wolfgang Ischinger, ehemaligem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz

Bundeswehr
Menschen gucken

Eine Seminargruppe in der Diskussion mit Roderich Kiesewetter, Abgeordneter des Deutschen Bundestages

Bundeswehr

Termine 2024

Im Jahr 2024 werden zwei Durchgänge stattfinden. Die Durchgänge bauen nicht aufeinander auf.

01. Juni – 12. Juni 2024

31. August – 11. September 2024

Bewerbung

Bewerbung geschlossen

Um sich für einen der 30 Seminarplätze zu bewerben bitten wir Sie folgende Unterlagen in englischer Sprache an SicherheitspolitikSeminare@Bundeswehr.org zu senden:

  • den vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen (bitte in normaler Groß- und Kleinschreibung)
  • ein Motivationsschreiben (max. eine DINDeutsches Institut für Normung A4-Seite), 
  • einen Lebenslauf,
  • eine kurze Beschreibung Ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit
  • sowie ein aktuelles Foto im JPG-Format (nicht älter als ein Jahr).

Wir bitten Sie uns Ihre Dokumente als einzelne PDF-Anlagen zu übersenden, gespeichert unter „Dokumentenname_Nachname, Vorname“ (z.B. Motivationsschreiben_Mustermann, Hans). Bitte geben Sie im Betreff Ihrer Email an, für welchen Seminarzeitraum Sie sich bewerben.

Das Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr wird nach Bewerbungsschluss aus allen eingegangenen Bewerbungen die Seminargruppe von 30 Personen zusammenstellen. Die Auswahlergebnisse werden spätestens zwei Monate nach Einsendeschluss bekanntgegeben. Die Auswahl der Teilnehmer für den ersten Seminardurchgang erhält dabei zeitlichen Vorrang.
Den Bewerbungsbogen finden Sie im Downloadbereich am Ende der Seite.

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Meinungen

Was sagen die Teilnehmenden über das #manfredwoernerseminar

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