Streitkräftebasis
Gedenkappell „20. Juli 1944“

Zentrales Gedenken an Stauffenberg

Zentrales Gedenken an Stauffenberg

  • Gedenken
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Datum:
Ort:
Ulm
Lesedauer:
2 MIN

Die Soldatinnen und Soldaten des Multinationalen Kommandos Operative Führung gedachten zusammen mit Gästen und Angehörigen der Dienststellen jenen Frauen und Männern des Widerstands um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die nach dem Attentat am 20. Juli 1944 und dem gescheiterten Umsturzversuch ihr Leben ließen.

Drei Männer, zwei davon in Uniform, gehen zu einer Gedenkveranstaltung. Im Hintergrund weht eine Deutschlandfahne.

Ernst-Reinhardt Beck und Generalleutnant Alexander Sollfrank auf dem Weg zum Gedenkappell

Bundeswehr/Gina Seegert

Das Gedenken an Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Widerstand vom 20. Juli 1944 hat seinen festen Platz in der Tradition der Bundeswehr. Daher finden deutschlandweit entsprechende Gedenkveranstaltungen statt, wie etwa im Kommando Heer in Strausberg oder dem Berliner Bendlerblock. Oftmals verbunden mit einem öffentlichen Gelöbnis. Das Ulmer Kommando übernahm die Tradition des regionalen Gedenkens an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 von der 10. Panzerdivision aus Sigmaringen. Dort wurde 50 Jahre lang der Verschwörer des 20. Juli 1944 gedacht. Die Graf-Stauffenberg-Kaserne wurde nach dem schwäbischen Offizier benannt und ihm wurde ein Gedenkstein gewidmet. Nach Auflösung der Garnison Sigmaringen und der Stauffenberg-Kaserne 2015 wurde die Gedenkzeremonie auf Initiative von General a. D.außer Dienst Wolfgang Schneiderhan durch das Ulmer Kommando übernommen. Der dafür in der Wilhelmsburgkaserne errichtete Gedenkstein mit der richtungsweisenden Aufschrift „Für Frieden, Recht und Freiheit“ bildet seitdem eine würdige Gedenkstätte.  

Erinnerungskultur in der Bundeswehr

Drei Männer stehen vor einem Gedenkstein. Man sieht ein Porträt von Stauffenberg.

Ein wichtiger Tag: Am 20. Juli wird in Ulm traditionell der Widerständlerinnen und Widerständler um Stauffenberg gedacht

Bundeswehr/Gina Seegert

„Diese Gedenkveranstaltung ist ein sichtbares Zeichen der lebendigen Erinnerungskultur in unseren Streitkräften.“ Dies betonte der Befehlshaber des Multinationalen Kommandos Operative Führung und Commander des Joint Support and Enabling Command, Generalleutnant Alexander Sollfrank, in seiner Ansprache beim zentralen süddeutschen Gedenken an den 20. Juli 1944 in der Ulmer Wilhelmsburgkaserne. Vor dem Hintergrund der sicherheitspolitischen Zeitenwende hob er hervor: „Wir müssen dazu bereit sein, das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes sowie die Integrität unserer Verbündeten zu verteidigen.“ 

Kranzniederlegung

Drei Männer stehen vor einem Gedenkstein, der von zwei Soldaten flankiert wird. Sie haben Kränze davor abgelegt

Generalleutnant Alexander Sollfrank, Ernst-Reinhardt Beck und General a. D.außer Dienst Wolfgang Schneiderhan (v.l.n.r) legen gemeinsam am Gedenkstein in der Wilhelmsburgkaserne einen Kranz nieder

Bundeswehr/Gina Seegert

Die Gedenkrede hielt Ernst-Reinhardt Beck, ehemaliger Bundestagsabgeordneter. Gemeinsam mit General a. D.außer Dienst Wolfgang Schneiderhan, der auch Vorsitzender der Stauffenberg-Gesellschaft ist und als solcher dieses einzigartige Stauffenberg-Gedenken nach Ulm brachte, legte er mit Sollfrank am Gedenkstein in der Wilhelmsburgkaserne einen Kranz nieder. Im Anschluss spielte das Heeresmusikkorps Ulm das „Lied vom guten Kameraden“. Das Stück ist fester Bestandteil des Zeremoniells bei Gedenkveranstaltungen wie dem Volkstrauertag oder dem Ehrengeleit bei Begräbnissen. Den Abschluss fand das feierliche Gedenken in der Wilhelmsburgkaserne mit der Nationalhymne.

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