Technische Verbesserungen, eine höhere Geländegängigkeit und vor allem die Sonderschutzausstattung (SSA) sind die Merkmale des Wolf SSA. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Standardgeländewagens Wolf. Mit einem 156 PS starken Turbodiesel basiert die geschützte Variante auf dem zivilen G270 CDI von Mercedes-Benz. Der Wolf SSA ist wegen der zusätzlichen Panzerung mit 156 PS stärker motorisiert, kann aber zugleich besser beschleunigen und eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen. Es sind sowohl die Scheiben als auch der komplette Aufbau des Fahrzeuges gepanzert. Somit sind die Insassen besser gegen leichten Maschinengewehrbeschuss geschützt. Ein zusätzlicher Landminenschutz kann an den Unterboden des Fahrzeuges angebracht werden. In den Fahrzeugen der Feldjäger sind zusätzlich militärpolizeiliche Geräte, wie zusätzliche Funkeinrichtungen – so genannte Rüstsätze – verbaut.
Der Wolf SSA hat sich im Einsatz seit langem bewährt – zum Beispiel wie hier bei der ISAF in Afghanistan. Er bietet durch seine zusätzliche Ausstattung Schutz gegen verschiedene Handfeuerwaffen und eine bessere Panzerung gegen Minen.
Bundeswehr/Dana KazdaHersteller | Mercedes-Benz |
|---|---|
Antrieb | 2685 ccm 5-Zylinder Dieselmotor |
Leistung | 156 PS / 115 kW |
Maximales Drehmoment | 400 Nm bei 1.800 bis 2.400 U/min |
Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h |
Zulässige Gesamtmasse | 3,5 t |
Nutzlast | 1,02 t |
Länge | 4,443 m |
Breite | 1,96 m |
Höhe | 2,2 m |
In den Fahrzeugen der Feldjäger sind zusätzliche militärpolizeiliche Geräte verbaut, zum Beispiel Signalleuchten und zusätzliche Funkeinrichtungen.
Bundeswehr/Ströter
Für die Objektschützer ist der Wolf SSA mit seiner Sonderschutzausstattung ein sicherer Begleiter.
Bundeswehr/Christian Thiel
Trotz seines höheren Gewichts, ist der WOLF SSA äußerst geländegängig.
Bundeswehr/Alyssa Bier
Auch im Einsatz sieht man den Wolf SSA häufig. Hier nutzen ihn zum Beispiel Soldaten der Objektschutzkompanie auf Patrouille im Rahmen der Stabilisierungsmission MINUSMA in Mali.
Bundeswehr/Jonas Weber