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Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Aktuelles
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

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Fallschirmjäger in Portugal, Amtshilfe in Lubmin oder der Corona-Dank-Appell in Berlin: Auch diese Woche war viel los bei der Bundeswehr. Das sind die Bilder der Woche:

Die Rettungskette bei eFPenhanced Forward Presence – keiner bleibt zurück

Sanitätskräfte aus vier Nationen trainierten in Litauen die Versorgung von Verwundeten. Niederländische, belgische, norwegische und deutsche Truppen wissen so im Ernstfall, was zu tun ist. Niederländische Soldaten übernahmen die Erstversorgung, danach wurden die Patienten in einem litauischen Rettungshubschrauber von belgischem und norwegischem Sanitätspersonal betreut. Deutsche kümmerten sich anschließend um die notfallmedizinische Versorgung. Wichtigste Regel dabei: die Beachtung der „goldenen Stunde“. Dies bedeutet, dass ein verwundeter Soldat oder eine verwundete Soldatin innerhalb einer Stunde in die Notfallmedizin gebracht werden muss.

Feuerunterstützung mit dem 120-Millimeter-Mörser

Das Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn führte eine Weiterbildung auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken durch. Im Fokus stand das sogenannte Sehstreifenverfahren. Durch dieses Notverfahren kann Artillerie- oder Mörserfeuer ins Ziel gelenkt werden, wenn das Feuerunterstützungsteam nicht zur Verfügung steht oder technische Systeme ausgefallen sind. Der Höhepunkt war der scharfe Schuss mit dem 120-Milimeter-Mörser Tampella. Der Mörser wiegt 160 Kilogramm, ein Geschoss wiegt rund 14 Kilogramm. Ein Wechsel der Feuerstellung ist daher harte Arbeit.

Fallschirmjäger im freien Fall in Portugal

Rund 100 Soldatinnen und Soldaten der Luftlandebrigade 1 trainierten mit portugiesischen Fallschirmjägern. Während der Übung Deep Infil 2022 in Portugal stand die taktische Freifallweiterbildung bei Tag und bei Nacht auf dem Programm. Acht Tage lang wurden verschiedene Abläufe immer wieder durchgegangen, zum Beispiel das Navigieren am Schirm – eine Besonderheit beim Freifallspringen. Die Planung der Sprünge wurde mit einem neuen Computerprogramm unterstützt. Insgesamt 1.800 Fallschirmsprünge wurden absolviert. 

Amtshilfe auf dem Meeresgrund

Vor dem Greifswalder Bodden suchten ein Minenjagdboot und ein Minentauchereinsatzboot der deutschen Marine auf dem Meeresgrund nach Altlasten. Diese Altlasten können unter anderem Seeminen und Munitionsreste aus den Weltkriegen sein – eine potenzielle Gefahr für das geplante Terminal für Flüssigerdgas und den Schiffsverkehr. Zum Einsatz kamen neben Schiffssonar und Minentauchern auch zwei Unterwasserdrohnen, die Seefuchs und die Remus 100. Grund des Einsatzes der Spezialisten aus Kiel war ein Amtshilfeantrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ostsee.

Corona-Abschlussappell im Bendlerblock

Großen Anteil an der Bewältigung der Corona-Pandemie hatten die vielen tausend Bundeswehrangehörigen, die bei der Amtshilfe eingesetzt waren: Mehr als zwei Jahre halfen sie in Ländern und Kommunen aus. Ohne ihre Unterstützung wäre die Corona-Pandemie in Deutschland sicher schlimmer verlaufen. Die Verteidigungsministerin empfing nun 400 Soldaten, Reservistendienstleistende und Zivilisten, um sie stellvertretend für alle Beteiligten zu würdigen. Auch Gerd Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund sagte Danke. Zur Erinnerung überreichte die Ministerin eine eigens angefertigte Münze – sie soll Anfang nächstes Jahr an alle ausgegeben werden, die zum Gelingen des größten und längsten Hilfseinsatzes der Bundeswehrgeschichte beitrugen.

von Tobias Luckau

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