Cyber- und Informationsraum

Ein Gast aus Brasilien beim IT-Bataillon 292

Ein Gast aus Brasilien beim IT-Bataillon 292

  • Multinationalität
  • Cyber- & Informationsraum
Datum:
Ort:
Dillingen an der Donau
Lesedauer:
2 MIN

Das Informationstechnikbataillon 292 in Dillingen an der Donau hat zurzeit einen Gast aus Brasilien. Hauptmann João Álvares gehört der brasilianischen Armee an und nimmt seit September diesen Jahres bei der Militärischen Ausbildungshilfe am Dienstbetrieb des IT-Bataillons 292 teil.

Ein Porträtbild eines brasilianischen Soldaten.

Hauptmann João Álvares gehört der brasilianischen Armee an und nimmt seit September dieses Jahres am Dienstbetrieb des IT-Bataillons 292 teil.

Jan Koenen

Hauptmann Álvares wird im nächsten Jahr Kompaniechef einer eigenständigen IT-Kompanie in Brasília, der Hauptstadt Brasiliens. „Ich werde der letzte Chef dieser Kompanie sein“, erklärt er. Denn aus dieser IT-Kompanie wird Anfang 2023 ein ganzes IT-Bataillon werden, dem dann mehrere Kompanien angehören. Die Aufgaben, die dieses IT-Bataillon haben wird, ähneln denen des Informationstechnikbataillons 292. Hauptmann Álvares wird die Arbeitsweise des neuen IT-Bataillons in Brasilien mit entwerfen. „Ich nehme an Besprechungen teil und lasse mir die Abläufe hier im Bataillon erklären.“ Effiziente Arbeitsabläufe und Prozesse muss er nicht neu erfinden, sondern kann sie direkt übernehmen.

Schnell integriert

Zwei Soldaten unterhalten sich

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Markus Krahl, gewährt ihm auch Einblicke in seine eigene Tätigkeit als Kommandeur und ließ ihn an der ITInformationstechnik-Übung "Donaublitz" teilnehmen.

Bundeswehr/Thomas Pomerin

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Markus Krahl, ermöglicht ihm nicht nur die Teilnahme am Dienstbetrieb als Kompaniechef, sondern gewährt ihm auch Einblicke in seine eigene Tätigkeit als Kommandeur und er ließ ihn an der ITInformationstechnik-Übung „Donaublitz“ teilnehmen. Álvares begleitet auch die spezifische Fachausbildung der Dillinger IT-Soldaten. Die Ausbilder der Grundausbildung veranschaulichten ihm Vorort die Durchführung ihrer Tätigkeit. „Hauptmann Álvares hat sich erstaunlich schnell vollumfänglich ins IT-Bataillon 292 integriert“, sagt Krahl und fügt hinzu: „Auch für mein gesamtes Offizierkorps ist die gemeinsame Zeit sowie der Austausch mit einem ausländischen Offizier interessant, wertvoll und bereichernd zugleich.“

Ein Jahr in Deutschland

João Álvares hat seinen Aufenthalt in Deutschland im Januar mit seinem Urlaub begonnen. Im April hatte er Dienstantritt beim Bundessprachenamt in Hürth. Dort lernte er innerhalb von sechs Monaten die deutsche Sprache. Dass er Jahre vorher in seiner Heimat bereits die Grundlagen gelernt hatte, kam ihm hier zugute. Im September begann dann sein Dienst beim IT-Bataillon 292. „Ich wurde so herzlich aufgenommen.“ Er meint damit nicht nur die Soldaten, die er täglich sieht. Auch beim Einkaufen oder bei Behörden wird er von den Menschen freundlich angesprochen. Mitte Dezember wird er das IT-Bataillon 292 wieder verlassen. Mit den Erfahrungen und den Erkenntnissen, die er dann gesammelt hat, wird er sich auf seine Aufgaben als Kompaniechef konzentrieren. Bei der Ausplanung des neuen IT-Bataillons in Brasilien wird er einige seiner Erfahrungen verwirklichen: „Ich konnte hier gute Erfahrungen sammeln und meinen Horizont erweitern.“

An Weihnachten zurück in Brasilien

Zwei Soldaten unterhalten sich

Mit den Erfahrungen und den Erkenntnissen, die Alvares sammelt, wird er dann die Aufgaben eines Kompaniechef in Brasiliens übernehmen.

Bundeswehr/Thomas Pomorin

Wenn er an Brasilien denkt, freut er sich „am meisten auf die Familie“. Die Corona-Pandemie hat auch seiner Planung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da ihn seine Angehörigen hier in Deutschland pandemiebedingt nicht besuchen konnten, hat er eine lange Trennung hinter sich. In guter Erinnerung behalten wird er die Freundlichkeit der Menschen und die Kameradschaft, die er hier besonders im IT-Bataillon 292 in Dillingen erleben durfte.

Militärische Ausbildungshilfe

Die Bundeswehr hat regelmäßig ausländische Offiziere zu Gast in verschiedenen Verbänden. Internationale Zusammenarbeit fördert Vertrauen. Erfahrungen und bewährte Ideen können ausgetauscht werden. Die Vorteile der Kameradschaft und der Inneren Führung werden direkt vermittelt.

von Dieter Obermayer  E-Mail schreiben
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Zusammenarbeiten

Zusammenarbeit ist im Cyber- und Informationsraum besonders wichtig, denn in dieser Dimension existieren keine Grenzen zwischen Staaten. Gerade deshalb ist eine Hauptaufgabe der Angehörigen CIR das Zusammenarbeiten auf internationaler Ebene.

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