Bei kluger Taktik, ausreichender Deckung oder Kampfkraft können Feldposten den Gegner auch beschießen, um ihn in eine bestimmte Richtung zu zwingen. Die Feldposten liegen stark vereinzelt unter dichtem Bewuchs. Sie sind die Ersten, die mit einer ganz neuen Art zu kämpfen in Kontakt kommen.
„Für uns sind Drohnen eine neue, andere Bedrohung, die alle Sinne verlangt. Die sonst klassische erste Feindberührung hat sich verändert. Sie findet tatsächlich unbemannt statt und der Feind schafft es, mehr Gelände in weniger Zeit abzuarbeiten“, so ein Grenadier.
Kurz darauf ist es auch schon zu hören, kurz über den Baumwipfeln, dieses aggressive Surren der ganz neuen Bedrohung. Dass der Gegner an dieser Stelle den Kontakt sucht und Drohnen einsetzt, haben die Grenadiere erwartet. Jetzt gilt: bewegen, auflockern und Gegenmaßnahmen treffen.
Die Vilkas-Panzer der litauischen Infanterie wie auch die Schützenpanzer Puma der deutschen Grenadiere haben dafür entlang einer Seenkette Stellung bezogen. Das Gebiet ist günstig. Sie nutzen den leicht aufsteigenden Waldboden und liegen am Hinterhang, auf der abfallenden Geländeseite. Mit ihren Waffen wirken sie über die Geländekuppen in Richtung Feind.