Streitkräftebasis

Besuch im Corona-Testzentrum im Flughafen Frankfurt

Besuch im Corona-Testzentrum im Flughafen Frankfurt

  • Coronavirus
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Hessen
Lesedauer:
3 MIN

Am 13. August 2020 besuchten der hessische Innenminister Peter Beuth, Generalleutnant Martin Schelleis und Generalmajor Carsten Breuer das Corona-Testzentrum im Flughafen Frankfurt. Hier unterstützen seit 8. August 2020 rund 100 Soldatinnen und Soldaten administrativ die zivilen Kräfte bei Corona-Testungen von Reiserückkehren.

Vier Soldaten und ein Mann im Anzug stehen in einem Raum.

Generalleutnant Schelleis (2. von links), Generalmajor Breuer (2. von rechts) und der hessische Innenminister Peter Beuth werden vor Ort informiert.

Bundeswehr/Bernd Völp

Der hessische Innenminister Peter Beuth und der Nationale Territoriale Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, besuchten die Soldatinnen und Soldaten, die seit 8. August 2020 im Rahmen der Hilfeleistung bei Maßnahmen zur Bewältigung der COVID 19-Pandemie (Amtshilfe) im Flughafen Frankfurt eingesetzt sind. Die rund 100 Soldatinnen und Soldaten aus Schwarzenborn und aus Frankenberg/Eder sind als sogenannte „Helfende Hände“ eingesetzt. Dabei dürfen sie keine hoheitlichen Aufgaben durchführen, sondern unterstützen bei administrativen, organisatorischen oder technischen Abläufen die zivilen Kräfte. Auch der Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, Generalmajor Carsten Breuer, nahm an diesem Besuch teil.

Helfende Hände im Kampf gegen Corona 

Drei Soldaten sitzen hinter einem Flughafenschalter

Austausch mit den eingesetzten Helfenden Händen

Bundeswehr/Bernd Völp

Die rund 100 Soldatinnen und Soldaten des Panzerpionierbataillons 1, des Aufklärungsbataillons 7, die mittlerweile durch Kräfte des Jägerbataillons 1 aus Schwarzenborn abgelöst wurden, und des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 aus Frankenberg/Eder, sind als sogenannte „Helfende Hände“ eingesetzt. Das heißt, dass sie keine hoheitlichen Aufgaben durchführen dürfen, sondern bei administrativen, organisatorischen oder technischen Abläufen mitarbeiten und unterstützen. Grundlage ihres Tuns ist die Anordnung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, Reiserückkehrer aus Risikogebieten verpflichtend einem Corona-Test zu unterziehen.


Vom Hilfeleistungsantrag zur Amtshilfe im Eiltempo  

Durch  die Hessische Landesregierung wurde ein Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr gerichtet und um personelle Unterstützung ersucht. Innerhalb kürzester Zeit nachdem der Hilfeleistungsantrag gebilligt war, setzten sich die ersten Soldatinnen und Soldaten in Marsch zum Flughafen. Im Corona-Testzentrum arbeiten sie in drei Schichten, um die Aufgaben bewältigen zu können. Die Abnahme der Abstriche erfolgt dabei durch Personal mit medizinischen Kenntnissen des Deutschen Roten Kreuzes. Durchschnittlich werden Unterlagen für  mehr als 3300 Passagiere am Tag bearbeitet.

Tatkraft, Improvisationsfähigkeit und Initiative

Ein Soldat und drei Männer schauen in eine Richtung

Der hessische Innenminister und der Nationale Territoriale Befehlshaber zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Soldatinnen und Soldaten vor Ort.

Bundeswehr/Bernd Völp

Beeindruckt zeigten sich der Innenminister und die beiden Generale von der Schnelligkeit, mit der der Auftrag umgesetzt, Verfahren entwickelt und auch technische Lösungen gefunden wurden, um die Aufgaben - unter anderem das anfängliche Versenden von mehreren Tausend Aussteigerkarten per Fax an die jeweils zuständigen Gesundheitsämter - zu bewältigen. Mittlerweile ist man hier auf das Verschicken per Post umgestiegen. „Da haben alle Beteiligten Tatkraft, Improvisationsfähigkeit und Initiative unter Beweis gestellt“, sagte Generalleutnant Schelleis anerkennend, nachdem er und die weiteren Besucher in die Details des Auftrags eingewiesen worden.

Auch Innenminister Peter Beuth ist dankbar über die Unterstützung der Bundeswehr: „Wir haben von Beginn der Pandemie an wertvolle Unterstützung durch die Bundeswehr erfahren, die uns hilft, das Geschehen im Blick zu halten. Ich bin froh, dass das hier in Hessen so reibungslos und unkompliziert klappt.“ Er bedanke sich im Namen der hessischen Landesregierung ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem Landeskommando Hessen und allen eingesetzten Soldatinnen und Soldaten, die ja immerhin nicht weniger als die Gesundheit der Menschen zum Ziel habe, so Beuth.

Lob an die Soldatinnen und Soldaten

Auch Innenminister Peter Beuth lobte die Bundeswehr: „Wir haben von Beginn der Pandemie an wertvolle Unterstützung durch die Bundeswehr erfahren, die uns hilft, das Geschehen im Blick zu halten. Ich bin froh, dass das hier in Hessen so reibungslos und unkompliziert klappt.“ Er bedanke sich im Namen der hessischen Landesregierung ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem Landeskommando Hessen und allen eingesetzten Soldatinnen und Soldaten, die ja immerhin nicht weniger als die Gesundheit der Menschen zum Ziel habe, so Beuth.

von Meinrad Angermayer  E-Mail schreiben

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