Streitkräftebasis

Bundeswehr leistet Amtshilfe im Kreis Gütersloh

Bundeswehr leistet Amtshilfe im Kreis Gütersloh

  • Coronavirus
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Gütersloh
Lesedauer:
2 MIN

Im Rahmen der Amtshilfe unterstützt die Bundeswehr mit 25 Soldatinnen und Soldaten im Kreis Gütersloh bei COVID-19Coronavirus Disease 2019 Testungen. Zeit ist bei der Eindämmung des COVID-19Coronavirus Disease 2019 Virus bekanntermaßen ein kritisches Merkmal, es gilt innerhalb von wenigen Tagen bei über 5.000 Personen Abstriche durchzuführen und für die eigene Sicherheit zu sorgen.

Blick über die Schulter eines Soldaten auf die Dokumentationsstation der Covid-19 Teststrecke.

Amtshilfe im Kreis Gütersloh. Die Bundewehr unterstützt bei der Testung von Personen mit Verdacht auf eine Covid-19 Infektion.

Bundeswehr

Die von der Streitkräftebasis koordinierte Amtshilfe der Bundeswehr erstreckt sich von einfachen Verwaltungsakten über logistische Unterstützungen bis hin zum Personaleinsatz. 
Am 18. Juni 2020 wurde der Amtshilfeantrag des Kreises Gütersloh von den zuständigen Stellen bewilligt. Insgesamt 25 Soldatinnen und Soldaten unterstützen seit dem 19. Juni bei der Durchführung der Testung von über 5.000 Personen.

Binnen weniger Stunden im Einsatz im Kreis Gütersloh

Dreizehn Soldatinnen und Soldaten stammen vom Sanitätsregiments 2 Führungsbereich Koblenz. Einige von ihnen befanden sich am Donnerstagnachmittag auf der Standortschießanlage, als sie von den zahlreichen positiven COVID-19Coronavirus Disease 2019-Fällen und dem bewilligten Amtshilfeantrag, zur Unterstützung im Kreis Gütersloh, erfuhren. Die Soldatinnen und Soldaten machten sich am Freitagmorgen auf den Weg nach Gütersloh, um dort für mehrere Tage bei der Testung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Fleischherstellungsfabrik zu unterstützen.

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Soldatinnen und Soldaten stehen mit Schutzmaske im Kreis

Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregiments 2 Führungsbereich Koblenz sind in Gütersloh angekommen und werden eingewiesen.

Bundeswehr/Deeke Werner
Soldat sitzt auf Stuhl und zieht Schutzhose über Uniformhose

Soldatinnen und Soldaten des Sanitätspersonals ziehen die Schutzbekleidung über die Uniform

Bundeswehr/Deeke Werner
Soldaten des Panterbatallions stehen in Schutzbekleidung im Halbkreis.

Soldaten des Panzerbatallions erhalten letzte Anweisungen bevor sie mit der Dokumentation beginnen.

Bundeswehr/Deeke Werner
Eine Person übergibt ein Probenröhrchen an eine Soldatin in Schutzbekleidung. Mehrere Personen warten im Hintergrund.

Im Bereich der Abstrichnahme übergibt eine zu testende Person das Probenröhrchen an eine Soldatin in Schutzbekleidung.

Bundeswehr/ Deeke Werner

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Über 5.000 Testungen innerhalb weniger Tage

Aufgrund ihrer medizinischen Kenntnisse entlastet das Sanitätspersonal der Bundeswehr die im Abstrichbereich eingesetzten Kräfte, die bereits seit Donnerstag im Einsatz waren und bereits ca. 1.000 Personen getestet hatten.
Da die Sicherheit des testenden Personals oberste Priorität hat, arbeiten diese unter Vollschutz. Unter den derzeit sommerlichen Temperaturen ohne Frage eine Doppelbelastung. Der Ort der Abstrichstrecke liegt aber wohlgeplant unter einem Schleppdach, das ausreichend Schatten spendet.

Die Dokumentation ist ein essenzieller Bestandteil

Das eingesetzte Unterstützungspersonal der Bundeswehr wird durch 12 Soldaten des Panzerbataillons 203 aus Augustdorf komplettiert. Die Kameraden übernehmen die Aufgabe der Dokumentation der zu testenden Mitarbeiter, damit sich das Sanitätspersonal ausschließlich um die Abstriche der testenden Personen kümmern kann. 
Da die Gesundheit der Soldaten oberste Priorität besitzt, mussten sich auch die Kameraden des Panzerbataillons mit den weißen Schutzgewändern einkleiden, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Weitere Amtshilfeanträge könnten folgen

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh tagt seit Beginn des Ausbruchs des COVID-19Coronavirus Disease 2019 Virus fast täglich. Die Reservisten des Kreisverbindungskommandos koordinieren für die Bundeswehr die Amtshilfe mit den Behörden vor Ort und stehen bei den Sitzungen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. 
Am Freitag wurden nochmal 20 Soldatinnen und Soldaten als sogenannte „Scouts“, Personen die bei der Nachverfolgung von Infektionsketten die Gesundheitsämter des Kreises unterstützen sollen, angefordert.

von Deeke Werner  E-Mail schreiben

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