Streitkräftebasis

Corona-Amtshilfe für erkrankte Flüchtlinge

Corona-Amtshilfe für erkrankte Flüchtlinge

  • Coronavirus
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Baden-Württemberg
Lesedauer:
2 MIN

Um eine Übertragung des Virus in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen zu verhindern werden derzeit 26 an Corona erkrankte Flüchtlinge in einer temporären Isolierunterkunft durch zivile Organisationen betreut. Unterstützung in der Corona-Amtshilfe leisten Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 292 und des Sanitätsunterstützungszentrums Hammelburg.

Bei der Corona-Amtshilfe arbeiten Soldatinnen und Soldaten mit Atemschutzmasken im Freien.

Bei der Corona-Amtshilfe sortieren Soldatinnen und Soldaten das Mittagessen für die infizierten Flüchtlinge vor.

Bundeswehr/Frank Dittrich

Wertvolle Hilfe leisten derzeit Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in einer temporären Isolierunterkunft für Flüchtlinge. Sie sind bei der Corona-Amtshilfe eingesetzt und unterstützen die zivilen Organisationen bei der Betreuung und Versorgung von 26 an Corona erkrankten Flüchtlingen. Sie werden dabei durch Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen und des Sanitätsunterstützungszentrums Hammelburg unterstützt. Die Unterbringung in der temporären Isoliereinrichtung ist notwendig, um eine Übertragung des Virus in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen zu verhindern. 

Zum Schutz vor weiteren Infektionen

Die temporäre Isolierunterkunft befindet sich in Althütte-Sechselberg, einer von der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen etwa 60 Kilometer entfernten Gemeinde im Rems-Murr-Kreis. Dort werden die zuvor auf Covid-19 positiv getesteten Flüchtlinge durch zivile Organisationen betreut und versorgt, um eine Übertragung des Virus auf die anderen aufgenommenen Flüchtlinge in Ellwangen zu verhindern. Im Zuge der Corona-Amtshilfe unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr die zivilen Organisationen auch bei der Betreuung und Versorgung in der temporären Unterkunft.

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Drei Menschen in Schutzanzügen in einem Zelt.

Soldatinnen und Soldaten und zivile Mitarbeitende von den eingesetzten Hilfsorganisationen übernehmen Essen in der Schleuse. Dann leiten sie es weiter an die Bewohnerinnen und Bewohner der temporären Unterkunft.

Bundeswehr/Frank Dittrich
Drei Personen mit Atemschutzmasken im Gespräch

Thomas Deines vom Regierungspräsidium Stuttgart (links) ist verantwortlicher Referatsleiter vor Ort. Er erklärt Generalmajor Carsten Breuer (mitte) und Oberst Christian Walkling (rechts) den Ablauf in der Personalschleuse.

Bundeswehr/Frank Dittrich
Mehrere Soldaten im Gespäch mit einem General auf einer Wiese.

Eingesetzte Soldaten des Jägerbataillons 292 berichten Generalmajor Carsten Breuer (rechts) von Ihrem Hilfseinsatz.

Bundeswehr/Frank Dittrich

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Die Bundeswehr unterstützt durch vielseitige Hilfe

Die 18 Soldatinnen und Soldaten aus Donaueschingen und Hammelburg werden im Rahmen eines genehmigten Amtshilfeersuchens des Landes Baden-Württemberg in der temporären Einrichtung eingesetzt. Sie unterstützen dort den Betrieb der Einrichtung. Dazu gehören zum Beispiel die Verpackung und Ausgabe der Essenspakete an die Bewohner, aber auch die Mithilfe in der Kleiderkammer, bei der Materialbewirtschaftung sowie bei der Verwaltung von Hygiene- und Schutzausrüstung. Außerdem unterstützen die Soldatinnen und Soldaten die zivilen Pflegekräfte bei der medizinischen Betreuung, etwa beim täglichen Fieber-Monitoring oder bei der Betreuung von dort untergebrachten Säuglingen.

Dank und Anerkennung von Generalmajor Carsten Breuer

Wie gut die Zusammenarbeit vor Ort funktioniert und wie hoch die Wertschätzung für die Unterstützung der Bundeswehr ist, erfuhr Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, bei seinem Besuch in Althütte-Sechselberg. Gemeinsam mit dem Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, Oberst Christian Walkling, informierte er sich über den Hilfseinsatz und sprach den Soldatinnen und Soldaten sowie den Vertretern der eingesetzten Hilfsorganisationen seine Dankbarkeit und Anerkennung für die Arbeit aus, die Tag für Tag hier geleistet wird.

von Frank Dittrich  E-Mail schreiben

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