Streitkräftebasis
Den Betrieb regeln

Der Betriebstruppführer regelt den Ablauf im Feldtanklager

Der Betriebstruppführer regelt den Ablauf im Feldtanklager

Ort:
Wunstorf
Lesedauer:
1 MIN

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Stabsunteroffizier Marc H. ist Betriebstruppführer in der 8. Kompanie des Spezialpionierregiments 164 in Husum. Mit seinem Bautrupp ist er mit verantwortlich für den Betrieb des Feldtanklagers.

Ein Soldat steht vor einem Tankfahrzeug im größten Feldtanklager in Wunstorf.

Betriebstruppführer Stabsunteroffizier Marc H. steht an einem Tankfahrzeug in Wunstorf. Hier bauten die Spezialpioniere aus Husum das größte Feldtanklager für die Übung AIR DEFENDER der Luftwaffe.

2023 Bundeswehr / In der Au

Spezialpioniere aus Husum bauen und betreiben das größte Feldtanklager, welches die Bundeswehr je errichtet hat. Die Spezialistinnen und Spezialisten der Streitkräftebasis unterstützen damit die Übung „Air Defender 23“ der Luftwaffe. Stabsunteroffizier Marc H. ist Betriebstruppführer und daher mit seinem Team unter anderem verantwortlich für den Betrieb der logistischen Einrichtung. „Der Aufbau unseres Feldtanklagers verlief reibungslos und schnell, da hier alle genau wissen was sie zu tun haben und an einem Strang ziehen“, erzählt der Soldat. 

Einzigartige Fähigkeiten

Gemeinsam mit ungarischen Pipeline-Kräften zeigen die Spezialpioniere der Streitkräftebasis, dass sie für ein Unternehmen wie Air Defender unverzichtbar sind. Ohne die einzigartigen Fähigkeiten höbe kein Flugzeug ab. Mit den Kameradinnen und Kameraden aus Ungarn sowie mit den anderen Übungsteilnehmenden verständigt sich H. auf Englisch. „Auch wenn darin nicht jeder perfekt ist.“ Doch die Arbeitsabläufe sind eingespielt, so dass die Aufträge zu 100 Prozent erfüllt werden können. H. teilt seine Mitstreitenden exakt nach ihren erlernten und trainierten Aufgaben ein. „Mit kommt dabei viel Koordination zu“, erklärt der Stabsunteroffizier seinen Auftrag in Wunstorf. 

Hochbetrieb im Feldtanklager

Während des Betriebs kann dem Feldtanklager Kraftstoff zugeführt und entnommen werden. Marc leitet dazu den Kraftstoff in die Faltbehälter. Manchmal ist auch ein Umpumpen von einem in den anderen nötig, etwa um Kapazitäten frei zu machen, wenn eine neue Lieferung erwartet wird. Wichtig ist vor allem die Dichtheit der Anschlüsse und deren Funktion. Sie müssen sowohl beim Befüllen der Anlage absolut sicher betrieben werden können, wie auch bei der Entnahme etwa durch Tankfahrzeuge der Luftwaffe, die wiederum die Luftfahrzeuge auf dem Flugfeld betanken. Undichtigkeiten oder gar Lecks können schlimme Folgen haben. 

Ein Soldat kniet zur Kontrolle auf einem Schotterplatz neben einen Schieber einer Pipeline.

Soweit so gut. Nach dem Aufbau des größten Feldtanklagers in Wunstorf folgt nun der Arbeitsbetrieb. Hier kontrolliert Stabsunteroffizier Marc H. die Anschlüsse auf Dichtheit und Funktion.

2023 Bundeswehr / In der Au
Ein Soldat steht auf einem Schotterplatz an einem Schieber und betätigt diesen.

Auch im laufenden Betrieb kann dem Feldtanklager Kraftstoff zugeführt und abgenommen werden. Dazu leitet Stabsunteroffizier Marc H. den Kraftstoff in einen anderen Faltbehälter um.

Bundeswehr/Michael in der Au
von Dirk Reißmann  E-Mail schreiben

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