Die GBU-54 besteht aus dem sogenannten Laser-JDAM (Joint Direct Attack Munition) Lenksystem der Firma Boeing, dem Standardbombenkörper MK-82 und dem FBM21-GER Bombenzünder der Luftwaffe. GBU steht für Guided Bomb Unit.
Als allwetterfähige Präzisionswaffe für kurze Reichweiten kann die GBU-54 stationäre und sich bewegende Ziele unter nahezu allen Wetter- und Sichtbedingungen präzise bekämpfen. Dabei stützt sich das Lenk- und Steuerteil der GBU-54 auf die Kombination einer GPS/INS-Plattform mit einem passiven Lasersuchkopf. Diese 250-Kilo-Bombe gibt es auch ohne den Lasersuchkopf. Dann wird sie als GBU-38 bezeichnet.
Lasergestützte Präzisionswaffe Guided Bomb Unit 54 (GBU-54).
BundeswehrDie neusten Fertigungsserien der GBU-54 verfügen über einen am Lasersuchkopf integrierten Bodenabstandssensor APS (Adjustable Proximity Sensor); dieser Sensor ermöglicht zusätzlich die Option einer Detonation über dem Boden.
Die GBU-54 wird vom Kampfflugzeug Tornado abgeworfen. Zukünftig soll das auch der Eurofighter können.
Zielortung | Dual-Mode-Suchkopf mit GPS/INS-Plattform und optionalem Laser-Zielsuchkopf |
|---|---|
Durchmesser | 27 cm |
Spannweite | 49,8 cm |
Gewicht | 250 kg |
Der Erste Wart montiert mit seinem Team eine Bombe GBU-54 unter einen Tornado bei der Übung Two Oceans in Bredasdorp/Südafrika 2017.
Bundeswehr/Andrea Bienert
Ein Tornado-Jet mit einer GBU-54 wird auf der Rollbahn startklar gemacht.
Bundeswehr/Andrea Bienert
Der Kampfjet startet, bewaffnet mit einer GBU-54, bei der Übung Two Oceans in Bredasdorp/Südafrika 2017.
Bundeswehr/Andrea Bienert
Ein Tornado, bestückt mit der Bombe GBU-24, und ein Tornado ASSTA 3.0 mit einer GBU-54 (vorne) fliegen über die südliche Spitze von Afrikas während der Übung Two Oceans.
Bundeswehr