Frühling im Ministerium

Frühling im Ministerium

  • Evangelisches Militärpfarramt
  • Evangelische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN
Frühlingsandacht am Rand des Paradeplatzes

Frühlingsandacht am Rand des Paradeplatzes

Walter Linkmann / Militärseelsorge

„Dich rühmt der Morgen“, singt die kleine Gemeinde – und hat recht damit! Entgegen jeder Wetter-App scheint die Sonne über dem zweiten Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin. Unter ein paar Bäumen am Rand des Paradeplatzes ist der Altar aufgebaut. Hier feiern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMVgBundesministerium der Verteidigung ihre Andacht, die im Zwei-Wochen-Rhythmus stattfindet.

Die Freude ist zu spüren, in einer Zeit von leeren Fluren und Bildschirmkontakten wieder ein paar „echte“ Menschen zu sehen und sogar singen zu dürfen. Die Notwendigkeit der Pandemiebekämpfung fordert ihren Tribut; genau haben Militärdekan Peter Schmidt und Pfarrhelfer Thomas Ludwig die Abstände von Stühlen, Musiker- und Prediger-Position geplant.

Felmberg: Hoffnung in geistloser Zeit

Felmberg: Hoffnung in geistloser Zeit

Walter Linkmann / Militärseelsorge

Gast der Andacht ist Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg, der – passend zum Kirchenjahr – die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten aufgreift. Eine „geistlose“ Zeit, weil Jesus Christus nicht mehr und der Heilige Geist noch nicht bei der Gemeinde ist. Uninspiriert saßen die Jünger Jesu beieinander. Vielleicht kennt das der eine oder andere auch aus ganz anderen Zusammenhängen. Treffen, bei denen man nur das eine Ziel hat: diese geistlose Runde irgendwie hinter sich zu bekommen.

Da ist es gut, wenn Gott der Gemeinde seinen Geist schickt. Den Geist, der es nicht nur möglich macht, die Zeit zu überstehen, sondern der Kraft gibt, anderen Menschen hilfreich zu begegnen. Gottes Geist, Begegnung der Gemeinde, ein Morgen, dessen Frühlingssonne den Schöpfer lobt, und die Vorfreude auf Pfingsten: eine „ganz normale“ Morgenandacht im Ministerium.

von Walter Linkmann