Enhanced Forward Presence

Verteidigungsministerin Lambrecht besucht Enhanced Forward Presence (EFP) in Litauen

Verteidigungsministerin Lambrecht besucht Enhanced Forward Presence (EFP) in Litauen

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Datum:
Ort:
Rukla
Lesedauer:
2 MIN

Bewusst ging die erste Auslandsreise der neuen Verteidigungsministerin nach Litauen. Bei ihrem Besuch der Mission Enhanced Forward Presence und ihrem Treffen mit dem litauischen Amtskollegen Arvydas Anušauskas betonte Christine Lambrecht den Zusammenhalt unter den Alliierten. Gleichzeitig nutzte sie ihren Besuch für einen Austausch und Gespräche mit den Soldatinnen und Soldaten vor Ort.

Verteidigungsministerin Lambrecht am Tisch sitzend im Gespräch mit mehreren Soldaten

Lambrecht nutzte die Gelegenheit, mit den Soldatinnen und Soldaten des deutschen Einsatzkontingentes ins Gespräch zu kommen, um die Stimmung in der Truppe zu erfassen: „Ich wünsche alles, alles Gute und bleiben Sie gesund.“

Bundeswehr/Tom Twardy

Der Mission Enhanced Forward Presence  (EFP) galt der erste Auslandsbesuch der Verteidigungsministerin. Christine Lambrecht nutzte ihn für einen intensiven Austausch mit deutschen Soldatinnen und Soldaten der multinationalen Battlegroup. Darüber hinaus besprach sie sich mit ihrem litauischen Amtskollegen Arvydas Anušauskas zu aktuellen und strategischen Herausforderungen.

Die Bundeswehr stellt seit dem Beginn 2017 den Kern der Battlegroup in Litauen. Die meisten der derzeit etwa 550 Soldatinnen und Soldaten gehören dem deutsch-niederländischen Panzerbataillon 414 aus Lohheide/Bergen an. Die vier Battlegroups  in den drei baltischen Staaten und in Polen sind zentraler Teil der NATO-Präsenz an der Ostflanke und bringen die Solidarität mit den Partnern zum Ausdruck.

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Der erste Auslandsbesuch von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht galt der NATO-Mission Enhanced Forward Presence in Litauen. Mit den dortigen rund 550 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr wollte Lambrecht ins Gespräch kommen.

Signal des Zusammenhaltes

„Wir stehen ganz fest an der Seite unserer Partner und Freunde“, betonte die Ministerin bei einem gemeinsamen Pressestatement mit ihrem litauischen Amtskollegen in Rukla. Ihre erste Reise führe sie bewusst nach Litauen: Es sei ein Signal für den engen Zusammenhalt der Alliierten. Die Lage in der Ukraine sei ernst und werde aufmerksam verfolgt. Die Spannungen müssten diplomatisch gelöst werden. Zugleich bedürfe es aber auch einer glaubhaften Abschreckung. Die Verteidigungsministerin unterstrich den Stellenwert der Mission in Litauen als gelebte Bündnissolidarität an der NATO-Ostflanke.

Persönliche Gespräche und Austausch

Im persönlichen Gespräch mit der Ministerin hatten die Soldatinnen und Soldaten Gelegenheit, von ihren eigenen Erfahrungen vor Ort zu berichten. Die Ministerin nahm die positiven wie negativen Berichte auf und erklärte, die konstruktiven Anregungen schnell aufzugreifen.

Insbesondere dankte Lambrecht den Anwesenden für ihren persönlichen Einsatz, durch den viele Soldatinnen und Soldaten die kommenden Feiertage in Litauen verbringen werden.

von Redaktion Bundeswehr

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