Cyber- und Informationsraum

Fast 3.000 Euro für ein Kinderhospiz

Fast 3.000 Euro für ein Kinderhospiz

  • Bundeswehr und Gesellschaft
  • Cyber- & Informationsraum
Datum:
Ort:
Erfurt
Lesedauer:
2 MIN

Die Erfurter IT-Spezialisten aus dem Informationstechnikbataillon 383 stellen normalerweise mit moderner mobiler Digitaltechnik, vielfältigen Kommunikationsmitteln und hoch qualifiziertem Personal die IT-Anbindung für die Auslandseinsätze der Bundeswehr bereit. Doch sie engagieren sich auch gesellschaftlich – mit einer ganz besonderen Aktion sammelten Sie fast 3.000 Euro für ein Kinderhospiz.

EIn Soldat überreicht weiteren Soldaten Waffeln.

Über mehrere Stunden hinweg überreichte Oberstleutnant Meier (l.) seinen Soldaten die frisch gebackenen Waffeln.

Bundeswehr/Ludwig

Im Dezember letzten Jahres gab es für die Angehörigen des Erfurter Informationstechnikbataillons noch ein extra Dessert in der Mittagszeit. Das Besondere waren allerdings weniger die frisch gebackenen Waffeln, sondern die beiden „Bäcker“, die hinter der Theke standen. Die Aktion hatte auch einen ernsten Hintergrund.

Waffelbackaktion und Spendenbüchsen zur Unterstützung des Hospizes

Eine Aufnahme der Spendendose.

Das Kinderhospiz in Tambach-Dietharz bietet der ganzen Familie die Möglichkeit, sich vom schwierigen Alltag zu erholen.

Bundeswehr/Weckbach

Anfang November 2020 kam die Idee für eine Spendensammlung innerhalb der Erfurter Henne-Kaserne auf. „Drei Soldaten der vierten Kompanie kamen mit dem Vorschlag auf mich zu, für das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz zu sammeln“, erklärt der katholische Pastoralreferent Martin Diewald.

Jedes Jahr erhalten über 6.500 Familien in Deutschland die schwere Diagnose, dass ihr Kind unheilbar krank ist und es keine Chance mehr auf Heilung gibt. Auch im Erfurter IT-Bataillon gibt es Soldaten, die mit ihren Familien die Herausforderung zu bewältigen haben, ein schwer krankes oder behindertes Kind zu pflegen. Doch entgegen der weitverbreiteten Annahme in Bezug auf Hospize ist das Kinderhospiz Tambach-Dietharz nicht zwingend die letzte Lebensstation. „Unsere Einrichtung bietet in erster Linie der ganzen Familie die Möglichkeit, sich vom schwierigen Alltag zu erholen. Bei uns werden nicht nur die schwer kranken Kinder vollumfänglich versorgt, sondern es gibt auch Programme und Unternehmungen für Geschwisterkinder. So können die Eltern mal durchatmen und bekommen ein wenig Zeit für sich selbst“, so Uwe Köhler vom Kinderhospiz Mitteldeutschland.

Bataillonskommandeur und Pastoralreferent als Bäcker

Ein Soldat und zwei Zivilisten zählen Geld.

Oberstleutnant Meier, Pastoralreferent Diewald und Herr Köhler vom Kinderhospiz Mitteldeutschland bei der Auszählung der Spenden.

Bundeswehr/Weckbach

Um dieses wichtige Hilfsangebot jedoch dauerhaft aufrechtzuerhalten, ist die Organisation jährlich auf bis zu 1,4 Millionen Euro an Spenden angewiesen. Mit der Motivation, diese gute Sache mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen, wurden in allen Kompanien des Informationstechnikbataillons Spendenbüchsen aufgestellt. Um im Schlussspurt der Sammlung noch einmal zusätzliches Geld einzunehmen, wurde Mitte Dezember eine Waffelbackaktion inmitten der Henne-Kaserne veranstaltet. Das Besondere daran: Als „Bäcker“ fungierten Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jörg Meier und Pastoralreferent Diewald. 

2709 Euro Spenden sind zusammengekommen

Aufgrund des verschärften Lockdowns war die Auszählung und Übergabe der eingenommenen Spenden jedoch erst Anfang Februar möglich. Im Beisein des Bataillonskommandeurs und des Pastoralreferenten konnten unter dem Strich 2.709,90 Euro an Herrn Köhler vom Kinderhospiz übergeben werden.

„Obwohl es angesichts der hohen Summe, die diese Einrichtung jedes Jahr benötigt, ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, sind wir dennoch froh, dass wir für diese gute Sache einen kleinen Beitrag leisten konnten“, so Oberstleutnant Jörg Meier.

von Norman Heidler  E-Mail schreiben

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