Cyber- und Informationsraum
Einsatzausbildung

Systemadministrator für die Campüberwachung

Systemadministrator für die Campüberwachung

Datum:
Ort:
Hammelburg
Lesedauer:
2 MIN

In den Einsätzen der Bundeswehr ist Sicherheit ein hohes Gut. Daher wird ständig nach Wegen gesucht, diese zu erhöhen. Eine Antwort könnte mobile computergestützte Überwachungstechnik lauten. In einem vierwöchigen Lehrgang ließen sich Soldatinnen und Soldaten der Zentrale Abbildende Aufklärung zu Administratorinnen und Administratoren für die Systeme ausbilden.

Soldatinnen und Soldaten stehen auf einem Feld um eine Leiter herum, die an einen Mast gelehnt ist.

Zu den Aufgaben der Administratoren gehört der fachgerechte Aufbau des Überwachungssystems, inklusive der Kameratechnik

Bundeswehr/ZAA


Die Zentrale Abbildende Aufklärung (ZAbbAufklZentrale Abbildende Aufklärung ) ist mit ihren Soldatinnen und Soldaten fester Bestandteil in den Auslandseinsätzen. Neben den eigentlichen Tätigkeiten als Luftbildauswerter und Feldwebel des militärischen Nachrichtenwesens stellen sich die Kameradinnen und Kameraden nun einer ganz neuen Aufgabe. Als Systemadministratoren für mobile computergestützte Überwachungstechnik haben sie den Auftrag, die „Campüberwachung“ sicherzustellen. Mit dieser zusätzlichen Aufgabe tragen die Soldatinnen und Soldaten direkt zu Erhöhung der Sicherheit im Einsatz bei.

Kameras sind die Augen des Bedieners im Einsatz

Vier Wochen erlernen sie am VN-Ausbildungszentrum an der Infanterieschule in Hammelburg das nötige Rüstzeug, um für die Aufgabe als Systemadministratorin oder -Administrator vorbereitet zu sein. Unterstützt wird die Ausbildung dabei jederzeit durch Mitarbeitende der Firma Thales, die Teile des Systems bereitstellt. Diese Zusammenarbeit wurde von den Teilnehmenden auch durchaus wertgeschätzt: „Durch die Zusammenarbeit der Ausbilder mit den Zivilangestellten der Firma Thales war das ein gelungener Lehrgang“, lautete das Urteil.

Neben dem Auf- und Abbau der einzelnen Systemelemente mussten sich die Teilnehmenden auch in der Wartung und Fehlerbehebung beweisen. Dies erforderte von allen hohe Konzentration und das Abrufen vorher erlernter Grundlagen der ITInformationstechnik-Technik. Um diesen Schritt durchführen zu können, mussten die Soldatinnen und Soldaten im Übungscamp „Felschental“ zuvor hunderte Meter Glasfaser- und Stromkabeln verlegen, um ein eigenes Überwachungssystem zu errichten.

Ansicht von oben auf das Camp.

Das Lager Felschental gehört zu den Übungseinrichtungen des VN-Ausbildungszentrums

Bundeswehr/ZAA

Schutz für das gesamte Camp

Die Lehrgangsteilnehmenden lernten zudem, wie sie die einzelnen Systeme einstellen und untereinander verbinden können. Zu den Systemen gehören unter anderem Kameras, die an Punkten installiert werden, an denen die Schutzeinrichtungen des Camps besonders anfällig sind. Um diese Kameras steuern zu können, erlernten die Soldatinnen und Soldaten ein Multifunktionsbediengerät einzurichten. Genauso wichtig und elementar zur Erhöhung der Sicherheit ist die Installation und Einrichtung von Zaunsensoren. Diese schrecken unerwünschte Eindringlinge ab und melden per Signal Einbrüche.

Zaun

In nur wenigen Wochen erlernten die Teilnehmenden, worauf es bei der Aufgabe als Systemadministratorin oder -Administrator für die mobile computergestützte Überwachungssystem ankommt. Dabei wird diese Aufgabe für viele von ihnen im Einsatz eine Nebenfunktion zum eigentlichen Auftrag sein. Dennoch oder gerade deswegen sind die Soldatinnen und Soldaten bemüht die vielen verschiedenen Systeme und Information in kürzester Zeit zu beherrschen, bzw. zu verinnerlichen. Denn „die Möglichkeit sich auch neben der eigentlichen Verwendung weiterbilden zu können und damit die Kameraden im Einsatz zu unterstützen ist uns eine große Ehre“, hieß es aus dem Kreis der Teilnehmenden.

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