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„Wir sind Marine“ geht an den Start

„Wir sind Marine“ geht an den Start

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Datum:
Ort:
Rostock
Lesedauer:
3 MIN

Das vom Marineinspekteur angekündigte Projekt beginnt. Es soll die Identität der Seestreitkräfte stärken – und den Dienst attraktiver machen.

Projekt Wir sind Marine

Das ist Marine: Alle packen mit an.

Bundeswehr/Dörendahl

Das mit dem Inspekteurbrief 01/2018 und dem dazugehörenden Mitarbeiterbrief angekündigte Projekt „Wir sind Marine“ nimmt Fahrt auf: Mit dem Laufenden Befehl Marine Nr. 081/2018 hat der Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Rainer Brinkmann, nun den offiziellen Startschuss für eines der anspruchsvollsten Veränderungsvorhaben der Marine gegeben.

Nach intensiver Vorarbeit beginnt das Projektteam Anfang Oktober in Wilhelmshaven mit den Vorbereitungen für die erste Projektphase und wird ab November darangehen, Eindrücke, Anregungen und Ideen quer durch alle Verbände und Dienstgradgruppen der Marine zu sammeln.

Worum geht es bei „Wir sind Marine“?

Mit dem Projekt sollen die vielfältigen laufenden personellen, materiellen, organisatorischen und administrativen Maßnahmen zur Verbesserung der Einsatz- und Leistungsfähigkeit der Marine dadurch nachhaltig ergänzt und unterstützt werden, dass die Identität der Marine von innen heraus gestärkt wird – und damit auch die Attraktivität des Dienstes in der Marine.

Bei „Wir sind Marine“ wird ganz bewusst die sehr persönliche, emotionale Ebene im Mittelpunkt stehen, es geht um Einstellungen, Werte, Perspektiven und Verhaltensweisen, insgesamt um all das, was Marine ausmacht – oder ausmachen sollte – und was aus der Marine heraus verbessert werden kann. Ein ehrliches Spiegelbild der Marine, mit allen Ecken und Kanten, das aber auch deutlich werden lässt, was das Besondere am Dienst in der Marine ist; was die Menschen in der Marine verbindet; was sie motiviert, bewegt, begeistert und was ihre Berufszufriedenheit fördert – oder eben auch beeinträchtigt. Dieses authentische Lagebild zu gewinnen, ist der Auftrag für die nächsten Monate.

Gegenstand der zweiten Projektphase ist es, die in der ersten Phase gewonnen Eindrücke, Besonderheiten und Verbesserungsmöglichkeiten in einem Leitbild zusammenzuführen, das „Marine, wie sie sein sollte“ beschreibt – und das breite Akzeptanz findet. Ein Leitbild, das seinem Namen gerecht wird, weil es von den Menschen, die in der Marine Dienst tun, selbst entwickelt wurde mit dem Willen, es umzusetzen – und weil es aus genau diesem Grund ihr tägliches Handeln leitet: „Nicht von oben verordnet darf es sein“, sagt der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause. „Ich möchte einen breiten, repräsentativen Querschnitt der Menschen erreichen, die in unserer Marine dienen.“

In der dritten und abschließenden, der entscheidenden Projektphase gilt es schließlich, das in Phase zwei entwickelte Leitbild zu einem gemeinsamen Anliegen zu machen und gemeinsam lebendig werden zu lassen: Es nach innen und außen zu vermitteln, es in Verhalten und Kommunikation umzusetzen und – nicht zuletzt – das anzugehen, was Zufriedenheit beeinträchtigt.

Warum mitmachen?

„Alle Angehörigen der Marine sollen sich mit Engagement in das Projekt einbringen, auch wenn wir nicht alle persönlich zu einer der konkreten Maßnahmen einladen können“, erklärt Marcus Albrecht, Professor an der Hochschule Düsseldorf. Als Reserveoffizier der Marine leitet er das Projekt fachlich, gemeinsam mit dem militärischen Projektleiter, dem Kommandanten der Fregatte „Brandenburg“, Fregattenkapitän Jan Hackstein.

„Hier besteht für jeden die Chance, Marine tatsächlich mitzugestalten, etwas zu verändern und so auch seine persönliche Zufriedenheit zu verbessern“, sagen Albrecht und Hackstein unisono. Das bestätigt auch der Inspekteur: „Ich wünsche mir eine intensive Diskussion. Jeder und jede kann und soll sich einbringen“.

von  Presse- und Informationszentrum Marine  E-Mail schreiben

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