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Wir sind Marine: Neuer militärischer Projektleiter

Wir sind Marine: Neuer militärischer Projektleiter

  • Innere Führung
  • Marine
Datum:
Ort:
Rostock
Lesedauer:
3 MIN

“Wir sind Marine“ hat mit Kapitän zur See Guido Panke seit April einen neuen Mann an Bord.

Kapitän zur See d.R. Dr. Guido Panke

Bundeswehr/Katharina Junge

Seit April ist Guido Panke militärischer Leiter des Projekts „Wir sind Marine“. 1981 stieg er als Offiziersanwärter in die Marine ein. Heute ist Panke als Reservist Kapitän zur See. Durch seine Erfahrungen und den Dienst an Bord weiß er: „Miteinander reden hilft wirklich.“ Sein Ziel: Die Marine – gemeinsam und kameradschaftlich – für die Zukunft stärken.

Panke wünscht sich das offene Wort. Nur so kann „Wir sind Marine“ erfolgreich werden. „Eindrücke, Erlebnisse, Gefühle und Wahrnehmungen in der Marine miteinander besprechen – auch die negativen müssen auf den Tisch“, sagt der Kapitän. Dies sei für ihn Grundvoraussetzung, um Positives, Neues und Gemeinsames zu schaffen.

Panke möchte in zahlreichen Projekt-Workshops mit möglichst vielen Marineangehörigen sprechen. „Die Menschen in der Marine wissen sehr genau, wo der Schuh drückt. Und sie wissen – wenn sie ganz ehrlich sind – was jeder einzelne auch tun kann, um die Marine noch ein Stück besser zu machen.“ Denn wer mitspricht, könne auch mitgestalten und die Marine dadurch auf einen guten Weg in die Zukunft führen. Im Kern gehe es darum, mutig zu sein und sich „zu trauen, Probleme offen anzusprechen“.

“Wir brauchen auch Neues, um erfolgreich in die Zukunft zu navigieren“

Dieser Weg in die Zukunft werde sicherlich nicht allen gefallen. Auf alte Rezepte, die für ihre Zeit wirklich gut und richtig gewesen seien, wolle Panke in einer veränderten Welt zwar nicht komplett verzichten – den reichen Erfahrungsschatz seiner Kameraden gelte es unbedingt zu heben und zu bewahren. „Wir brauchen allerdings auch Neues, um erfolgreich in die Zukunft zu navigieren.“

Das wisse Panke als ehemaliger Navigationsoffizier im Landungsgeschwader und auch aus seiner Erfahrung als Personalchef und Vorstand in einer Reihe von Unternehmen. Dort habe er zahlreiche Veränderungsprozesse angestoßen, setzte sie um und – vor allem – trug er die Verantwortung dafür.

„Das waren immer anstrengende Zeiten“, sagt Panke, „aber es hat immer auch eine Riesenfreude gemacht, gemeinsam weiterzukommen.“ Diese zivilen Projekte „draußen“ habe er ganz wesentlich durch seine militärische Führungserfahrung, seine seemännische Ausbildung und durch seine Eindrücke als See-Offizier stemmen können. In der Marine habe er immerhin gelernt, auch bei rauer See standfest zu bleiben – mit Erfolg: Ein Unternehmen, für das Panke tätig war, wurde als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet.

„Entscheidend ist, wie wir in harten Zeiten miteinander umgehen“

Einige der ehemaligen Einheiten, in denen Panke diente, existieren längst nicht mehr, „aber genau das bewältigt zu haben, zeigt doch die Veränderungsfähigkeit der Marine“, meint er. Doch es sei unbestritten, dass die Marine derzeit in schwerem Wetter unterwegs sei. Für ihn kein Grund abzutauchen. „Unruhige Zeiten kennen wir alle – ob persönlich, in der Familie, im Job oder auch in Unternehmen und Organisationen.“ Das gehöre einfach zum Leben.

Entscheidend sei aber, „wie wir in harten Zeiten miteinander umgehen“, sagt Panke. „Wenn dies vernünftig, wertschätzend und einbeziehend ist – bei aller Härte in der Sache – dann kommen wir von der Marine stärker aus dem Sturm heraus, als wir in ihn hereingesegelt sind.“ Dies sei die Chance des Projektes „Wir sind Marine“.

„Und meine Aufgabe ist es, den Spiegel für den ehrlichen Blick auf sich selbst zu halten“, ergänzt Panke, Vater von vier Söhnen, von denen einer ebenfalls schon viele Jahre Dienst in der Marine leistet. Außerdem hat er dafür Sorge zu tragen, dass die Workshop-Teilnehmer – in seinen von ihm geleiteten Workshops – auch einen gegenseitigen Einblick zulassen und offen darüber sprechen, was sie in der Marine umtreibt und was sie möglicherweise noch besser machen können – denn: „Miteinander reden hilft wirklich.“

So freut sich Panke ganz besonders auf den Austausch mit all den Menschen, die dieses Projekt seit seinem Start mit viel Herzblut tragen, der Leitungsgruppe, dem gesamten Projektteam, Professor Albrecht und „natürlich im Besonderen mit den Männern und Frauen unserer Marine“.

Verfolgen Sie das Projekt auch im Twitter-Feed des Inspekteurs der Marine @chiefdeunavy unter dem Hashtag #WIRSINDMARINE!

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Zur Person

Kapitän zur See der Reserve Dr. Guido Panke ist Angehöriger der Crew 7/81, war SaZ12, durchlief die Ausbildung zum Marineoffizier, Studium und Promotion an der HSU, Einsatz als Zugführer im Wachbataillon, als I WOWachhabender Offizier und NO im Landungsgeschwader und als Inspektionschef in der LGA der Marinefernmeldeschule. Als Reserveoffizier ist er dauerhaft als „Personaler“ im Marinekommando, aber auch im BMVgBundesministerium der Verteidigung FüSK, BAPersBwBundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr und als Dozent immer wieder an der FüAkBw und im BIZBw eingesetzt. Zivil war er als Direktor, Generalbevollmächtigter und Vorstand für die Bereiche Personal und Vertrieb, sowie in der Gesamtverantwortung in verschiedenen Unternehmen tätig. Darüber hinaus ist er zertifizierter Coach und ausgebildeter Trainer.

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