Vermisste Andacht bei Familienrüstzeit

Vermisste Andacht bei Familienrüstzeit

  • Rüstzeit
  • Evangelische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Daun
Lesedauer:
1 MIN
Zahlreiche Soldatenfamilien nahmen an der Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramts Daun teil

Zahlreiche Soldatenfamilien nahmen an der Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramts Daun teil

Militärseelsorge

„Das schöne war, dass wir das Programm dem Wetter entsprechend flexibel angepasst haben“, so der O-Ton eines Teilnehmers. Das haben wir vor allem aus Rücksicht auf die Familien mit Kindern so getan. Es wäre auch anders gegangen. Eifler sind bekanntlich geübt, sich dem Wetter anzupassen.

19 Erwachsene und elf Kinder haben die Tage vom 10. – 15. Oktober 2021 gemeinsam im Karl-Eberth-Haus in Steingaden verbracht. Am ersten Tag ging es zu Fuß den Tegelberg (1720 m) hinauf. Immer wieder öffnete sich der Blick auf das malerisch liegende Märchenschloss Neuschwanstein. Die 9-km-Tour mit einem zu überwindenden Höhenunterschied von 480 m wird in Wander-Apps als mittelschwer eingestuft. Das wurde von den Teilnehmern allerdings sehr unterschiedlich empfunden. Während eine Zwölfjährige immer wieder den in Serpentinen zum Gipfel führenden Wanderweg abkürzte und direkt die Böschung hinauflief, hatten andere Teilnehmende zu kämpfen. Das Schöne war, dass am Ende alle die Sonne auf dem Gipfel genießen konnten und alle aufeinander achteten, so dass sich niemand abgehängt fühlte.

Gemeinsam wurden Insektenhotels gebastelt

Gemeinsam wurden Insektenhotels gebastelt

Militärseelsorge

An der guten Atmosphäre konnte auch ein ausgesprochener Regentag nichts ändern. Den ganzen Vormittag bastelten alle Erwachsenen, temporär durch die Kinder unterstützt, Insektenhotels. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Damit erfüllte unsere Familienrüstzeit auch das Kriterium der Nachhaltigkeit und die Insekten in der Eifel dürfen sich freuen. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war ein gemeinsamer Spielnachmittag. Auch an den Abenden hatte gemeinsames Spielen einen festen Platz und sorgte immer wieder für ausgelassene Lachsalven.

Am vorletzten Tag verzichteten wir auf die morgendliche Andacht zugunsten eines Familiengottesdienstes am Abend. Beim Feedback meinte ein Teilnehmer: „So kenne ich mich eigentlich gar nicht, aber ich habe heute unsere Andacht zum Tagesbeginn vermisst.“

von Jörg Baruth