Gedenkfeier

20 Jahre ist es her – und doch sind die Opfer unvergessen

20 Jahre ist es her – und doch sind die Opfer unvergessen

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Es ist 20 Jahre her, aber dennoch ist das Ereignis sehr präsent. Regelmäßiges Erinnern und Gedenken gehören zum Soldatenberuf, egal in welchem Bereich. Aktive und ehemalige Angehörige des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und Abordnungen der Polizei, der Bundespolizei und der Luftwaffe nahmen an einer Andacht für die bei dem tragischen Flugunfall vor 20 Jahren verstorbenen Besatzungsmitglieder des Rettungshubschraubers SARSearch and Rescue Hamburg 71 „Anneliese“ teil.

Gedenkort auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg

Gedenkort auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg

Bundeswehr/Sandra Herholt

Der Kommandeur und ärztliche Direktor Admiralarzt Dr. Knut Reuter verlas die Namen, gedachte der Verstorbenen und den Familienangehörigen und bezog die Angehörigen des Krankenhauses, die diesen tragischen Tag miterleben mussten, mit ein. Militärdekan ThDr. Michael Rohde hielt die Andacht vor dem Gedenkstein und einer außer Dienst gestellten BELL UH 1D und sprach bewegende und einfühlsame Worte. Viele Anwesende entzündeten Kerzen zum Gedenken an die Verstorbenen damals, aber auch an die verstorbenen und gefallenen Soldatinnen und Soldaten in jüngerer Zeit. Gerahmt wurde das Gedenken durch „Amazing Grace“ und „Ich hatt‘ einen Kameraden“, gespielt von Hauptfeldwebel Alessa Holzapfel, Trompeterin aus dem Heeresmusikkorps Hannover.

von Karl-Heinz Busche

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