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Koblenzer Familienrüstzeit in Berlin

Koblenzer Familienrüstzeit in Berlin

Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
1 MIN

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Pünktlich zum Beginn der Sommerferien ging es um 8 Uhr mit dem Bus von Koblenz in Richtung Berlin los. Relativ staufrei kamen die 30 Teilnehmenden pünktlich zum Abendessen und zur gemütlichen Kennenlernrunde im Dietrich-Bonhoeffer-Hotel an.

Impressionen einer Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramts Koblenz I nach Berlin

Impressionen einer Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramts Koblenz I nach Berlin

Friedhelm Klumb / Militärseelsorge

Am nächsten Morgen ging es nach der Andacht – ganz dem Leitgedanken der Rüstzeit „Jüdisches Leben in Berlin“ folgend – zu den Hackeschen Höfen. Verbunden hiermit war ein Besuch im Anne-Frank-Museum, bei dem die Teilnehmenden selbst Phasen aus dem Leben des jüdischen Mädchens in Zeitabschnitten vortragen durften. Anschließend ging es zum informativen Stadtrundgang auf den Spuren des jüdischen Lebens in der Spandauer Vorstadt.

Der Mittwoch war geprägt von einer ausgedehnten Schiffstour über die Spree, um die Sehenswürdigkeiten Berlins vom Wasser aus erleben zu können.

Am nächsten Morgen ging es unmittelbar nach der Morgenandacht zur Neuen Synagoge Berlin, um diese einmal im Inneren besichtigen zu können. Vor Ort im Gebetsraum konnten dann auch der Thoraschrein und Gebetbücher der dort beheimateten jüdischen Gemeinschaft angeschaut werden. Unzählige thematische Fragen der Rüstzeitteilnehmenden konnten durch die sehr freundliche und kompetente Führungsleiterin beantwortet werden.

Der Freitag startete mit einem Besuch und einer Andacht von Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg. Ein wirklich wunderbares Erlebnis, dass das Oberhaupt der Evangelischen Militärseelsorge so greifbar nah zu erleben war und er sich die Zeit nahm, alle Fragen im Anschluss an die Andacht zu beantworten. Dieses Erlebnis, darin waren sich alle einig, war die Krönung der diesjährigen Sommerrüstzeit.

Der Samstag stand nach dem Familiengottesdienst den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur freien Verfügung und wurde unter anderem zur Besorgung der obligatorischen Andenken an die Hauptstadt durch die einzelnen Familien und Kleingruppen genutzt, bevor am Sonntagfrüh die Heimreise angetreten werden konnte.

Zum Abschluss blieb nur noch, einen Dank an die Durchführenden Thomas Balzk als Militärseelsorger und Friedhelm Klumb als Pfarrhelfer für die perfekte Organisation und die tolle Familienrüstzeit auszusprechen.

von Fredy Nicht

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