Familienrüstzeit ins neue Jahr

Familienrüstzeit ins neue Jahr

  • Evangelische Militärseelsorge
  • Rüstzeit
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Kerzenlicht, im Hintergrund die Heiligen drei Könige

Kerzenlicht, im Hintergrund die Heiligen drei Könige

Militärseelsorge/Ralf Sawacki

Im Zuge einer Familienrüstzeit verlebten Familien aus ganz Mecklenburg-Vorpommern den Jahreswechsel auf der Insel Usedom im Haus Kranich. Das Team des Hauses hatte mit seiner Leiterin Frau Sonja Maier für optimale Bedingungen gesorgt, sodass die Veranstaltung ein ganz tolles Erlebnis wurde. Gemeinsame Andachten, Bastelaktionen, Spaziergänge durch Zinnowitz und auch eine zünftige Silvesterparty hatte Militärdekan Johannes Wolf seinen Gästen präsentiert, und alles wurde von den Familien gerne angenommen. Der Höhepunkt war sicherlich die traditionelle emotionale Silvesterandacht nur wenige Stunden vor dem Jahreswechsel. Hier bekamen alle die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden und damit Wünsche für die Zukunft zu verbinden und auch zurückzublicken. Für mehr als dreißig Rüstzeitteilnehmer war auch der Start beim Silvester-Kranichlauf ein wichtiger Termin. Ohne irgendwelchen Druck und Zeitnahmen oder Wertungen liefen fast 200 Menschen am letzten Tag des Jahres für eine gute Sache. Schließlich fließt das gesammelte Startgeld in die Projektarbeit der Usedomer Laufmützen. Dieser Verein unterstützt damit den ambulanten Kinderhospizdienst „Leuchtturm e.V.eingetragener Verein“ in Greifswald, dessen Ziel es ist, ein stationäres Kinderhospiz in Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen. Bis heute sind die ehrenamtlichen Betreuer ambulant unterwegs und betreuen Familien mit lebenszeitlimitiert erkrankten Kindern in psychologischer und palliativer Hinsicht, schaffen Freiräume für Eltern, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und leisten Trauerarbeit. Und auch bei dieser Aktion waren Teilnehmer der Rüstzeit neben der Laufstrecke aktiv. Egal, ob als Parkplatzeinweiser, Medaillenverteiler oder Ansprechpartner für sportliche Belange. Für das Projekt selbst kamen an diesem Tag 2203 Euro zusammen und das machte auch die Rüstzeitgemeinde mächtig stolz. Am Neujahrsmorgen stand für alle fest, dass dieser Jahreswechsel etwas ganz besonderes war und Kraft und Mut für das kommende Jahr gegeben hat.

von André Stache  E-Mail schreiben