Edelweißmarsch

Edelweißmarsch

  • Gottesdienst
  • Evangelische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Altenstadt
Lesedauer:
1 MIN

Mitte September machten sich über 200 Soldatinnen und Soldaten des ITInformationstechnik-Bataillons 293 aus Murnau zu ihrem traditionellen Edelweißtag auf. Damit zeigten sie ihre ehemalige Zugehörigkeit zur Gebirgstruppe und ihre bleibende Verbindung zur bayrischen Bergwelt.

Berggottesdienst zum Thema Berggeschichten

Berggottesdienst zum Thema Berggeschichten

Janek Henning

Mit dabei waren in diesem Jahr auch Angehörige des amerikanischen Partnerbataillons, dem 52. Strategic Signal Bataillon aus Stuttgart. Zu bewältigen galt es den Aufstieg und die Überquerung des Wanks, eines Berges im Südwesten des Estergebirges mit einem grandiosen Blick auf Garmisch-Partenkirchen und die Zugspitze. In 17 Marschgruppen zogen die Soldaten los.

Nach dem Abstieg vom Gipfel auf 1780 Meter gab es eine wohlverdiente Rast. An der Esterbergalm feierten die Vertreter der Evangelischen Militärseelsorge, Pfarrhelferin Gerlinde Brücher aus Altenstadt und Militärpfarrer Markus Linde aus Mittenwald, mit den Soldaten einen Berggottesdienst zum Thema Berggeschichten. Ein Blick in die Bibel zeigte: Wichtige Ereignisse in der Bibel haben auf einem Berg stattgefunden, so zum Beispiel die Berufung des Moses, die Verkündung der zehn Gebote, die Bergpredigt Jesu oder auch die Verklärung Jesu, um nur ein paar Ereignisse zu benennen.

Was allen Teilnehmern des Bergmarsches bewusst wurde: der Berg kann Dinge in Bewegung bringen - in Menschen und zwischen Menschen. So manche Grenze wird erkannt und vielleicht auch überwunden. So bleibt am Ende das Gefühl, etwas Besonderes geleistet und erlebt zu haben.

Nach einer guten Brotzeit, natürlich gesponsert von der Militärseelsorge, ging es dann zum Abstieg und dem verdienten Feierabend entgegen.

von Markus Linde