Transkription Verbindungswesen 11/12

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Bundeswehr-Thema „Verbindungswesen“ (Teil 11 von 12)

Radio Andernach (RA): Oberstleutnant Matthew C. ist amerikanischer Verbindungsoffizier beim Amt für Heeresentwicklung. Er sorgt dafür, dass die USUnited States-Army einen besseren Einblick in die Bundeswehr bekommt. Her Oberstleutnant, wie ist denn der Tagesablauf als Verbindungsoffizier?

Oberstleutnant Matthew C. (MC): Von Tag zu Tag anders. Dies ist einer der großen Punkte an dem Job. Ich sitze nicht einfach in einem Büro – und dies ist, glaube ich, für mich mit das Wichtigste. Ich muss mich aktiv mit meinen deutschen Kameraden hinsetzen und muss sehr oft reisen – nach Leipzig, nach Berlin, nach Straußberg - um beispielsweise Möglichkeiten für zukünftige Zusammenarbeit zu identifizieren. Alles, was irgendwie mit Zusammenarbeit zwischen Amerika und Deutschland zu tun hat, darin bin ich involviert.

RA: Nachdem Sie ja jetzt einige Erfahrungen auf dem Dienstposten gesammelt haben – was ist denn das Wichtigste als Verbindungsoffizier?

MC: Für das Verbindungswesen ist es sehr, sehr wichtig, dass man die Sprache kennt. Verbindungsoffiziere sitzen wirklich mitten im alliierten Militär drin. Und da können wir und unsere Länder nicht erwarten, dass alles für uns übersetzt wird. Wir müssen von selbst her die Kapazitäten mitbringen oder sie hier lernen, wie wir Unterhaltungen führen können, wie wir Berichte lesen können oder uns auch professionell über E-Mail mit unseren deutschen Kollegen unterhalten können. Das sind alles wichtige Dinge, die Verbindungsoffiziere wissen müssen. 

RA: Die Sprache ist also der Schlüssel für Verbindungsoffiziere, sagt Oberstleutnant Matthew C. aus den USA. Wie er den Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Streitkräften erlebt hat, das hören Sie gleich – hier bei Radio Andernach.

von Michael Frammelsberger

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