Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr
Aktuelles- Datum:
- Ort:
- Berlin
- Lesedauer:
- 2 MIN
Die Woche im Rückblick: In Quakenbrück werden Deutschlands Corona-Impfstoff-Vorräte von der Bundeswehr gelagert und für die Verteilung sortiert. Unterdessen trainieren die Gebirgsjäger ihre Reservisten, die Marineflieger starten zu ihrem ersten Neujahrsflug und die Fallschirmspringer üben in Portugal.
Gut eingepackt: Bei Temperaturen von minus 80 Grad Celsius passieren schnell Erfrierungen. Das Personal im Umschlagzentrum der Bundeswehr für die Corona-Impfstoffe trägt bei der Arbeit in den Kühlhallen daher spezielle Schutzkleidung.
Bundeswehr/Jan Röllig
Klettern erfordert Routine: Obergefreiter Peter Müller sichert einen Kameraden, um einen unfallfreien Abstieg zu gewährleisten.
Bundeswehr/Christian Karl Bauer
Grenzenloser Ausblick: Die Besatzung des Fernaufklärers P-3C Orion wendet auf dem Heimflug ihren Blick kurz von den Überwachungsmonitoren ab, um den Sonnenuntergang zu genießen
Bundeswehr/Ralph Pauli
Sobald das Absprunggebiet erreicht ist, öffnet sich die riesige Laderampe des A400 M. Um im Ziel zu landen, muss der Absprung zeitlich exakt erfolgen.
Bundeswehr/Julia Dahlmann
Prüfende Blicke: Ein Fallschirmspringer blick vor dem Sprung in seine Ausbildungsgruppe. Es ist die letzte Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im Anschluss werden die Flugzeuge bestiegen.
Bundeswehr/Maximilian SchulzSeit Beginn der Corona-Pandemie 2020 werden die deutschen Vorräte der SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2-Impfstoffe in einem Umschlagzentrum der Bundeswehr in Quakenbrück zwischengelagert, sortiert und versandt. Da der sensible Impfstoff konstant bei minus 80 Grad Celsius gelagert werden muss, kommt geschultes Fachpersonal mit Schutzanzügen zum Einsatz. Der Grund für die Unterstützung durch die Bundeswehr ist nachvollziehbar: Die militärische Liegenschaft ermöglicht es, die Impfstoffe zu bewachen und vor illegalem Zugriff oder Sabotage zu schützen. Im Zuge der Auslandshilfe wurden in den vergangenen Monaten Corona-Impfstoffe von Quakenbrück beispielsweise auch nach Ghana, Thailand und Vietnam geliefert.
Die Gebirgsjäger trainieren regelmäßig, um am Berg gut in Form zu sein. Doch wie ist es um die Reserve bestellt? Im zivilen Leben ist das Training ohne die nötige Spezialausrüstung schwierig. Die Reservistinnen und Reservisten der 6. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 versuchen daher, den Kontakt zur Truppe aufrechtzuerhalten und regelmäßig zu üben. Zuletzt trainierten sie das Abseilen an der Käserwand in den Bayerischen Alpen mit Waffen und Gepäck, den Umgang mit den Waffen der Typen MP7 und MG5 sowie den Marsch durch Gebirge.
Die Marineflieger aus Nordholz haben ihren ersten Einsatzflug im neuen Jahr absolviert. Mit ihrem Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion unterstützen sie im Rahmen der Mission EUNAFOR die Umsetzung des UNUnited Nations-Waffenembargos im Mittelmeerraum. Die Besatzung hält dabei ständig Ausschau nach verdächtigen Schiffsbewegungen von Schmugglern, um diese an die Operationszentrale zu melden.
Während der Übung „Deep Infil“ trainieren deutsche Fallschirmspringer der Luftladebrigade 1 zusammen mit portugiesischen Spezialkräften in Tancos nahe der Hauptstadt Lissabon. Im freien Fall wird der Absprung hinter den feindlichen Linien und die Infiltration in die Tiefe des gegnerischen Raums trainiert. Die Übung ist anstrengend: Mehrmals täglich werden Sprünge mit rund 50 Kilogramm Gepäck absolviert.
von Patrick Enssle