Cyber- und Informationsraum
ITInformationstechnik-Unterstützung

Konzentration auf die Kernaufgabe – ITInformationstechnik-Unterstützung in Niamey

Konzentration auf die Kernaufgabe – ITInformationstechnik-Unterstützung in Niamey

  • Einsatz
  • Cyber- & Informationsraum
Datum:
Ort:
Niamey
Lesedauer:
3 MIN

Mit der BWI GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung hat die Bundeswehr seit Jahren einen verlässlichen Partner an ihrer Seite. So unterstützt bereits seit Anfang März Personal der BWI auch im Einsatz am Lufttransportstützpunkt Niamey im Niger. Sie entlasten dort das hochspezialisierte militärische ITInformationstechnik-Fachpersonal aus dem Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum, welches dann wieder für schnelle Einsatzoptionen und die Aufgaben in der Landes- und Bündnisverteidigung zur Verfügung steht. 

 BWI-Mitarbeiter vor einem Wappen

Die BWI Mitarbeiter entlasten das hochspezialisierte militärische ITInformationstechnik-Fachpersonal

BWI

Sichere und stabile ITInformationstechnik-Verbindungen aus und in die Einsatzländer der Bundeswehr sind zwingend für die Führungsfähigkeit der eingesetzten Truppen erforderlich. In fast allen Einsätzen der Bundeswehr übernehmen diese verantwortungsvolle Aufgabe die Soldatinnen und Soldaten aus dem Organisationsbereich CIRCyber- und Informationsraum. Doch bereits seit vielen Jahren unterstützt die BWI GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung die Bundeswehr mit ihren Fähigkeiten im ITInformationstechnik-Sektor. Auch an Auslandseinsätzen der Bundeswehr hat die BWI bereits mitgewirkt. Ein erfolgreiches Beispiel ist die Unterstützung für den Einsatz im Kosovo, als das ITInformationstechnik-Netz von Prizren nach Pristina verlegt werden musste.  Dafür unterstützten Mitarbeitende der BWI die Bundeswehr mit ihren Fähigkeiten, um eine Lösung aus Deutschland heraus zu stellen. Mit der personellen ITInformationstechnik-Unterstützung am VN-Einsatz MINUSMAMultidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali, hebt die BWI diese Zusammenarbeit auf ein neues Level.

Dabei ist die einsatzbezogene Unterstützung bereits seit längerem Teil der Planungen innerhalb der Zusammenarbeit zwischen dem ITInformationstechnik-Service-Unternehmen und der Bundeswehr. Oberstleutnant Christian K. begleitet das Projekt seitens des Kommando Cyber- und Informationsraum. Er beschreibt die Situation wie folgt: „Die BWI-Kräfte der Abteilung „Mission u. Training“ unterstützen seit Jahren Übungsvorhaben der Bundeswehr im In- und Ausland für uns.“ Daher sei es nur eine logische Folge, dass diese Mitarbeitenden auch im Auslandseinsatz ihre Fähigkeiten zum Einsatz bringen.

Hilfe setzt Kräfte frei

Zudem sei diese mögliche Unterstützungsleistung immer Teil der Einsatzplanungen. Zunächst werden vorrangig die mobilen ITInformationstechnik-Kräfte und -Fähigkeiten aus den ITInformationstechnik-Bataillonen des Organisationsbereichs CIRCyber- und Informationsraum in den Planungen berücksichtigt. Wenn der Einsatz länger andauert, werden Schritt für Schritt die mobilen Anteile durch ortsfeste Lösungen ersetzt.

In diesem Zuge werden zunehmend zivile Optionen geprüft, wie Oberstleutnant K. verrät: „Analog zur Entwicklung im jeweiligen Einsatz, können Zug um Zug ITInformationstechnik-Services durch zivile Provider bereitgestellt werden.“ Dazu zähle eben auch der Einsatz von geeignetem, zivilem ITInformationstechnik-Fachpersonal, wie dem der BWI. Für die Bundeswehr hat diese Unterstützung noch einen weiteren positiven Effekt: „Dies setzt dann hochspezialisiertes militärisches ITInformationstechnik-Fachpersonal und Material für schnelle Einsatzoptionen und die Aufgaben in der Landes- und Bündnisverteidigung frei“, so K.

Einweisung vor Ort

Für den Einsatzstandort Niamey bedeutet dies, dass die BWI-Mitarbeiter das Team vor Ort dabei unterstützen alle ITInformationstechnik-Services verlässlich bereitzustellen. Zu den Services gehören unter anderem die weitreichende ITInformationstechnik-Anbindung, Telefonie sowie die Kommunikation auf dem gesamten Lufttransportstützpunkt. Bereits zum vierten Mal wechseln nun die eingesetzten BWI-Mitarbeiter. „In der gesamten Zeit hat sich gezeigt, wie reibungslos die Integration der BWI-Mitarbeiter in das militärische Team verläuft und wie verlässlich diese gemeinsam mit ITInformationstechnik-Kräften der Bundeswehr für die sichere Bereitstellung von ITInformationstechnik-Diensten für das deutsche Einsatzkontingent MINUSMAMultidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali mitwirken“, so Hauptmann S.. S. ist als ITInformationstechnik-Offizier und militärische fachliche Leitung des Teams eingesetzt – die Führungs- und Leitungsfunktion verbleibt dauerhaft auf militärischer Seite, genau wie die Gesamtverantwortung.

Weitere Planungen

„Aus meiner persönlichen Erfahrung hat sich die Unterstützung durch BWI-Mitarbeiter als ein Erfolgsprojekt bereits jetzt bewährt“, führt OTL K. weiter aus. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und Folgeprojekte die zurzeit im KdoCIRKommando Cyber- und Informationsraum ausgeplant werden und sind froh, uns wieder vermehrt auf LV/BVLandes- und Bündnisverteidigung konzentrieren zu können.“ Insgesamt ist die ITInformationstechnik-Unterstützung am Einsatzstandort Niamey für mindestens vier Jahre zwischen dem BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr und der BWI vertraglich vereinbart.

von PIZ CIR  E-Mail schreiben

Kurzinterview

Hptm S. ist in Niamey als S6 Offizier eingesetzt und hat damit auch die fachliche Leitung für die BWI-Mitarbeiter. In einem Kurzinterview erklärt er, wie die Zusammenarbeit mit diesen funktioniert.

Herr Hauptmann S., was ist genau ihre Aufgabe als fachliche Leitung der BWI-Mitarbeiter?

Meine Aufgabe ist es, die Einsatzbereitschaft der ITInformationstechnik-Unterstützung jederzeit mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen. Dazu gehört auch, dass ich das Personal zielgerichtet einsetze, um eine Balance zwischen Durchhaltefähigkeit und Einsatzbereitschaft zu erhalten. Als fachlicher Leiter der BWI-Mitarbeiter teile ich diesen Fachaufgaben zu und stelle sicher, dass der personelle Wechsel hin zu einer reinen Betreuung durch die BWI-Mitarbeiter reibungslos verläuft. Disziplinar werden die BWI-Mitarbeiter in der Verantwortung der BWI geführt. Entsprechende Maßnahmen, welche meine diesbezügliche Befugnis übersteigen würden, wie beispielsweise geplante Nachtschichten, müssen somit vorab erst genehmigt werden. Für alle Beteiligten ist dieser Prozess neu. Daher findet eine enge Zusammenarbeit zwischen der BWI, dem KdoCIRKommando Cyber- und Informationsraum J6 und dem Kontingent statt. Dadurch ist es möglich, dass eventuell auftretende Fragen schnell geklärt werden, um Handlungssicherheit vor Ort zu schaffen.

Und welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit diesen in den letzten Monaten gemacht?

Ich bin seit Juli im Einsatz und habe seitdem mit vier BWI-Mitarbeitern zusammengearbeitet. Die Mitarbeiter sind durchweg hoch motiviert und integrieren sich schnell in das militärische Umfeld im Einsatz. Im normalen Dienstbetrieb unterscheide ich daher auch nicht zwischen Militär- und BWI-Personal. Zusammen als Team konnten wir bereits einige Herausforderungen vor Ort erfolgreich meistern.

Weitere Informationen

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