Cyber- und Informationsraum

Erster Korporal im Organisationsbereich CIRCyber- und Informationsraum

Erster Korporal im Organisationsbereich CIRCyber- und Informationsraum

Datum:
Ort:
Murnau am Staffelsee
Lesedauer:
2 MIN

Mit der Einführung zweier neuer Dienstgrade, wurde ein geeignetes Mittel gefunden, um die besten Soldatinnen und Soldaten in der Laufbahn der Mannschaften auszuzeichnen. Anfang Januar wurde ein Soldat in Murnau befördert – und damit zum ersten Korporal im Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum überhaupt.

Drei Männer in Uniform der Bundeswehr stehen vor einem Haus.

Sichtlich stolz auf die Beförderung in den neuen Spitzendienstgrad: Korporal Fabian Ewald (mi.) mit seinem Chef, Major Michael Pietsch (li.), und dem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Marc Richter

Bundeswehr/Weber

Mit den Dienstgraden Korporal und Stabskorporal wurden neue Spitzendienstgrade in der Mannschaftslaufbahn der Bundeswehr eingeführt. Als Wissens- und Erfahrungsträger sollen sie in ihrer Profession aufwachsen. Zudem gelten die Dienstgrade als Auszeichnung für die besten Soldatinnen und Soldaten unter den Mannschaften und somit auch als Karriereperspektive.

Lob vom Chef

Als der erste im Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum, wurde Fabian Ewald nun zum Korporal befördert. Er ist Soldat der 1. Kompanie des ITInformationstechnik-Bataillons in Murnau und für die Verwaltung der Munition zuständig. In dieser Rolle trägt er große Verantwortung, denn Ewald kümmert sich um die Beschaffung, den Transport, die Lagerung oder die Rückführung der Munition. Beim Umgang mit Gefahrgütern, wie Munition, sind Sorgfalt und Vorsicht geboten. Dass Ewald diese Eigenschaften täglich unter Beweis stellt und dabei immer höchst engagiert ist, blieb auch seinem Chef, Major Michael Pietsch nicht verborgen: „Genau dieses Engagement, der Fleiß und die Gewissenhaftigkeit, die Korporal Ewald an den Tag legt, waren ausschlaggebend für die erfolgreiche Auswahl für den Spitzendienstgrad“, so Pietsch.

Vorbild für seine Dienstgradgruppe

Ewald setzte sich mit seinem konstanten Leistungsbild gegen viele anderen Soldatinnen und Soldaten in der Auswahlkonferenz zum Korporal durch. Neben der Leistung, gibt es aber noch ein anderes entscheidendes Kriterium, das darüber bestimmt, ob eine Beförderung in die Spitzendienstgrade der Laufbahn möglich ist: es muss einen geeigneten Dienstposten in der Dienststelle geben. Doch davon gibt es jeweils nur wenige in den Dienststellen, die auch für den neuen Dienstgrad bestimmt sind. Außerdem muss die Soldatin oder der Soldat bereits drei Jahre Oberstabsgefreiter gewesen sein, also einiges an Erfahrung mitbringen. Ein Punkt, der bei Ewald schnell abgehakt war: „Ich bin bereits seit 2013 in Murnau eingesetzt und konnte schon viele Erfahrungen sammeln.“
Dass er der Erste im Organisationsbereich ist, der in den neuen Dienstgrad befördert wurde, erfüllt Ewald mit Stolz: „Der erste Korporal in Murnau sein zu dürfen, ist für mich eine große Ehre und bestätigt meine Bestrebungen immer beste Leistungen zu zeigen.“. Auch der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Marc Richter, freute sich über die Beförderung: „Eine Beförderung zum Korporal ist nicht selbstverständlich und erfordert ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft sowie Verantwortungsbewusstsein. Ewald ist ein herausragendes Vorbild für alle Soldatinnen und Soldaten seiner Dienstgradgruppe.“

Um die Mannschaftsdienstgradgruppe attraktiver zu gestalten, führte die Bundeswehr im Oktober 2021 die zwei neuen Dienstgrade ein. Das Pilotprojekt soll in den nächsten Jahren aufwachsen. So soll es bis 2031 5.000 Dienstposten für den Korporal und Stabskorporal geben.


von  Informationstechnikbataillon 293  E-Mail schreiben

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