Cyber- und Informationsraum
Übung für LV/BVLandes- und Bündnisverteidigung

Informationstechnikbataillon 292 übt Landes- und Bündnisverteidigung

Informationstechnikbataillon 292 übt Landes- und Bündnisverteidigung

  • Landes- und Bündnisverteidigung
  • Cyber- & Informationsraum
Datum:
Ort:
Wildflecken
Lesedauer:
2 MIN

Das Informationstechnikbataillon 292 übte die militärischen Fähigkeiten zur Landes- und Bündnisverteidigung zwei Wochen lang auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken. Hier werden neben der fachspezifischen Ausbildung der ITInformationstechnik-Truppen vor allem die allgemeinmilitärischen Fähigkeiten geschult: Die Befähigung in Szenarien der Landes- und Bündnisverteidigung im Kampf bestehen zu können.

Bei Dunkelheit wird auf einer Schießbahn geschossen. Man sieht die Leuchtspurmunition.

Feuergefechte bei Nacht unterscheiden sich für die beteiligten Truppen stark von denen bei Tageslicht und sind deutlich herausfordernder

Bundeswehr/Dieter Obermayer

Ein Großteil des Dillinger Bataillons verlegte dazu in zwei Marschkolonnen nach Wildflecken in der Nähe von Fulda. Nach der Ankunft bezogen die Soldatinnen und Soldaten ihre vorübergehenden Dienstgebäude, richteten den technischen Bereich für die Wartung und Pflege der Fahrzeuge ein und übernahmen verschiedene Schießbahnen auf dem Übungsplatz.

Der Übungsbetrieb beginnt

Am darauffolgenden Morgen begannen sie mit dem Übungsbetrieb. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren in vier Ausbildungszüge unterteilt und verbrachten jeden Tag auf der ihnen zugeteilten Schießbahn. Dort übten sie, ihre Stellungen mit Hand- und Panzerabwehrwaffen vor An-griffen zu verteidigen, ihre KfzKraftfahrzeug durch schwieriges Gelände zu fahren, den Orts- und Häuserkampf, Handgranaten zu werfen, erste Hilfe zu leisten und verletzte Kameradinnen und Kameraden zu retten. Die Ausbildung erfolgte auch am Wochenende und das jeden Tag von 5:00 Uhr bis nach 20:00 Uhr. An einzelnen Tagen übte die Truppe den Feuerkampf bei Dunkelheit bis nach Mitternacht.
Während der beiden Wochen war Selbstversorgung angesagt: Die bataillonseigene Verpflegungsgruppe bereitete bis zu dreimal täglich Essen für die Truppe zu. Am Wochenende trat das Bataillon zum Appell an. Der Kommandeur, Oberstleutnant Stefan Holland, würdigte dabei die Leistungen einzelner Angehöriger seines Bataillons. Auch ein Bataillonsabend zum Austauschten der Erfahrungen und Erlebnisse der ersten Woche und ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel am Sonntag unter der Leitung der Militärpfarrers Gunther Wiendl einen.

Für den Auftrag bereit

Während der beiden Wochen auf dem Truppenübungsplatz konnten die Soldatinnen und Soldaten all die Fertigkeiten im Gelände üben, welche sie für ihren Auftrag zur Landes- und Bündnisverteidigung beherrschen müssen. Dazu setzten sie mehr als 60 geschützte und handelsübliche Fahrzeuge ein, verschossen mehr als 100.000 Patronen mit Gewehren und Maschinengewehren, warfen 400 Handgranaten und schossen knapp 250 Mal mit Panzerfäusten. Je nach Übung nutzten sie dabei Übungs- oder Gefechtsmunition.

Der jährliche Aufenthalt auf einem Truppenübungsplatz ist der Höhepunkt der militärischen Übung und Ausbildung für die Angehörigen des Informationstechnikbataillons 292. Denn dabei können sie in möglichst realistischen Szenarien ihre Fähigkeiten üben. Vor allem das Führen eines Feuerkampfes ist für den Auftrag der Landes- und Bündnisverteidigung Grundvoraussetzung, die nur durch ständiges Wiederholen gefestigt werden kann.

von Dieter Obermeyer  E-Mail schreiben

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