Heer
Einsatzbereit für 2023

Gefechtsverband überschreitet Elbe in Richtung Altmark

Gefechtsverband überschreitet Elbe in Richtung Altmark

  • Landes- und Bündnisverteidigung
  • Heer
Datum:
Ort:
Altmark
Lesedauer:
0 MIN

Am 2. April ist in Storkau bei Tangermünde alles anders. Hier setzt die NATO Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force ) mit ihren Gefechtsfahrzeugen über die Elbe. 1.000 Soldatinnen und Soldaten überschreiten mit 350 Fahrzeugen, darunter Kampf- und Schützenpanzer, unermüdlich auf Fähren der Pioniere vom Deutsch/Britischen Pionierbrückenbataillon 130 aus Minden den Fluss. Ihr Ziel: das Gefechtsübungszentrum Heer in der Letzlinger Heide.

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Gefechtsverband überschreitet Elbe

Der Marschweg und die eingesetzte Technik für den Gewässerübergang über die Elbe: Schwimmschnellbrücken Amphibie M3 werden zu Fähren zusammengesetzt.

Grafik zum Marsch Wettiner Schwert 2022

Wettiner Schwert: 1.000 Soldaten, 350 Fahrzeuge

Bei der Übung marschieren 1.000 Soldatinnen und Soldaten mit rund 350 Fahrzeugen. Der Marsch mit Gewässerübergang ist der Auftakt zu der Zertifizierung als NATO-Gefechtsverband.

Zwei Kampfpanzer kurz nach dem Schuss auf der Schießbahn.

Regener Grenadiere verstärken mit Pumas

Die Panzergrenadiere aus dem Panzergrenadierbataillon 112 verstärken den VJTFVery High Readiness Joint Task Force -Verband mit der eigens dafür geschaffenen Version des Schützenpanzers Puma

Zahlreiche Schützenpanzer stehen eng aufgereiht nebeneinander.

Sanitäter sind fest integriert

Die Sanitätskräfte sind fester Bestandteil des Gefechtsverbandes. Das GTKGepanzertes Transport-Kraftfahrzeug-Boxer in der Sanitätsversion gilt als modernstes Sanitätsfahrzeug für das Gefecht, weltweit.

Großaufnahme eines Sanitätsfahrzeuges. Ein Soldat schaut aus der Luke.

Verbessert und nun in modernster Form

Der Kampfpanzer Leopard wird für die Schnelle Eingreiftruppe der NATO in der modernsten Variante eingesetzt. Das V bei Leopard 2 A7V steht für verbessert.

Großaufnahme eines Kampfpanzers auf einer Straße aus der Froschperspektive

Die Elbe ist für das Heer kein Hindernis

Pioniere sind Kampfunterstützer. Ihr Auftrag ist es, der Kampftruppe den Weg über die Elbe zu bereiten.

Ein Pioniertaucher wird für einen Tauchgang vorbereitet.

Pioniertaucher mach den Weg frei

Die Schwimmschnellbrücke Amphibie M3 fährt vom Land direkt in das Gewässer. Doch zuvor müssen Pioniere diese Bereiche erkunden und wenn nötig, von Hindernissen befreien.

Ein Taucher mit Tauchermaske schaut nur mit dem Oberkörper aus einem Gewässer.

Die Amphibie M3 ist wandelbar

Die Amphibie M3 ist NATO-weit einzigartig. Verzugslos wird aus dem an Land fahrenden LkwLastkraftwagen im Wasser ein schwimmendes und selbstfahrendes Brückenteil, das wiederum allein als Fähre dienen kann.

Eine Amphibie fährt aus dem Wasser.

Aus vier Amphibien wird eins

Die Pioniere aus dem Deutsch/Britischen Pionierbrückenbataillon 130 setzen für den Übergang die Schwimmschnellbrücke Amphibie M3 ein. Vier dieser Fahrzeuge werden zu einer Fähre zusammengesetzt.

Auf einer Fähre stehen zwei Kampfpanzer.

Gewässerübergang im Fährbetrieb

Für den Gewässerübergang bei Storkau setzen die Pioniere drei dieser Fähren ein. Fast den gesamten Tag bringen die Soldaten mit ihren Fähren die Gefechtsfahrzeuge über den Fluss.

Ein Kampfpanzer rollt von einer Fähre an das Ufer.

Der Übergang gehört den Pionieren

Rund um den Gewässerübergang richten die Pioniere eine sogenannte Gewässerzone ein. Sie sind für den reibungslosen Ablauf des Übergangs verantwortlich. Die Kampftruppe darf nicht ins Stocken geraten.

Ein Soldat weist eine Panzerbesatzung beim Abfahren von der Fähre ein.

In weniger als zehn Minuten

Storkau bei Tangermünde: Die Elbe ist an dieser Stelle gut 250 Meter breit. Das Übersetzen mit dem Schützenpanzer Puma dauert keine zehn Minuten.

Ein Soldat weist eine Panzerbesatzung bei Abfahren von der Fähre ein.

Leguan, Dachs und Keiler

Die Pioniere aus dem Panzerpionierbataillon 701 Gera verstärken den Gefechtsverband mit dem Brückenlegepanzer Leguan, dem Pionierpanzer Dachs und dem Minenräumpanzer Keiler

Mehrere schwere Kettenfahrzeuge der Pioniere fahren auf einer Landstraße hintereinander.

Es wird eng für die Puma

Auf den Straßen rund um Stendal wird es eng. Mehr als 13 Marschkolonnen mit einem zeitlichen Versatz von 30 Minuten schieben sich über die Landstraßen der Altmark.

Eine Marschkolonne in einer kleinen Ortschaft.

Der Tag geht

Das Gefechtsübungszentrum Heer in der Letzlinger Heide ist das Ziel des Gefechtsverbandes

Eine Marschkolonne fährt über ein Feld bei Sonnenuntergang

Der Auftrag: Die Zertifizierung

Der Marsch endet im Gefechtsübungszentrum. Der Gefechtsverband wird sich dort für den Einsatz als NATO-Gefechtsverband zertifizieren.

Mehrere Panzer fahren in sehr schwerem Gelände.

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von René Hinz
Im dunstigen Morgengrauen stehen zahlreiche Fahrzeuge auf einem großen Platz.
Mit 350 Fahrzeugen

Wettiner Schwert: NATO-Gefechtsverband überquert Elbe

Soldatinnen und Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 marschieren von Klietz über eine Kriegsbrücke in das Gefechtsübungszentrum Heer.

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die Verbände

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