Heer
Auf grünem Grund halten zwei Hände, von rechts und links, mit Ärmeln der deutschen und niederländischen Flagge ein Schwert.

I. Deutsch-Niederländisches Corps

Das I. Deutsch-Niederländische Corps im nordrhein-westfälischen Münster beherbergt einen klassischen Corpsstab oder ist Hauptquartier für eine spezielle Eingreiftruppe. Es kann auch als Hauptquartier für die Führung eines Großverbandes aller Landstreitkräfte dienen. Dabei erfolgt der Einsatz entweder unter der Führung der beiden Rahmennationen – Deutschland und Niederlande – oder der NATO beziehungsweise der EU.

Flaggen im Wind.

Auftrag

Das I. Deutsch-Niederländische Corps führt multinationale Einsätze und erfüllt teilstreitkraftübergreifend Aufträge. Das heißt, die Soldatinnen und Soldaten des Corps arbeiten im Verbund mit beispielsweise der Luftwaffe, der Marine oder weiteren Organisationsbereichen der Bundeswehr.

Das I. Deutsch-Niederländische Corps stellt im Jahr 2021 das Joint Task Force HQHeadquarters (Land). In dieser Rolle ist das Corps in der Lage, streitkräfteübergreifende Operationen zu planen, zu gestalten und langfristig durchzuführen. Kurz: das Corps ist in der Lage mehrere Brigaden zu führen und gleichzeitig Anteile der Marine, der Luftwaffe und der Spezialkräfte zu koordinieren.
Damit passt sich das Corps konstant der ununterbrochen ändernden Welt und der möglichen sicherheitspolitischen Herausforderungen an.

Vielfältig einsetzbar

Neben dem Corpsstab in Münster sind dem Hauptquartier zwei binationale Verbände, ein Fernmeldebataillon sowie ein Stabs- und Unterstützungsbataillon direkt unterstellt.

Das Hauptquartier beherbergt einen klassischen Corpsstab oder ist Hauptquartier für eine spezielle Eingreiftruppe, also ein Joint Task Force Headquarters.

Es kann auch als Hauptquartier für die Führung eines Großverbandes aller Landstreitkräfte dienen, also ein Land Component Command sein.

Dabei erfolgt der Einsatz entweder unter der Führung der beiden Rahmennationen – Deutschland und Niederlande – oder auch der NATO beziehungsweise der EU.

Mobiler Gefechtsstand

Zwölf Nationen arbeiten derzeit im Corps zusammen. Alle zugehörigen Verbände haben insgesamt eine Stärke von rund 1.100 Soldaten. Im Einsatz können die zugeordneten Kräfte des Corps je nach Auftrag bis zu 80.000 Soldaten umfassen.

Das Corps verfügt über einen mobilen Gefechtsstand, der selbstständig und losgelöst von jeglicher Infrastruktur eingesetzt wird. Die ersten Soldaten sind im Bedarfsfall nach spätestens 48 Stunden abmarschbereit.

Neue Führungsverantwortung

Im Jahr 2021 hat das Korps die Rolle des Joint Task Force HQHeadquarters (Land) inne. Es ist somit in der Lage, streitkräfteübergreifende Non Article 5-Operationen zu planen, gestalten und durchzuführen. Gleichzeitig koordiniert es Anteile aus Marine, Luftwaffe und Spezialkräfteoperationen. Ein dominierendes Thema wird bis 2027 das Warfighting Corps sein, also die Fähigkeiten, die den Kern der hochmobilen und flexiblen militärischen Konfliktbekämpfung unter voller Einbeziehung des vernetzten Ansatzes ausmachen.

Zahlen und Fakten

Führung

  • Ein Porträt des Stellvertreters des Kommandeurs des I. Deutsch-Niederländischen Corps, Generalmajor Gerat Koot, in Uniform

    Generalmajor Gerard Koot

    Generalmajor Gerat Koot ist seit Mai 2019 stellvertretender Kommandeur des I. Deutsch-Niederländischen Corps im nordrhein-westfälischen Münster.

Wahlspruch des I. Deutsch-Niederländischen Corps
Communitate Valemus (Gemeinsam sind wir stark)

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