Streitkräftebasis

Enge Kooperation der Behörden während der Corona-Pandemie

Enge Kooperation der Behörden während der Corona-Pandemie

  • Amtshilfe
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Sachsen
Lesedauer:
2 MIN

Mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten sind im Freistaat Sachsen als Teil der Amtshilfe in der Corona-Pandemie eingesetzt. Sie unterstützen an rund 30 Orten Gesundheitsämter, Krankenhäuser und Seniorenheime.

Corona-Pandemie: Soldat schiebt Wagen mit medizinischen Utensilien.

Stabsunteroffizier Philipp Hartmann vom Versorgungsbataillon 4 der Panzerbrigade 12 befüllt Wagen mit medizinischem Gerät. Die Kameraden aus Bayern unterstützen während der Corona-Pandemie im Krankenhaus Bautzen das Pflegepersonal.

Bundeswehr/Marko Ahrendt

Insgesamt werden derzeit über 60 gestellte Amtshilfeanträge durch die Bundeswehr in fast allen Landkreisen Sachsens umgesetzt. Die hierbei eingesetzten Kameradinnen und Kameraden kommen zum überwiegenden Teil von der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“, der bayrischen Panzerbrigade 12 und vom Sanitätsregiment 1 aus dem thüringischen Weißenfels.

Sanitätsregiment aus Weißenfels unterstützt

Für die aktuelle Amtshilfe während der Corona-Pandemie greift die Truppe sowohl auf medizinisches Fachpersonal als auch auf „Helfende Hände“ zurück. „Helfende Hände“ sind Kameradinnen und Kameraden, die im Rahmen der Amtshilfe unabhängig von ihrer jeweiligen Ausbildung dort anpacken, wo Hilfe gebraucht wird.

Die „Helfenden Hände“ werden in der Corona-Pandemie im Freistaat Sachsen sowohl in Senioren- und Pflegeheimen als auch in Krankenhäusern eingesetzt, um das Pflegepersonal zu entlasten. Zu den „Helfenden Hände“ der Bundeswehr zählen aber auch die Soldatinnen und Soldaten, die in den Gesundheitsämtern in der Kontaktnachverfolgung helfen.

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Soldaten in Schutzausrüstung auf einem Krankenhausflur

Stabsunteroffizier Sophie Wasiliga vom Sanitätsregiment 1 aus Weißenfels pflegt Patienten in Städtischen Kliniken in Görlitz.

Bundeswehr/Anne Weinrich
Soldatinnen im Gespräch vor einem Krankenhaus.

Soldatinnen und Soldaten aus Sachsen und anderen Bundesländern unterstützen in der Corona-Pandemie im Freistaat. Eine gute Abstimmung ist für die Amtshilfe essentiell.

Bundeswehr/Anne Weinrich
Soldat in Schutzausrüstung mit Visier und Maske

Die Soldatinnen und Soldaten sind mit der passenden Schutzkleidung auf Station in Pflegeheimen und Krankenhäusern im Amtshilfe-Einsatz.

Bundeswehr/Anne Weinrich

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Das medizinische Fachpersonal stellt der Sanitätsdienst der Bundeswehr für die Corona-Amtshilfe bereit: Angehörige des Sanitätsregiments 1 aus dem sachsen-anhaltinischen Weißenfels unterstützt in den Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen bei der Pflege von Patienten und Bewohnern. Darüber hinaus sind sie für die Gesundheitsämter als Teil der Mobilen Abstrichteams eingesetzt.

Oberst Finck: „Wir helfen da, wo wir gebraucht werden“

Koordiniert wird die Hilfe der Bundeswehr im Freistaat im Landeskommando Sachsen. Im Lagezentrum auf der Dresdner Marienallee gehen die Amtshilfeanträge der zivilen Seite ein, werden hier bearbeitet und für die Entscheidung durch das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin vorbereitet. Es ist damit die zentrale Einrichtung, in der im Zwei-Schicht-System die Amtshilfe in enger Abstimmung mit den Verbindungskommandos in den zehn Landkreisen und drei Kreisfreien Städten des Landes koordiniert wird.

Die Verbindungskommandos der Krisenstäbe bestehen aus Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr, die mit ihrem Wissen als Berater fungieren. Sie bilden die Schnittstelle zwischen der Bundeswehr, den Behörden und Organisationen. „Wir helfen dort, wo wir gebraucht werden und unterstützen so lange, wie die Hilfe benötigt wird“, erklärt Oberst Klaus Finck, Kommandeur des Landeskommandos Sachsen und erster Berater der Bundeswehr für den Freistaat Sachsen.

von Cornelia Riedel  E-Mail schreiben

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