Streitkräftebasis
Marsch „Apollo“

Was zeigen Sie da, Herr Oberleutnant Schilling?

Was zeigen Sie da, Herr Oberleutnant Schilling?

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Ich zeige den Besatzungen aus meinem Zug auf der Karte, wo wir gleich die nahegelegene Bundesstraße kreuzen. Wir verlegen im Marsch von unserem Kompaniegefechtsstand aus zum Zielort „Olymp“. Dabei kreuzen wir die B 4. Für einen Marschkonvoi sind solche Stellen immer besonders kritisch. Ich habe meinen Männern befohlen, dass wir nicht als Kolonne, sondern einzeln die Fahrbahn überqueren. Die Besatzungen sitzen jetzt auf drei MULTIs, einem ungeschützten Transportfahrzeug, einem Eagle und einem Dingo auf. Unser Übungsszenario sieht vor, dass wir nur mit Sicherungsfahrzeugen marschieren. Mein Stellvertreter fährt im Dingo mit und sichert das Marschband von hinten. Ich selber sitze vorne auf dem Eagle auf. Der Marsch hat den Decknamen Apollo, also hat mein Fahrzeug den Rufnamen Alpha-1. Die anderen entsprechend Alpha-2 bis Alpha-6.

Ein Soldat zeigt mit einem Stift etwas auf einem Klemmbrett, andere Soldaten schauen zu

Das Marschziel ist nicht weit entfernt. Dennoch muss ein KfzKraftfahrzeug-Marsch mit sechs Fahrzeugen gründlich vorbereitet werden. Das stellt Oberleutnant Franz Schilling sicher.

Bundeswehr/Roland Alpers

Oberleutnant Franz Schilling ist mit seinem Schwerlasttransport-Zug als Teil der fünften Kompanie des Logistikbataillons 172 eingesetzt. Gemeinsam mit seinen Beelitzer Kameradinnen und Kameraden ist er für das Logistikbataillon Land der NATO Response Force eingeteilt und trainiert mit mehr als 1.000 Logistikprofis der Bundeswehr auf der Übung Robuste Basis. Für die Übung lebt er mit seinen 32 Soldatinnen und Soldaten in einem Feldlager, das sie in einem Kieswerk aufgebaut haben.

von Simon Ruhnke  E-Mail schreiben

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