Transkription

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13 MIN

Sprecher: Frau Hauptmann Janet Watson (JW), Eric (E),  Anne Enskat (AE), Helge Zintel (HZ), Bruno Kahl (BK)

Einspieler

Im Nahen oder Mittleren Osten. Zwei Mitarbeiter des BNDBundesnachrichtendienst müssen die Gegend erkunden. Mehrere Leuchtspurgeschosse haben auf der gehärteten Heckscheibe eingeschlagen. Aber auch die Benzinleitung des Fahrzeuges wurde getroffen, mit der Folge, dass das Fahrzeug bald in Flammen stand und unsere Kollegen sich trotz allem irgendwie zu Fuß haben retten müssen. Wenige Monate später. Da wurden Kollegen von uns aus zehn Meter Entfernung unter Feuer genommen. Von den zwei Dutzend Geschossen drangen mehrere Projektile in das gehärtete Fahrzeug ein. Der Fahrer und der Beifahrer trugen erhebliche Verletzungen davon und trotz dieser Verletzungen konnten sie das noch sichere Botschaftsgelände erreichen.

Intro

Delta to all. Radiocheck. Over.
Hier ist Bravo. Kommen.
This is Tango. Over.
Funkkreis – Podcast der Bundeswehr

JW: Liebe Grüße aus Berlin. Ich bin Hauptmann Janet Watson und willkommen erst mal zurück beim Funkkreis-Podcast. Wobei, ich befinde mich gar nicht in Berlin. Wo genau ich bin, das darf ich aber nicht verraten, denn heute bin ich zum zweiten Mal mit Mitarbeitenden des Bundesnachrichtendienstes unterwegs. Wer den letzten Funkkreis nicht gehört hat, den warne ich jetzt mal vor: Das hier ist nämlich unser zweiter Teil. In der ersten Folge haben wir Kameraden vom BNDBundesnachrichtendienst kennengelernt, und das meine ich jetzt genauso, wie ich es sage: Kameraden heißt nämlich, dort arbeiten auch Soldatinnen und Soldaten aus der Bundeswehr aufgrund ihrer militärischen Fachexpertise. Ein paar haben wir jetzt in der letzten Folge schon kennengelernt, als ich die Zentrale des BNDBundesnachrichtendienst besucht habe. Und heute haben die Agenten des BNDBundesnachrichtendienst mich mitgenommen. Und auch hier werde ich auf Kameraden treffen.

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Nice to know: Der Bundesnachrichtendienst hat früher einzig und allein den Standort Pullach und später die Standorte Berlin und Pullach öffentlich gemacht, hat aber inzwischen auch eine Transparenzoffensive erfahren und gibt freimütig zu, dass er eine ganze Reihe von Standorten über Deutschland verteilt, auch offiziell BNDBundesnachrichtendienst labelt. Und das sind neben Pullach und Berlin, wo die Zentrale beheimatet ist, noch Standorte im süddeutschen Raum, namentlich Rheinhausen, Bad Aibling und Gablingen und auch Standorte wie Schöningen in Niedersachsen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch eine ganze Reihe von Standorten und Liegenschaften, die der BNDBundesnachrichtendienst nach wie vor nicht öffentlich als BNDBundesnachrichtendienst zugehörig labelt.

JW: Und genau an so einem nicht öffentlichen Standort befinde ich mich. Um hierher zu kommen, musste ich morgens super früh an der Zentrale sein und dann wurde ich mit einem Dienstwagen eine ganze Weile gefahren, denn die Adresse darf ich selber nicht kennen. Ich hatte ein bisschen Schiss davor, dass ich einen Sack über den Kopf bekomme. Aber ich glaube, da ist vor allem die Fantasie mit mir durchgegangen. An diesem Standort werden die Operateure, also diejenigen, die die Informationen beschaffen, ausgebildet. Und das gucken wir uns an.

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Sie wurden nicht nur beschossen, teilweise auch verletzt, sondern riskierten auch Leib und Leben, wenn sie in der Nähe von Selbstmordanschlägen aktiv waren oder sich zufällig in unmittelbarer Umgebung aufgehalten haben. Was soll das heißen? Das Gefährdungspotenzial ist hoch, und deswegen müssen unsere Kolleginnen und Kollegen, die wir in Krisenregionen schicken, auch bestmöglich ausgebildet sein.

JW: Und genau so einen Kollegen treffen wir heute. Früher war Erik Offizier bei der Marine und heute ist er Operateur und führt menschliche Quellen unter anderem in Krisenregionen. Heißt übersetzt, dass ihm fremde Menschen Informationen verraten und weitergeben. Und diese Informationen braucht der BNDBundesnachrichtendienst dann zum Beispiel in der Auswertung. Manchmal sind sie das Puzzlestück, was eine Analyse braucht, um ein bestimmtes Bild zu ergeben. Manchmal sind sie auch der Grundstein, um überhaupt Lagebilder entwickeln zu können. Und genau dafür müssen die Operateure gut ausgebildet sein, je nach Aufgabengebiet.

E: Ausbildung bei uns ist reiner Selbstschutz. Und wir sind ja nicht nur im Ausland unterwegs, wo man uns nicht erkennt. Also das ist auch wieder sehr facettenreich. Das kann von verdeckten Legenden-Operationen gehen, wo anfangen, wo keiner weiß, wer wir sind, bis hin zu offiziellem Auftreten als BNDBundesnachrichtendienst-Mitarbeiter an den deutschen Botschaften oder in den Residenturen.

JW: Jetzt erinnert ihr euch vielleicht an die Szene vom Anfang, die zwei BNDler, die sich unter Beschuss und mit Verletzungen in sicheres Botschaftsgelände retten mussten. Das waren Kollegen, die wie Erik auch in Krisenländern unterwegs waren und auch sind. Und deshalb sind Sanitätsausbildungen nicht ganz unerheblich für mögliche Szenarien, wie das hier:

Ein Terroranschlag in einem Hotel, es knallt. Glas splittert. Erst nach einer ganzen Weile lichtet sich der Rauch und ich höre Schreie vom Ende des Flurs. Jetzt muss es schnell gehen. Gezielt und trainiert durchsuchen die BNDler die dunklen Räume, suchen den Rest von ihrem Team. Erster Raum: nichts. Die Schreie kommen aus dem Hinterzimmer. Der Kollege ist schwer verletzt und Blut quillt aus seinem Bein. Es muss auf jeden Fall abgebunden werden. Und jetzt raus hier.

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Atmung? Wird geprüft.

JW: Ganz so dramatisch waren die Szenen in der Ausbildung jetzt tatsächlich nicht. Aber auf solche Szenarien müssen die BNDler vor allem vorbereitet sein und dabei nach bestimmten Schemata Verletzungen behandeln, Blutung stoppen, Kreislauf stabilisieren, Zugänge legen und dann einfach raus aus der Gefahrenzone. Und das möglichst, ohne erkannt zu werden. Wer jetzt an James Bond denkt, der ist aber so richtig auf dem Holzweg. Die Gefahren sind real und stammen aus keinem Hollywood-Blockbuster. Und genau deshalb müssen die Kollegen richtig viel draufhaben und genau das zeigt die Ausbildung, wenn natürlich auch ruhiger und konzentrierter. Gleichzeitig erinnert mich die Sanitätsausbildung aber an das Know-how aus der Truppe, also aus der Bundeswehr. Der große Unterschied zu uns: Wir haben in Einsatzländern auch immer Ärzte und Sanitätspersonal mit dabei. Klar, wir müssen auch Erste Hilfe leisten, wenn jemand im Gefecht verwundet wird. Aber wenn wir die Kameraden aus der Gefahrenzone rauskriegen, dann kann denen meistens danach sofort von Fachleuten geholfen werden. Die Kollegen vom BNDBundesnachrichtendienst haben so ein Netzwerk nicht, sind aber auch in Regionen wie Afghanistan oder Afrika unterwegs gewesen. Bilder, wie die BNDler sanitätstechnisch auf ihren Einsatz in solchen Krisengebieten vorbereitet werden, das findet ihr auf Insta oder auf bundeswehr.de. Aber mich interessiert natürlich auch, was sonst noch so dazugehört, und deshalb redet Eric auch nach der Ausbildung noch mit mir.

E: Die Ausbildung beinhaltet verschiedene Punkte: sicheres Auftreten, Kommunikation, die rechtlichen Grundlagen, Observation. Das sind unter anderem Punkte der Ausbildung. Das ist auch etwas, was man vielleicht nicht verallgemeinern kann. Also es gibt zum einen die operative Ausbildung, die grundsätzlich jeder hat oder haben sollte oder kriegt. Die einen kriegen die in ihrer Laufbahnausbildung. Die anderen kriegen die im Nachhinein als Lehrgang, wenn sie jetzt Quereinsteiger sind. Und dann gibt es viele, die viele Ausbildungen, die verwendungsabhängig sind. Also gerade die Waffenträgerausbildung, die Medic-Ausbildung, das Fahren sondergeschützter Fahrzeuge.

JW: Eric bekommt dabei nicht nur eine ziemlich umfassende Ausbildung, er bekommt außerdem auch noch eine neue Identität.

E: Ich hatte bisher zwei Identitäten. Das ist eigentlich gar nicht so außergewöhnlich. Man muss sich halt nur konzentrieren und dass man in seiner Identität bleibt. Ansonsten sagt man immer so schön: So nah am Echten wie möglich. Und so weit weg wie möglich. Aber dann ist das eigentlich kein Problem.

JW: Ich weiß ja nicht, aber ich glaube, für mich wäre so eine neue Identität, so ein neues Leben, so ein neuer Mensch sein schon nicht ganz so vorstellbar. Aber Eric reizt seinen Job als Operateur total und teilweise findet er auch Parallelen zu seiner Zeit bei der Bundeswehr.

E: Es ist einfach eine spannende Tätigkeit. Also ich bin ja auch damals, man hat nur eine Bewerbung nach dem Abitur geschrieben, bin zur Truppe gegangen. Ich habe mal gesagt, wäre es anders gekommen, wäre ich wahrscheinlich heute immer noch bei der Truppe. War zu der Zeit auch in drei Auslandseinsätzen. Das war für mich die beste Zeit in der ganzen Dienstzeit und da habe ich meinen Job ausgeübt. Und so ist es jetzt quasi auch. Also jetzt reizt mich das auch, in solche Länder zu gehen. Ich finde es ungemein spannend, wohl wissend, das muss man sich halt immer bewusst sein, dass natürlich das gewisse Gefahren mit sich bringt. Man muss sich bewusst sein, kriegt die Ausbildung dafür und dann muss man jemand sein, der damit zurechtkommt.

JW: Erics Zeit bei der Bundeswehr hat ihn aber auch auf seinen heutigen Dienst vorbereitet, also zumindest, soweit es ging.

E: Also ich denke primär jetzt in dem Bereich, wo ich bin, wenn ich ins Ausland gehe, dass ich da schon, sagen wir mal, eine Art Gewohnheit habe, dadurch, dass ich mit der Bundeswehr im Auslandseinsatz war. Man ist es zumindest schon mal gewöhnt, sich in Ecken der Welt zu bewegen, wo es vielleicht nicht so friedlich ist wie in Deutschland, um es mal vorsichtig auszudrücken. Dennoch ist es nicht vergleichbar. Bei der Truppe hat man immer viel Background, also von der ganzen, also alleine die Stärke der Truppe bis hin zu dem ganzen Organisatorischen hinterher: Feldlagermanagement bis zum Feldlazarett. Das hat man halt in unserem Bereich häufig nicht, aber man ist es zumindest schon gewohnt. Oder man hat schon mal kennengelernt, wie das ist in solchen Ländern unterwegs zu sein.

JW: Wobei ja nicht nur die Auslandserfahrung was bringt.

E: Dass man es auch gewohnt ist, vielleicht mal längere Zeit mit den selben Leuten auf engem Raum zu sein. Wobei man auch sagen muss, dass das primär nicht nur die Soldaten auszeichnet. Also da kann auch jemand von extern kommen, der keine militärischen Vorkenntnisse hat und der schafft das genauso gut. Also das ist jetzt sozusagen kein Herrschaftswissen, aber mir persönlich hilft das und macht es leichter.

JW: Die Frage aller Fragen ist aber, wie ist man beziehungsweise wie wird man ein guter Operateur? Also jetzt mal ganz unabhängig von den Erfahrungen und von den Eindrücken, die man von der Bundeswehr irgendwie schon mitbringt.

E: Man muss zumindest die Bereitschaft mitbringen, sich immer wieder anzupassen und Lust auf Neues zu haben. Ansonsten kann man das nicht so hart definieren. Also vom Typ her habe ich die unterschiedlichsten Leute erlebt, von sehr sachlich, fachlich introvertiert bis hin zu, ich sage immer gerne bei dem einen Kollegen, den ich mal kennengelernt hatte, Schwiegermutters Liebling, der weggeht und die Leute vollquatscht und damit auch ankommt.

JW: Und so unterschiedlich, wie Eric es gerade beschreibt, habe ich es auch in der Ausbildung erlebt. Die Operateure sind ziemlich unterschiedlich. Ja, doch unterschiedlich trifft es am ehesten. Große Typen, die man selbstbewusster Stimme sarkastische Sprüche bringen, ruhige und zurückhaltende Menschen, groß, klein, bisschen schmächtiger wirkend oder Arme, denen man das regelmäßige Training so richtig ansieht. Aber sie alle vereint der Auftrag und die Sache, egal, ob sie eigentlich Soldatinnen und Soldaten sind oder zivile Mitarbeitende beim BNDBundesnachrichtendienst. Und ohne sie geht es vor allem auch nicht. Denn die Informationsbeschaffung ist nämlich die nächste große Säule vom BNDBundesnachrichtendienst. Die Mitarbeitenden, denen ich in den Tagen beim Bundesnachrichtendienst begegnet bin, das waren jetzt alles Soldatinnen und Soldaten, die eigentlich bei der Bundeswehr sind oder zumindest mal waren. Und egal, in welchen Bereichen ich unterwegs war, manche Fragen habe ich allen gestellt. Zum Beispiel, ob sie die Uniform vermissen. Und das ist die Antwort von Oberstleutnant Anne Enskat.

AE: Zu Beginn war das schon sehr speziell, will ich mal sagen, aber man gewöhnt sich natürlich mit der Zeit dran. Also wie es so ist, der Mensch adaptiert sich, ist ein Gewöhnungstier und das braucht seine Zeit. Aber inzwischen fühle ich mich auch ohne Uniform sehr wohl.

JW: Einen Platz beim Bundesnachrichtendienst findet man trotzdem, und zwar trotz langjähriger Erfahrung bei der Bundeswehr in Uniform. So wie es zum Beispiel bei Stabshauptmann Helge Zintel der Fall war.

HZ: Vor allem, wenn man eben interessiert ist an neuen Dingen und und auch gerne mal über den Tellerrand schaut, dann kann man hier in jedem Fall Themen finden und sich auch, muss man auch sagen, auch hier beruflich verändern. Vor allem, wenn man länger hier bleibt, dann gibt es verschiedenste Möglichkeiten, wie man sich entwickeln kann. Man kann ins Ausland gehen, man kann in der Auswertungstätigkeit bleiben, man kann beschaffende Tätigkeiten machen und das finde ich eigentlich, fand ich aber auch schon in der Bundeswehr toll. Die vielen Möglichkeiten, die mir der Arbeitgeber ermöglicht, und da sind halt auch viele Sachen bei. Jetzt bin ich ja 18 Jahre im Bundesnachrichtendienst und ich habe jetzt ein paar Tätigkeiten gemacht, von denen hatte ich vorher wirklich überhaupt keine Ahnung und da musste ich viel dazulernen, um das dann leisten zu können.

JW: Schwierig stelle ich mir aber vor allem vor, nicht mit Familie und Freunden über das Erlebte reden zu können. Die meisten Bereiche des Bundesnachrichtendienstes unterliegen nämlich der Geheimhaltung. Darüber reden könnte Menschen oder den Auftrag gefährden. Also gerade der operative Bereich von Eric muss sich da auch extrem zurückhalten.

E: Also es gibt natürlich im privaten Umfeld welche, die wissen, wo ich arbeite, wer mein Arbeitgeber ist. Es gibt viele, die nicht mal das wissen. Natürlich über das, was ich mache, was so am Tag im Arbeitsalltag passiert ist. Da kann ich dann natürlich nicht drüber sprechen. Mir persönlich fällt das überhaupt gar nicht schwer. Man hat ja neben dem fachlichen Arbeitsalltag auch noch einen normalen Arbeitsalltag. Wir sind eine deutsche Behörde, da gibt es auch so viel oder genug zu erzählen. Und nicht jeder ist auch unbedingt jemand, der nach Hause kommt und dann erst mal seinen ganzen Arbeitsalltag runterbetet. Man erzählt dann vielleicht höchstens mal irgendwelche lustigen Situationen mit den Kollegen, aber man darf wie gesagt, die fachliche Information über die eigentliche Tätigkeit nicht preisgeben. Und das muss ich sagen, hat mich noch nie gestört.

JW: Einig waren sie sich in der Frage, warum es aber Soldaten beim BNDBundesnachrichtendienst braucht.

HZ: Die militärische Expertise ist für den Bundesnachrichtendienst ganz, ganz wichtig. Denn wenn wir jetzt die Konflikte sehen, die bewaffneten Auseinandersetzungen, die wir aktuell haben, da braucht es halt neben einer politischen Analyse auch in ganz zwingender Weise eine militärische Analyse, um eben tatsächlich belastbare Aussagen darüber zu treffen: Wie geht es im Ukraine-Konflikt beispielsweise weiter und welche Möglichkeiten haben jetzt zum Beispiel bestimmte Kräftedispositive in so einem Konflikt?

JW: So fasst es Stabshauptmann Helge Zintel zusammen. Und Oberstleutnant Anne Enskat, die deutet das ähnlich.

AE: Ja ich glaube, der Bundesnachrichtendienst ist schon sehr darauf angewiesen, dass bei einer militärischen Lagebearbeitung, die ja für Krisenländer mit Kampfhandlungen notwendig ist, dass da Militärs vorhanden sind, weil dort einfach noch mal eine andere Expertise vorhanden ist. Militärische Prägung, militärische Ausbildung. Da kommt einfach eine andere Bewertung zustande als ohne militärische Prägung.

JW: Und auch BNDBundesnachrichtendienst-Präsident Bruno Kahl ist sich dessen ganz genau bewusst.

BK: Sie haben ein Vorverständnis von militärischen Fähigkeiten, auch Nationen, die wir in ihrer militärischen Leistungsfähigkeit aufklären und beurteilen müssen wie zum Beispiel die Russen, leben von Fähigkeiten, von Ausrüstungen, die Soldaten sehr viel besser kennen und verstehen als Zivilisten. Und hier Fachleute an Deck zu haben, die bei der Vermittlung, bei der Einordnung, auch beim Kommunizieren in die eigenen Reihen behilflich sind, ist Gold wert.

JW: Der BNDBundesnachrichtendienst hat die Welt im Blick und damit auch unsere Einsatzländer. Und gleichermaßen unterstützen Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten den BNDBundesnachrichtendienst mit militärischer Fachexpertise in allen Bereichen. Eine Kooperation, die vor allem bedeutet, BNDBundesnachrichtendienst und Bundeswehr stehen sich gegenseitig zur Seite. In den Wüsten dieser Welt, in Europa, aber auch hier in Berlin.