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Auf dem 8 Längengrad durch sieben Länder

Auf dem 8 Längengrad durch sieben Länder

Datum:
Ort:
Leer
Lesedauer:
2 MIN

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Es war kurz vor acht Uhr, ein sonniger und für diese Jahreszeit milder Morgen. Die Evenburg-Kaserne in Leer war wie leergefegt. Mit großer Spannung und Vorfreude kamen die Gäste aus Leer und Umgebung am frühen Sonntagmorgen in die Kaserne, um mit dem Team des Familienbetreuungszentrums (FBZFamilienbetreuungszentrum) Leer nach Bremerhaven zu fahren. Die Kinder waren noch etwas aufgeregt, was sich aber kurz nach dem Start schnell legte.

Auf einem Globus sind einige Orte auf dem 8. Längengrad abgebildet.

Auf diesem Globus konnte man gut sehen, dass alle sieben Länder auf dem gleichen Längengrad liegen: 8° Ost

Bundeswehr/Grünscheidt

Die Fahrt nach Bremerhaven in das Klimahaus war sehr kurzweilig. Nach der Begrüßung durch den Leiter des FBZFamilienbetreuungszentrum, Oberstabsfeldwebel Wolfgang K., ging die etwa 90-minütige Fahrt auch schon los. 
Der frische Kaffee und die Verpflegungsbox, die das Team in den Bus geladen hatte, wurden dankend angenommen. Viele Unterhaltungen, kleine Spiele mit den Kindern sowie die tolle Landschaft, die an den Busfenstern vorbeizog, machten die Fahrt alles andere als langweilig. In Bremerhaven angekommen waren wir nach einem kurzen Fußmarsch auch schon im Klimahaus. 

INTERESSANTE WETTERSHOW 

Eine Frau steht vor einer Leinwand und spricht.

Das würde weh tun: In der Wettershow zeigte die Meteorologin ein 20 cm großes Hagelkorn

Bundeswehr/Grünscheidt

Eine Meteorologin begleitete uns in den Raum, in dem sie für uns eine Wettershow durchgeführte. Viele interessante Dinge wurden dort gezeigt, wie zum Beispiel das größte Hagelkorn oder die live Wetterdaten der deutschen Neumeyer Station in der Antarktis. In der interaktiven Vorstellung wurden viele Fragen gestellt, über Tornados, Temperaturen, Regenfälle. Die Kinder waren hier gefordert: „Wie hoch ist die höchste je gemessene Temperatur auf der Erde“ so die Frage der Meteorologin, erstaunlich viele Hände der Kinder gingen hoch und auch die „fast“ richtige Antwort war dabei. 
Nach etwa 40 Minuten ging es dann in die eigentliche Ausstellung. Nach einer kurzen Begrüßung durch einen Mitarbeiter ging eine fahrstuhlähnliche Tür auf und man stand plötzlich in der Schweiz. Eine von vielen Stationen auf dem 8. Längengrad um den Globus. Nicht nur die nachgebildeten Landschaften, sondern auch die klimatischen Darstellungen wie die Hitze der Sahara in Niger oder die Kälte in der Eiswüste von Alaska, vermittelten die einzelnen Stationen eine absolute Echtheit und man konnte sich gut in diese fremden Welten hinein versetzen. Auch viele Insekten, Fische und Reptilien waren in der Ausstellung zu sehen. Immer wieder wurden jedoch auch die Probleme in den jeweiligen Ländern durch die Einwohner angesprochen, die der Klimawandel mit sich bringt. Und ja, es macht nachdenklich. Aber auch genau das ist hier gewollt.

von Peter Grünscheidt

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