Betreuung

Ein heißer Tag im Wilden Westen

Ein heißer Tag im Wilden Westen

  • Familienbetreuung
  • Betreuung und Fürsorge
Datum:
Ort:
Neubrandenburg
Lesedauer:
2 MIN

Die Familienbetreuungszentren der Bundeswehr, die sich um die Familienangehörigen von Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz kümmern, sind immer auf der Suche nach attraktiven Zielen für ihre Betreuungsveranstaltungen. Das Familienbetreuungszentrum (FBZFamilienbetreuungszentrum) Neubrandenburg hatte dies in Form einer Reise in die Vergangenheit mit zweihundert angemeldeten Gästen in den „Wilden Westen“ eindrucksvoll durchgeführt.

Vorführung von Indianer-Darstellern in einer Westernstadt, davor sitzen Kinder auf einer Holzbank.

Die Shows in der Westernstadt sind Publikumsmagneten und ein Riesenspaß für die Kinder, insbesondere wegen Kendall Old Elk, einem „echten Indianer“

Bundeswehr/Müller

Die Westernstadt „El Dorado“ ist ein Themenpark der Uckermark, im Nordosten Brandenburgs an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Um mit unseren angemeldeten Angehörigen dorthin zu gelangen, war naturgemäß einiges an organisatorischer Vorarbeit sowie mehrere Reisebusse notwendig. Ein Teil unseres aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern bestehenden Teams bereitete in der Westernstadt die Aufnahme unserer Gäste vor. Der andere Teil empfing das Gros unserer Gäste zeitgleich in Neubrandenburg, verteilte sie auf die bereitstehenden Busse und brachte diese nacheinander auf die Reise nach Templin. Bei der Ankunft gab es direkt vor den Toren der Westernstadt die Eintrittskarten, welche dort vom Sheriff persönlich kontrolliert wurden. Nun stand der Reise in die Vergangenheit nichts mehr im Weg!

Über die Hauptstraße der Westernstadt – die Mainstreet – gelangten unsere Gäste, vorbei an wirklich liebevoll und detailgetreu nachempfundenen typischen „Wild-West Gebäuden“, in das Zentrum der Anlage.

Die Gäste des FBZ Neubrandenburg gehen durch die Hauptstraße der Westernstadt

Auch ohne Banküberfall gab es beim Bummeln entlang der toll gestalteten Mainstreet viel zu entdecken

Bundeswehr/Müller

Zusätzlich gibt es hier die Show-Arena, wo mehrmals täglich Vorführungen angeboten werden. Aber auch das Ponyreiten, das Goldwaschen, die Schatzsuche, das Lassowerfen, Bullenreiten und Bogenschießen ließen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen.

Auf Grund des traumhaften Wetters und der damit verbundenen Temperaturen jenseits der 30°C, waren an diesem Tag eher kühle Getränke als heißer Kaffee gefragt.

Gäste des FBZ Neubrandenburg informieren sich in einem eigenen Raum.

Reger Andrang herrschte am Info-Stand des Familienbetreuungszentrum Neubrandenburg im Militär-Fort

Bundeswehr/Müller

Zusätzlich erhielten unsere Gäste hier die eigens für sie erstellten Verzehrgutscheine für die „Beaver Lodge“. Dies bot eine gute Gelegenheit, mit uns oder der anwesenden Mitarbeiterin des Sozialdienstes der Bundeswehr ins Gespräch zu kommen, Fragen loszuwerden oder auch um konkrete Hilfe zu bitten. Aber natürlich standen für die Familien an diesem Tag, vor allem für die Kinder, Spiel, Spaß und Spannung im Vordergrund.

All das gab es natürlich auch in der Show-Arena in lustiger und kindgerechter Art und Weise zu erleben. Die Akteure gaben sich, auch bei diesen sommerlichen Temperaturen, viel Mühe und ließen es mit Action, Humor und Pyrotechnik ordentlich krachen.

Das Publikum in der Westernstadt sitzt auf den Bänken in der Show-Arena und folgt dem Geschehen auf der Freilichtbühne.

In der Show-Arena geht es mehrmals täglich, angelehnt an die nordamerikanische Geschichte, zur Sache

Bundeswehr/Müller

Mit Kendall Old Elk steht in Templin tatsächlich auch ein amerikanischer Ureinwohner auf der Bühne, der zwischen den Aufführungen gern aus seinem Leben und über die Geschichte und Kultur seines Volkes erzählt.

Ein wirklich gutes Geschäft machten an diesem Tag die Läden, die Cowboy- und Sonnenhüte in ihrem Sortiment hatten. Nicht nur weil es zum Thema passte, sondern weil diese Kopfbedeckungen tatsächlich auch einen sehr praktischen Schutz vor der Sonne boten. Ob sie auch vor Regen schützen, musste an diesem Tag glücklicherweise niemand herausfinden.

Frauen sitzen mit Sonnen- bzw. Cowboyhüten und kühlen Getränken auf einer Bank.

Mit Sonnenhut und einem kühlen Getränk ließ sich der Tag im Wilden Westen gut ertragen

Bundeswehr/Müller

Am späten Nachmittag ging es dann im Buskonvoi wieder zurück nach Neubrandenburg. Wir als Organisatoren, aber vor allem natürlich unsere zu betreuenden Familienangehörigen, waren mit dem Aufenthalt im „Wilden Westen“ wirklich sehr zufrieden. Wir bedanken uns beim Team des „El Dorado“ Templin, das uns diese tolle Veranstaltung hier ermöglicht hat!

von Andreas  Müller