Multireligiöses Gebet am Ehrenmal

Katholische Militärseelsorge beim Tag der offenen Tür im Bendlerblock

Katholische Militärseelsorge beim Tag der offenen Tür im Bendlerblock

  • Gedenken
  • Katholische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
1 MIN

Als Kirche für, mit und bei den Soldatinnen und Soldaten, war die Katholische Militärseelsorge im Bendlerblock zum Befragen und Begreifen vertreten. Militärpfarrer Burkhard Schmelz beantwortete im Ausstellungszelt Fragen und war gleichzeitig am Samstag und Sonntag einer der Durchführenden der ökumenischen Andacht und des multireligiösen Gebets am Ehrenmal im Bendlerblock. Die Seelsorge war damit nicht nur bei den Soldaten, sondern auch bei der Öffentlichkeit.

Soldaten, TeilnehmerInnen und die Parlamentarische Staatssekretärin Siemtje Möller beim Multireligiösen Gebet

Beim multireligiösen Gebet am Ehrenmal im Bendlerblock anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung ehrten Jüdische, Evangelische und Katholische Militärseelsorge gemeinsam die Verstorbenen der Bundeswehr.

KS/Norbert Stäblein

Die Andachten im Ehrenmal sind Teil der Veranstaltung und ehren die im Dienst verstorbenen Angehörigen der Bundeswehr. In Anwesenheit der Parlamentarischen Staatsekretärin Siemtje Möller und des Stellvertreters des Generalinspekteurs, Generalleutnant Markus Laubenthal, verlasen die Seelsorgenden die Namen der Angehörigen der Bundeswehr, die in Ausübung des Dienstes verstorben sind und legten an beiden Tagen Kränze und Blumen nieder.

Rund um das Zelt der Katholischen Militärseelsorge ging es lebhaft zu: Die Angehörigen der Seelsorge versuchten alle Fragen und Bemerkungen zu beantworten, mitzudiskutieren oder einfach auch mal zuzuhören. „Ich wusste gar nicht, dass es so etwas für die Soldatinnen und Soldaten gibt“, war eine der häufigsten Aussagen der Besucherinnen und Besucher. Leitender Militärdekan Joachim Simon nahm es mit einem Schmunzeln: „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir hier sind. Denn mit der positiven Überraschung bleiben wir möglicherweise ein bisschen im Gedächtnis“, sagte er und wandte sich dem nächsten Besucher zu.

Neben Gesprächen standen die Werbeartikel hoch im Kurs: „Gibt es denn schon den Taschenkalender 2023 für Soldaten?“ war wiederholt zu hören. Auch andere Dinge, wie eine wasserdichte Smartphone-Hülle wurden gerne mitgenommen. Damit hat die Katholische Militärseelsorge hoffentlich eine bleibende Erinnerung hinterlassen.

von Norbert Stäblein

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