Coronavirus und die Bundeswehr
Die Bundeswehr ist seit Auftreten des Coronavirus in Wuhan eng in verschiedene Maßnahmen der Bundesregierung eingebunden.
Für alle Soldatinnen und Soldaten, die in den Auslandseinsatz gehen, ist ein 14-tägiger Aufenthalt in der isolierten Unterbringung Pflicht. Kameradinnen und Kameraden unter Führung des EloKaBtlBataillon für Elektronische Kampfführung 931 aus Daun stellen derzeit die Betreuung von bis zu 380 Soldatinnen und Soldaten im Quarantäne Hotel in Bonn sicher. Um nicht notwendige Kontakte zu vermeiden, ist alles genau strukturiert: Von Anreise über Mahlzeiten, Hofgang bis hin zum Transport der Kameradinnen und Kameraden sowie deren Gepäck für die Verlegung ins Einsatzland.
151 Soldaten aus verschiedenen Bataillonen reisen für die isolierte Unterbringung in Bonn an. Die Kameradinnen und Kameraden nehmen sie in Empfang.
Bundeswehr/Lena Techam
Viele der Kameradinnen und Kameraden reisen mit Vollgepäck an, das heißt mit allem, was Sie auch in den Einsatz mitnehmen. Eine Herausforderung für die Logistik.
Bundeswehr/Stefan Uj
Am Meldekopf werden alle notwendigen Daten erfasst, anschließend erfolgt eine erste Einweisung in den Ablauf der Quarantäne.
2021 Bundeswehr/Stefan Uj
Während der Einschleusung begleiten „Läufer“ ihre Kameraden und führen sie zu allen Stationen auf festgelegten Laufwegen.
Bundeswehr/Stefan Uj
Über die Rezeption erhalten alle ihre Zimmerschlüssel. In den kommenden 14 Tagen dürfen sie das Zimmer nur für den Hofgang verlassen.
Bundeswehr/Stefan Uj
Die Läufer unterstützen auch mit dem Gepäck und bringen die neu Angereisten auf direktem Weg bis zu ihren Hotelzimmern.
Bundeswehr/Stefan Uj
Der Telefonposten, kurz TePo, ist erste Ansprechstelle auf jeder Etage. Hier müssen sich alle Soldatinnen und Soldaten zwei Mal pro Tag bezüglich ihres Gesundheitszustandes melden.
2021 Bundeswehr/Stefan Uj
Bevor man das Zimmer verlassen darf, muss der Telefonposten prüfen ob sich niemand auf dem Flur aufhält.
Bundeswehr/Stefan Uj
Wegen der Corona-Pandemie sind für alle Soldatinnen und Soldaten vor ihren Einsätzen zwei Wochen in isolierter Unterbringung vorgeschrieben.
Die Bundeswehr ist seit Auftreten des Coronavirus in Wuhan eng in verschiedene Maßnahmen der Bundesregierung eingebunden.