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Mittenwalder Gebirgsjäger als Ersthelfer am Unfallort

Mittenwalder Gebirgsjäger als Ersthelfer am Unfallort

  • Rettung
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Datum:
Ort:
Mittenwald
Lesedauer:
1 MIN

„Ich kann nichts falsch machen, außer dass ich nichts mache.“ Diese Haltung lebt Hauptmann Andreas Egger, Kompaniechef der 4. Kompanie im Gebirgsjägerbataillon 233 in Mittenwald. Bewiesen hat er dies nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem Egger sofort Erste Hilfe leistete. Auch Oberstabsgefreiter Andreas Smyra unterstützte Ersthelfer nach einem Unfall.

Zwei Soldaten stehen links und rechts neben einem Stein mit einem Schild auf dem 4. Kompanie Gebirgsjägerbataillon 233 steht.

Oberstabsgefreiter Andreas Smyra (l.) und Kompaniechef Hauptmann Andreas Egger leisteten nach zwei verschiedenen Verkehrsunfällen vorbildlich Erste Hilfe.

Bundeswehr/Lisa Petersen

Ende August war Egger zusammen mit seinem Vater unterwegs auf der Landstraße nähe Nußdorf am Inn. Als die beiden bei der Vorbeifahrt ein im Graben liegendes Auto und einen verunglückten Motorradfahrer bemerkten, drehten sie sofort zur Unfallstelle um, sperrten die Straße ab und leisteten Erste Hilfe. Nach erfolgreicher Herz-Lungen-Wiederbelebung atmete der Motorradfahrer wieder und konnte den ankommenden Rettungskräften übergeben werden.

Lob für selbstloses Handeln

Auf einem Appellplatz sind zahlreiche Soldaten angetreten. Ein Soldat steht vor einem Rednerpult, dahinter ein Soldat.

Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 233, Oberstleutnant Jakob Klötzner (r.), erteilt Hauptmann Andreas Egger vor dem angetretenen Bataillon eine förmliche Anerkennung.

Bundeswehr/Lisa Petersen

Für dieses beherzte Eingreifen wurde Egger am Freitag beim Bataillonsantreten vom Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 233, Oberstleutnant Jakob Klötzner, geehrt. „Ein absolut vorbildliches Verhalten und das, was ich von jedem Soldaten und jeder Soldatin aus diesem Bataillon erwarte“, so Klötzner. 

Auch der Oberstabsgefreite Smyra, ebenfalls aus der 4. Kompanie, tat es seinem Chef in einem anderen Fall gleich. Er unterstützte bei einem Verkehrsunfall die Polizeikräfte vor Ort, indem er mit einem weiteren Soldaten aus dem Gebirgsversorgungsbataillon 8 einen randalierenden Unfallbeteiligten fixierte und so die Erste Hilfe bei dem zweiten Unfallbeteiligten ermöglichte.

„Bei uns wird gehandelt, nicht gezögert. Machen statt wollen muss die Devise sein im Dienst und in alltäglichen Situationen. Daher ist dieses selbstlose Verhalten und das beherzte Eingreifen beispielgebend für alle Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 233“, so der Kommandeur zu seinen Soldatinnen und Soldaten bei dem Quartalsantreten. 

von Lisa Petersen

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