Sanitätsdienst

Corona-Hilfe für die Republik Moldau

Corona-Hilfe für die Republik Moldau

Datum:
Ort:
Republik Moldau
Lesedauer:
1 MIN

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Am 1. April hat die Staatspräsidentin der Republik Moldau, Maia Sandu, die Bundeskanzlerin Angela Merkel um deutsche Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus gebeten. Am 10. Juni ist die aus rund 28 Lkw bestehende Hilfslieferung aus Deutschland in Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, übergeben worden.

Ein Schild mit deutscher und moldawischer Flagge und dem Schriftzug deutsche Zusammenarbeit

Bereits in den zurückliegenden Monaten hat Deutschland medizinisches Gerät und Schutzausrüstung im Wert von über einer Million Euro an die Republik Moldau übergeben

Bundeswehr/Matthias Pfeifer

Die, zurzeit arg durch das Corona-Virus gebeutelte Republik Moldau, auch Moldawien genannt, ist ein Binnenstaat in Südosteuropa. Im Westen grenzt die Republik Moldau an den EUEuropäische Union-Staat Rumänien, im Norden, Osten und Süden ist die Republik vollständig von der Ukraine umschlossen. Die Republik Moldau ist durch demokratische Reformen auf dem Weg, sicherheitspolitische Stabilität zu erlangen. Präsidentin Maia Sandu ist darüber hinaus eine Verfechterin des europäischen Gedankens.

Feierliche Übergabe

Mehrere Frauen und Männer auf einer Bühne.

Präsidentin Maia Sandu (am Rednerpult) bedankte sich im Beisein der deutschen Botschafterin Angela Ganninger und des Leiters der EUEuropäische Union-Delegation Peter Michalko für die Hilfslieferung

Bundeswehr/Matthias Pfeifer

Im Beisein von Präsidentin Maia Sandu, der deutschen Botschafterin Angela Ganninger und des Leiters der EUEuropäische Union-Delegation Peter Michalko wurde die Hilfslieferung in Chișinău feierlich übergeben. Die insgesamt circa 28 Lkw brachten Einmalhandschuhe, Schutzbrillen, OP- und FFP2-Masken, Pulsoximeter und Beatmungsgeräte aus Beständen der Bundeswehr und des Bundesgesundheitsministeriums in die Republik Moldau

Gemeinsamer Kraftakt

Mehrere Lkw die nebeneinander stehen.

Seit Mai haben sich rund 50 Lkw mit Hilfsgütern von Deutschland aus auf den Weg in die Republik Moldau gemacht

Bundeswehr/Matthias Pfeifer

Allein der Wert des Sanitätsmaterials aus Bundeswehrbeständen beläuft sich auf knapp zwei Millionen Euro. Nach der ersten Lieferung von Hilfsgütern am 18. Mai fuhren bis zum 10. Juni nach und nach weitere Lkw der durch das Verteidigungsministerium beauftragten Spedition den knapp 2.000 Kilometer weiten Weg von Deutschland nach Chișinău um die Republik Moldau im Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen.

Verlässliche Hilfe

Bereits in den zurückliegenden Monaten hat Deutschland medizinisches Gerät und Schutzausrüstung im Wert von über einer Million Euro an die Republik Moldau übergeben. Hinzu kommen weitere fünf Millionen Euro für bilaterale Projekte der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit zur Abfederung wirtschaftlicher Auswirkungen der Pandemie. Zudem ist Deutschland einer der größten finanziellen Unterstützer der COVAX-Initiative zur weltweiten Versorgung mit sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoffen.

von Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr 

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Zwei Zivilistinnen und ein Soldat stehen nebeneinander.

Präsidentin Maia Sandu (rechts) dankte der deutschen Botschafterin Angela Ganninger für die deutsche Unterstützung

Bundeswehr/Matthias Pfeifer
Mehrere Paletten mit verschiedenen Kisten und Kartons darauf

Die Hilfslieferung beinhaltet Einmalhandschuhe, Schutzbrillen, OP- und FFP2-Masken, Pulsoximeter und Beatmungsgeräte aus Beständen der Bundeswehr und des Bundesgesundheitsministeriums

Bundeswehr/Matthias Pfeifer