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Digitaler Übersetzer soll Sprachbarrieren überwinden

Digitaler Übersetzer soll Sprachbarrieren überwinden

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Berlin

Am Bundeswehrkrankenhaus Berlin wird derzeit ein sogenannter Kitteltaschenübersetzer getestet. Dieser soll bei der Kommunikation mit fremdsprachigen Patientinnen und Patienten eine deutliche Hilfe sein. Erste Tests des Gerätes brachten eine spürbare Vereinfachung der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten.

Eine stehende Frau hält ein elektrisches Gerät in Richtung eines liegenden Patienten

Der kleine Übersetzer für die Kitteltasche. Insbesondere in der Notaufnahme und der Pflege des Bundeswehrkrankenhauses Berlin eine gern genutzte Hilfe

Bundeswehr/Thilo Pulpanek

In Berlin leben über 3,7 Millionen Menschen. Knapp 780.000 davon sind Ausländer. Und doch kann gerade diese Vielsprachigkeit der Stadt ihre Tücken haben. Im Stationsalltag kann für Pflegefachkräfte schnell die Frage aufkommen, ob jemand nun die Klingel betätigt hat, weil die Person auf die Toilette muss oder akute Brustschmerzen hat.

Das private Mobiltelefon mit dem Übersetzer von Google wäre möglich, ist aber aus datenschutzrechtlichen Gründen keine zulässige Option. Abhilfe hierzu erhoffen sich die Pflegekräfte der Intensivstation im Bundeswehrkrankenhaus Berlin, die Vorschläge zu möglichen Verbesserungen einreichten.

Einer der bei der Beschaffung des digitalen Übersetzers beteiligt war ist Stabsfeldwebel Daniel Bürger. In einem Telefoninterview spricht er über das besondere Projekt.

Am Bundeswehrkrankenhaus Berlin wird ein digitaler Übersetzer getestet. Dieser soll bei der Kommunikation mit fremdsprachigen Patientinnen und Patienten behilflich sein.
von Uwe Henning

Weitere Informationen

  • Vierstöckiges weißes Gebäude, mt einer Auffahrt in der Mitte

    Bundeswehrkrankenhaus Berlin

    Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin verfügt über 15 medizinische Fachabteilungen und bietet eine medizinische Versorgung der Spitzenklasse.