Sanitätsdienst

Pferde, die helfen könnten

Pferde, die helfen könnten

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Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
1 MIN

Ortsbesuch auf Schloss Philippseich, rund zehn Kilometer südlich von Frankfurt am Main. Der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner informierte sich auf dem Reitergut über die Möglichkeiten einer pferdegestützten Therapie von Traumafolgestörungen und einer damit zusammenhängenden Studie.

Sechs Personen spazieren durch eine parkähnliche Anlage

Ortstermin zu den ersten Erfahrungen bezüglich der Studie einer möglichen pferdegestützten Therapie von Traumafolgestörungen

Bundeswehr/Timo Rosenbohm

Mit der Anfang Oktober begonnenen Studie will das Zentrum für Psychiatrie und Psychotraumatologie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin herausfinden, ob der Umgang mit den Tieren die psychologische Behandlung von Einsatzfolgeschäden unterstützen kann.

Oberregierungsrat Dr. Kai Köhler, der die Studie im Auftrag des Verteidigungsministeriums durchführt, erläutert erste Erfahrungen und Möglichkeiten einer pferdegestützten Therapie.

Studie zur pferdegestützten Therapie über vier Jahre

Neben dem Inspekteur des Sanitätsdienstes war auch der FDPFreie Demokratische Partei-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober vor Ort. Als Stellvertreter des Präsidenten des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr und ehemaliger Militärseelsorger am Bundeswehrstandort Stetten am kalten Markt und am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in Pfullendorf liegt ihm das Thema am Herzen.

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Die Studie des Psychotraumazentrums wird bis Ende 2024 durchgeführt und soll Erkenntnisse darüber liefern, ob eine pferdegestützte Therapie ein fester Teil des Behandlungskonzepts der Bundeswehr für Einsatzfolgestörungen werden kann.


von Claas Gärtner

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