Streitkräftebasis

CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games erst 2022

CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games erst 2022

Datum:
Ort:
Bischofswiesen
Lesedauer:
3 MIN

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Wegen der Corona-Pandemie wurden große, internationale Sportereignisse verschoben. Darunter die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele. Das Organisationskomitee der 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games hat jetzt ebenfalls entschieden, die im März 2021 geplante militärische Großveranstaltung auf das Jahr 2022 zu verschieben.

Logo der Veranstaltung CISM World Winter Games

Die CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games werden aufgrund der Corona-Pandemie verschoben.

Bundeswehr

Über 1000 militärische Sportlerinnen und Sportler aus dutzenden Nationen sollten an den 4. Internationalen CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games teilnehmen. Geplant waren diese von der Bundeswehr im März 2021 in Berchtesgaden und Ruhpolding. Doch die aktuelle weltweite Corona-Pandemie mit ihren derzeit nicht absehbaren Auswirkungen lässt eine Durchführung der Welt-Winterspiele des Internationalen Militärsportverbands CISMConseil International du Sport Militaire (Conseil International du Sport Militaire) im ursprünglichen Zeitraum nicht zu. Diese erstmals in Deutschland stattfindende Sportgroßveranstaltung wird deshalb in die Wintersaison 2021/2022 verschoben. Die organisatorischen Fäden laufen in der Streitkräftebasis zusammen.

Es war keine leichte Entscheidung

Ein Soldat auf einer Bühne

Generalleutnant Weigt informiert über die Entscheidung der Bundeswehr. Die 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games werden verschoben.

Bundeswehr/Andreas Döhring

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagte Generalleutnant Jürgen Weigt, Stellvertreter des Inspekteurs der Streitkräftebasis, in seiner Funktion als Präsident des Organisationskomitees für die 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games in seiner Rede. Adressiert waren zahlreiche Gäste, die dem aktuellen Informationsgespräch zum Status Quo der 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games am 25. August 2020 in der Jägerkaserne in Bischofswiesen beiwohnten. Die Information sollte die Bürgermeister aller in Kooperation verbundenen Gemeinden und die Repräsentanten aller beteiligten Sportverbände persönlich erreichen, so seine Absicht. Weigt erklärte: „Diese Entscheidung, die militärischen Welt-Winterspiele zu verschieben ist uns nicht leichtgefallen“. Der General erläuterte den über mehrere Monate dauernden Prozess bis hin zum Entschluss. „Die Beurteilung der Lage, mit Möglichkeiten des Handelns und Abwägung dieser, führte uns unter Berücksichtigung der Pandemie-Entwicklungen in der Welt zu unserer Entscheidung. Damit werden wir dem Anspruch und der Bedeutung dieser Wintersport-Großveranstaltung gerecht.“

Vertrauen, Verlässlichkeit und große Herzlichkeit

Denn im CISMConseil International du Sport Militaire sind nicht weniger als 140 Nationen aus vier Kontinenten organisiert. Weigt dankte den Kooperationspartnern für die bisherige, über dreijährige konstruktive Zusammenarbeit, die vor allem von gegenseitigem Vertrauen, von großer Verlässlichkeit und überaus großer Herzlichkeit geprägt war und ist. General Weigt betonte abschließend seine ungebrochene Vorfreude auf die erstmals in Deutschland stattfindenden und von der Streitkräftebasis organisierten Militär-Welt-Winterspiele, in Bayern, in der Region Berchtesgaden und Ruhpolding. Als „Heimspiel“ im eigenen Stadion mit einem affinen und tollen Publikum sowie interessierten Gästen. „Bleiben Sie alle bitte Teil unserer Mannschaft, um unser gemeinsames Ziel – interessante und gut organisierte Spiele in den Schnee zu bringen – zu erreichen. Verbunden mit unserer Gastfreundschaft und dem Motto „United in Friendship“ so sein Appel – auch wenn es nun ein Jahr später werden wird“.

Den Schwung wieder aufnehmen

Soldat spricht zu einem Auditorium.

Oberstleutnant Dr. Dobmeier spricht über die weiteren Schritte.

Bundeswehr/Andreas Döhring

Oberstleutnant Dr. Harald Dobmeier ist der Leiter des Organisationsstabs für die 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games. Er ist der Mann, der die Vorbereitungen der Welt-Winterspiele koordiniert. „Es ist immer wieder schön, in Bischofswiesen zu Gast zu sein“ sagte er in seiner Erklärung dieses Mal Bischofswiesen als Ort für die Veranstaltung ausgewählt zu haben. Dank zollte er den Gastgebern, der Gemeinde Bischofswiesen und den Hausherren der im Ortsteil Strub gelegenen Jägerkaserne. Mit einem kurzen Rückblick auf die bislang gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse der Vorbereitungen im Zeitraum von Januar 2017 bis zum Februar 2020, brachte er alle Anwesenden auf den gleichen Informationsstand. Diese Basis nutzte er als Startknopf für den Neustart der Vorbereitungen, auch unter den aktuellen Corona-Bedingungen. Als Meilensteine für die kommenden Monate nannte er die Anpassung der Kooperationsvereinbarungen zwischen der Streitkräftebasis und den Gemeinden und Sportverbänden, die Finalisierung der anstehenden Vertragsverhandlungen in den verschiedenen Bereichen sowie die Kreierung des Maskottchens und eines weiteren Bewerbungsvideos für die 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games. Die Terminfindung für den neuen Durchführungszeitraum im Winter 2021/2022 obliegt nun dem Militärsportverband CISMConseil International du Sport Militaire in Absprache mit den internationalen Wintersportverbänden. Mit in der Organisation sind der Deutsche Alpenverein, der Deutsche Turnerbund sowie der Deutsche Skiverband. Involviert ist ebenfalls der Deutsche Leichtathletikverband, der Deutsche Behindertensportverband und Snowboard Deutschland.

Eine junge Frau lächelt und hält das Lebkuchenherz in ihren Händen.

Als Zeichen für die gute Zusammenarbeit, konnten sich die anwesenden Gäste an einem Lebkuchenherz erfreuen. In bayerischem Weiß-Blau, den Farben der 4. CISMConseil International du Sport Militaire World Winter Games, mit der Aufschrift "Bitte bleiben Sie gesund“.

Bundeswehr/Andreas Döhring


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