Streitkräftebasis

Ein Heim fern von daheim

Ein Heim fern von daheim

  • Streitkräftebasis
  • Multinationales Kommando Operative Führung
Datum:
Ort:
Ulm
Lesedauer:
2 MIN

Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch hatte Soldatinnen und Soldaten des Multinationalen Kommandos Operative Führung sowie vom neuen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kommando Joint Support and Enabling Command zu einem Willkommensempfang ins Rathaus eingeladen. Über 50 Mitglieder aus 12 Nationen folgten mit ihren Familienmitgliedern der Einladung des Stadtoberhauptes.

Soldaten und Zivilisten hören der Rede des Oberbürgermeisters zu.

Oberbürgermeister Gunter Czisch begrüßt die Soldaten im Rathaus.

Bundeswehr

Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch hat Soldatinnen und Soldaten des Multinationalen Kommandos Operartive Führung (MN KdoOpFü) sowie vom neuen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kommando Joint Support and Enabling Command (JSECJoint Support and Enabling Command) zu einem Willkommensempfang ins Ulmer Rathaus eingeladen. Über 50 multinationale Mitglieder beider Ulmer Kommandos aus 12 Nationen folgten mit ihren Familienmitgliedern der Einladung des Stadtoberhauptes. In seiner Ansprache nahm der Oberbürgermeister Bezug auf die lange Tradition von Ulm als Garnisonsstadt. Sei es die Bundesfestung aus dem 19. Jahrhundert, die sich nahezu durch die gesamte Stadt erstreckt oder die sogenannten „Wiley Barracks“ in Neu-Ulm.

Ulmer Militärtradition: Von der Bundesfestung bis zur NATONorth Atlantic Treaty Organization

Ein Soldat hält ein Modell eines Donaulastkahns in der Hand.

Generalleutnant Jürgen Knappe erhält das Geschenk der Stadt Ulm.

Bundeswehr

Dort war bis 1991 ein USUnited States Artillerieregiment stationiert. Mit zeitweise bis zu 16 Kasernen war das Militär in Ulm immer sehr präsent und integriert. „Die amerikanischen Soldaten brachten den Jazz mit in die Stadt und deshalb muß ich als Bürgermeister auch in einer Jazz Band spielen!“, erklärte der gut gelaunte OB seinen Gästen. Nicht zuletzt nannte Czisch die Wilhelmsburg, die heute sowohl das Ulmer multinationale Kommando beherbergt als auch das neue NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kommando JSECJoint Support and Enabling Command. Der stellvertretende Befehlshaber des Multinationalen Kommandos Operative Führung, der ungarische Generalmajor Sandor Fucsku, und der Direktor des JSECJoint Support and Enabling Command, der niederländische Brigadegeneral Arco Solkesz dankten dem Oberbürgermeister von Ulm für die Gastfreundschaft und die Unterstützung durch die Stadt Ulm.

Multinationale Soldaten fühlen sich wohl in der Donaustadt Ulm

Zwei Soldaten und ein Zivilist unterhalten sich.

Oberbürgermeister Gunter Czisch (rechts) im Gespräch mit multinationalen Soldaten.

Bundeswehr

Generalleutnant Jürgen Knappe, Befehlshaber beider Kommandos und gleichzeitig höchster Soldat in Süddeutschland, erhielt stellvertretend für die Soldaten als Geschenk ein Model einer sogenannten „Ulmer Schachtel.“ Der Lastkahn, der als einfaches aber effektives Transportboot auf der Donau den Wohlstand von Ulm in früheren Zeiten mitbegründet hat, erhielt seinen Spitznamen wegen seiner viereckigen Form. Mit einem Lächeln erinnerte sich der General an eine Bootsfahrt während des Ulmer „Nabada“ Festivals im letzten Jahr. Das traditionelle Sommerfest bietet mit einer Vielzahl von Booten und sonstigen improvisierten Wasserfahrzeugen, die sich die Donau hinunter treiben lassen, ein buntes Spektakel, das jährlich von zehntausenden von Gästen besucht wird. Wie Bürgermeister Czisch unterstrich auch General Knappe die guten Beziehungen zwischen den Streitkräften und der Ulmer Bevölkerung.

von Jan Weber  E-Mail schreiben

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