Streitkräftebasis

Gelöbnis beim Wachbataillon in einer besonderen Zeit

Gelöbnis beim Wachbataillon in einer besonderen Zeit

  • Streitkräftebasis
  • Wachbataillon
Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

Vor dem Abschluss ihrer Grundausbildung stand für die Rekrutinnen und Rekruten ein besonderer Termin im Dienstplan. Beim Gelöbnis der 7. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung) in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin, gelobten 20 Soldaten „das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Eine Soldatin und ein Soldat legen ihr Gelöbnis an der Truppenfahne ab.

Eine Soldatin und ein Soldat legen ihr Gelöbnis an der Truppenfahne ab.

Bundeswehr/Ismael Akbar

Nach vier Wochen allgemeinmilitärischer Ausbildung wie Schießen, Orientieren und ausreichend militärischer Fitness, konnte vor den Augen der Angehörigen nun insbesondere der Formaldienst gezeigt werden.
Etwa 60 Angehörige verfolgten das Zeremoniell auf dem Exerzierplatz in der Julius-Leber-Kaserne nahe dem Berliner Flughafen Tegel. Beim Familientag, der das Gelöbnis einrahmte, wurde den Besucherinnen und Besucherin auch Technik präsentiert. Zwar konnte durch die Hygienemaßnahmen nicht jedes Fahrzeug bis ins Detail besichtigt werden, dennoch war das Interesse groß. Erfahrene Soldatinnen und Soldaten standen den Angehörigen Rede und Antwort. So auch Hauptfeldwebel Lehmann: „Mir macht es Spaß, den Gästen die Handwaffen zu erklären. Wann kommen sie sonst schon mal in die Kaserne und können so etwas sehen?“
Neben modernen Fahrzeugen, wie dem gepanzerten Geländefahrzeug Eagle V und dem Transportfahrzeug Mungo, war auch bewährte Technik wie der Transportpanzer Fuchs ausgestellt. Aus der Ferne konnte auch ein Blick auf Handwaffen geworfen werden. Hier standen neben dem Gewehr G36, dem Maschinengewehr MG3 und der Panzerfaust auch größere Systeme bereit: Die 40mm- Granatmaschinenwaffe und das Panzerabwehrsystem MILAN (Missile d′Infanterie léger antichar) gehören auch zur Ausstattung des Wachbataillons.

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Ein Soldat erklärt den ihm gegenüberstehenden zivilen Gästen die Nutzung eines Maschinengewehrs.

Soldaten des Wachbataillons werfen sich Gewehre zu.

Ein Trompeter spielt sein Instrument.

Zwei Soldaten schreiten mit einer Zivilperson die angetretenen Soldaten ab.

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Ein wichtiger Schritt

Dass es bei den Formaldienstmeistern aus Berlin nicht nur auf das „kämpfen können“ ankommt, präsentierte das Drillteam mit Show-Einlagen unter dem Applaus der Zuschauer. Musikalisch untermalte die gesamte Veranstaltung ein Blechbläser-Quintett des Stabsmusikkorps der Bundeswehr aus Berlin unter Führung von Oberfeldwebel Andreas Scholz.
In seiner Gelöbnisrede sprach der Kommandeur des Wachbataillons beim BMVgBundesministerium der Verteidigung, Oberstleutnant Kai Beinke, zu den Rekruten: „Heute ist ein ganz besonderer Tag. Auch wenn dieses Gelöbnis eher familiären Charakter hat, ist es wichtig und verdient. Mit bestmöglicher Ausbildung sollen Sie Teil unserer Gemeinschaft sein und dazu gehört das Feierliche Gelöbnis mit Ihren Angehörigen und Freunden.“ Gleichzeitig dankte er Familie Schmitz als Angehörige mit der weitesten Anreise - 520 kmKilometer von Essen nach Berlin.
Burkard Dregger, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, unterstrich als Gastredner die Einbindung der Bundeswehr als Parlamentsarmee in die deutsche Gesellschaft: „Der Wehrdienst dient dem Staat. Danke, dass Sie sich für den Dienst in den Streitkräften entschieden haben“, lautete seine Botschaft an die Rekruten.

von Sebastian Grünberg  E-Mail schreiben

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